Sehr geehrte Frau Oldenburg Schmidt,
Die AfD-Fraktion beantragt,
1. öffentliche Sitzungen auch digital öffentlich zugänglich zu machen.
Gerade in Zeiten von Corona, wo den Bürgern zu Hause bleiben und Abstand gepredigt wird und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Homeoffice über Arbeitsschutzverordnungen regelt und weiter verschärft, ist es unverantwortlich, wenn Bürgern und Pressevertretern zugemutet wird, sich zwischen 19:00 – 23:00 ins Stadthaus zu setzen, um dort, auf Bildschirme blickend, die Ratssitzung zu verfolgen. Sollte die gestern im Bundestag beschlossene Ausgangssperre greifen, wären Bürger sogar ganz von den Sitzungen ausgeschlossen. Nicht nur dass damit die gern zitierte Bürgernähe passé wäre, Buxtehude würde sogar gegen § 64 Satz 1 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) „Öffentlichkeit der Sitzungen“ verstoßen. Um weiterhin interessierten Bürgern die Gelegenheit zu geben, ihre Fragen auch direkt an den Rat oder Ausschussmitglieder zu stellen, beantragen wir
2. bei digitalen öffentlichen Sitzungen auch digitale Gastzugänge für die Fragerunde der Einwohner bereitzustellen.
Sollte dies technisch nicht möglich sein, ist parallel zur Sitzung eine E-Mail oder Internetseite einzurichten und zu überwachen, über die Fragen an den Rat /Ausschuss schriftlich gestellt werden können.
Dass bisher vermehrt Fragesteller von „Fridays for Future“ diese Gelegenheit genutzt haben, sollte keinen Demokraten daran hindern, diesem Antrag zu folgen.
Anke Lindszus, AfD Fraktion Buxtehude

Die AfD-Fraktion hatte zur digitalen Buxtehuder Ratssitzung am 21.04.2021 einen
Die Bürgermeisterin der Hansestadt Buxtehude hat sehr kurzfristig die Sitzung des Rates am 17.12.20 wegen der Corona Infektionsgefahr abgesagt, obwohl diese Sitzung nach den geltenden Regelungen zulässig gewesen wäre. Die Bürgermeisterin beruft sich dazu auf eine Absprache mit dem Ratsvorsitzenden. Eine Abstimmung mit dem Fraktionsvorsitzenden der AfD hat es nicht gegeben. Ob es eine Abstimmung mit den übrigen Fraktionen gab, entzieht sich unserer Kenntnis. Die AfD-Fraktion ist nicht sicher, ob diese Aktion der Bürgermeisterin zulässig war. Die Vorgehensweise halten wir für bedenklich. Am Montag, den 14.12.20 hatte die Verwaltung auch gegenüber der AfD-Fraktion noch kommuniziert, die Sitzung des Rates mit reduzierter Tagesordnung und reduzierter Teilnehmerzahl durchzuführen. Diesen Vorschlägen hat die AfD-Fraktion per Mail zugestimmt. Einer Absetzung der Ratssitzung jedoch nicht.