02.04.2026 Buchtipp des Monats: Irina-Maria Hedrich: „Die Friedensprophetin“ – eine Erinnerung an die Verantwortung des Einzelnen

Es gehört zu den Eigentümlichkeiten unserer Gegenwart, dass der Begriff des Friedens zwar häufig bemüht wird, die Bereitschaft zum offenen Gespräch jedoch zunehmend schwindet. Öffentliche Debatten verlaufen oft entlang verhärteter Linien; moralische Gewissheiten treten an die Stelle geduldiger Verständigung. In diese Atmosphäre hinein setzt Irina-Maria Hedrich mit ihrem Buch „Die Friedensprophetin“ einen bemerkenswerten Akzent.

Hedrich ist vielen unserer Leser bereits als engagierte Mitstreiterin bekannt. Ihr Buch versteht sich weniger als literarische Fiktion im engeren Sinne denn als gedanklicher Impuls. Die Figur der „Friedensprophetin“ fungiert dabei als symbolische Stimme, die zur Besinnung auf grundlegende Tugenden aufruft: Besonnenheit, Verantwortungsgefühl und die Bereitschaft, eigene Überzeugungen immer wieder zu prüfen. Der Text bewegt sich zwischen Essay, gesellschaftlicher Beobachtung und moralischer Reflexion. Politische Programme sucht man darin vergeblich – und gerade darin liegt seine Stärke. Hedrich interessiert weniger die schnelle Lösung als vielmehr die Frage nach der geistigen Verfassung einer Gesellschaft. Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Und welche Haltung braucht der Einzelne, damit gesellschaftlicher Frieden überhaupt möglich bleibt? „02.04.2026 Buchtipp des Monats: Irina-Maria Hedrich: „Die Friedensprophetin“ – eine Erinnerung an die Verantwortung des Einzelnen“ weiterlesen

02.04.2026 Sozialismus heute: Droht ein Zwergenaufstand?

KolumneJung-Siegfried war der klare Sieger. Er holte das Land der Väter zurück zu den Seinen. Doch für die Zwerge, die einst Riesen waren, war es dieses Jahr schon die zweite Niederlage und noch drei weitere schwere Niederlagen drohen im Herbst.
Was war passiert?
Wir schreiben das Jahr 2026, das 21. Jahr der merkelschen Reise in den Sozialismus. Diesmal war die CDU einer der beiden Sieger mit Stimmenzuwächsen der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Die SPD verlor deutlich an Stimmen, somit den Titel „stärkste Partei“ und damit auch den Anspruch auf den Ministerpräsidenten-Posten. Im Gegensatz zu Baden-Württemberg, hier war Anfang März Landtagswahl und die SPD erreicht nur 5,5% der Stimmen, erreichte sie in Rheinland-Pfalz trotz der Verluste noch über 20% der Stimmen. Doch der Trend ist klar: Nicht nur im Osten, sondern nun auch immer mehr im Westen verliert die SPD stark an Zustimmung. Eine aktuelle Umfrage (Sonntagsfrage zur Bundestagswahl) sieht die SPD nur bei 13%.
Was wird nun folgen?
Die SPD wird nun den Zwergenaufstand in der kleinen Koalition aus CDU und  SPD versuchen und auf einen schwachen Merz treffen. Dann heißt es für die SPD und die CDU noch schneller in die falsche Richtung laufen und sich noch mehr wundern, warum die Wahlergebnisse immer schlechter werden.
Mein Rat: Umkehren wie einst Gerhard Schröder mit den Hartz-Gesetzen.
Noch besser: Das AfD-Sofortprogramm lesen und gemeinsam mit der AfD umsetzen.

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01.04.2026 Kreistag Stade: Anfrage zu wehrdienstfähigen ukrainischen Männern

Sehr geehrter Herr Landrat Seefried,
die AfD-Fraktion wünscht Auskunft über die Anzahl der im Landkreis Stade  lebenden ukrainischen Männer im wehrdienstfähigen Alter.
Bitte geben Sie auch die Summe aller Kosten (Unterbringung, Kurse etc.), die diese Personengruppe betreffen, für die Gemeinden, die Städte und den Landkreis Stade an.

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Maik Julitz
Kreistagsabgeordneter der AfD-Fraktion


31.03.2026 Kreistag Stade: Anfrage zur Wirtschaftlichkeit von Unterhaltungsverbänden insbesondere zum Unterhaltungsverband Nr. 18 Kehdingen

Antrag: nach schriftlicher Beantwortung der Anfrage bitte ich darum die Gesamtthematik im zuständigen Fachausschuss mit den Vertretern der Unterhaltungsverbände zu erörtern.

Sehr geehrter Herr Landrat,
in meiner mandatsbezogenen Tätigkeit als Mitglied des Kreistages sind mir Hinweise zugegangen, die Fragen zur Wirtschaftlichkeit und zur Geschäftsführung des Unterhaltungsverbandes Nr. 18 Kehdingen (UHV 18) aufwerfen.
Da der Landkreis Stade gemäß Niedersächsischem Wassergesetz die  Rechtsaufsicht über den UHV 18 ausübt, bitte ich Sie um Prüfung der nachfolgenden Sachverhalte und um eine schriftliche Stellungnahme.

Die wesentlichen Hinweise betreffen insbesondere:
• die systematische Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsaspekten in der Betriebsführung,
• die Energie- und Strombeschaffung,
• hohe Investitionen in Schraubenschöpfwerke, die bis zu 70% mehr Energie verbrauchen sollen als technisch effizientere Alternativen,
• fehlende Benchmark sowie unzureichende Kenntnis des tatsächlichen Schöpfvolumens.

Zur Klärung dieser Hinweise bitte ich Sie als Aufsichtsbehörde, die folgenden Auskünfte und Unterlagen beim UHV 18 anzufordern bzw. mir, soweit  vorhanden, direkt zur Verfügung zu stellen:

1) Wie und durch wen wird die Wirtschaftlichkeit einzelner Maßnahmen und des Gesamtbetriebes systematisch geprüft und dokumentiert? Welche  Instrumente (z. B. Kosten-Nutzen-Analysen, Controlling-Verfahren) kommen dabei zum Einsatz? „31.03.2026 Kreistag Stade: Anfrage zur Wirtschaftlichkeit von Unterhaltungsverbänden insbesondere zum Unterhaltungsverband Nr. 18 Kehdingen“ weiterlesen

22.03.2026 Kreistag Stade: „UnsereDemokratie“ in Gefahr?

Pressemitteilung

Zur Kreistagssitzung in Stade am 16.03.2026, Tagesordnungspunkt Ö 18:
2026/2646 Gemeinsamer Antrag der Kreistagsfraktionen CDU, SPD, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, FWG, FDP, DIE LINKE. betr. „Aussetzung der Mediathek des Livestreams“ vom 11.03.2026
Was sich hier so harmlos und unscheinbar liest, hat es in sich und zeigt überdeutlich, welch einen Stellenwert die freie, uneingeschränkte Berichterstattung über öffentliche Sitzungen des Kreistages bei den Antragstellern einnimmt.
Der Stader Kreistag hatte unlängst einstimmig beschlossen, Videoaufzeichnungen der Sitzungen online zu stellen und in einer Mediathek abrufbar zu machen, damit die öffentlichen Sitzungen für die Bürger einfacher und umfassender zugänglich sind. Eine sehr gute Idee, die die Zustimmung  aller Fraktionen gefunden hatte. „22.03.2026 Kreistag Stade: „UnsereDemokratie“ in Gefahr?“ weiterlesen

16.03.2026 Pressemitteilung zur Aufstellungsversammlung zum Kreistag Stade

Am 14.03.2026 haben die Mitglieder des AfD Kreisverbandes Stade ihre  Kandidaten für die Wahl zum Kreistag am 13.09.2026 aufgestellt.
Für den Wahlbereich 1 – Drochtersen, Nordkehdingen, Oldendorf-Himmelpforten –
Platz 1: Sebastian Sieg
Platz 2: Helge Soltau
Platz 3: Christopher Schwed
Platz 4: Nick Stobbe
Platz 5: Nadine Völz

Für den Wahlbereich 2 – Hansestadt Stade –
Platz 1: Bernd Stuhrmann
Platz 2: Anke Lindszus
Platz 3: Stephan Untersänger
Platz 4: Udo Vollrath
Platz 5: Steffen Völz
Für den Wahlbereich 3 – Hansestadt Buxtehude –
Platz 1: Helmut Wiegers
Platz 2: Eric Kruse
Platz 3: Wolfgang Schwarz
Platz 4: Anja Jürs
Platz 5: Andreas Schulz
Für den Wahlbereich 4 – Apensen, Fredenbeck, Harsefeld –
Platz 1: Maik Julitz
Platz 2: Jan Gold
Platz 3: Werner Jacobs
Platz 4: Matthias Alpers
Platz 5: Thomas Ortlepp
Wahlbereich 5 – Jork, Horneburg, Lühe –
Platz 1: Astrid zum Felde
Platz 2: Mike Duschek
Platz 3: Sandra Ahlf
Platz 4: ——-
Platz 5: Daniel Herrmann

Helmut Wiegers, AfD Kreisverband Stade, Pressesprecher


16.03.2026 Pressemitteilung zum Kreisparteitag des AfD Kreisverbandes Stade

Der AfD Kreisverband Stade hat am 14.03.2026 seinen ordentlichen Kreisparteitag durchgeführt. Es wurden Wahlen von Delegierten und stellvertretenden Delegierten zu den Bundes- und Landesparteitagen durchgeführt.
In diesem Zusammenhang wurden auch drei Mitglieder des Vorstandes neu gewählt. Die Neuwahl war erforderlich, da zwei Vorstandsmitglieder aus gesundheitlichen und ein Vorstandsmitglied aus persönlichen Gründen ausgeschieden sind. Neu gewählt wurden zur stellvertretenden  Vorsitzenden Astrid zum Felde aus Grünendeich, zum Kreisschatzmeister Bernd Stuhrmann aus Stade und zum Schriftführer Jan Gold aus Beckdorf.
Der nächste ordentliche Kreisparteitag der AfD findet im Frühjahr 2027 statt.

Helmut Wiegers, AfD Kreisverband Stade, Pressesprecher


09.03.2026 Ein kleiner Zeitungsschreiber auf der Jagd nach der großen Sensation.

Da bekommt der Schreiber einer relativ unbedeutenden Lokalzeitung einen sicherlich vertraulichen Hinweis, der ihn sofort auf den Plan ruft. Er sieht eine großartige Gelegenheit, seinen und den Kampf seiner Postille gegen rechts mit aktueller Munition zu versorgen. Wie immer führt er seinen heroischen Kampf nicht allein. Selbstverständlich sind auch die „Omas“ bestens informiert und pünktlich zur Stelle, um „unsere Demokratie“ zu schützen. Denn diese „unsere Demokratie“ ist in Gefahr. „09.03.2026 Ein kleiner Zeitungsschreiber auf der Jagd nach der großen Sensation.“ weiterlesen

06.03.2026 Mein Buch zur Nacht – monatliche Leseempfehlung

Einmal monatlich landet ein politisches Buch auf meinen Nachttisch als Schlaflektüre. Im Februar habe ich das Werk Finis Germania von Rolf Peter Sieferle ausgewählt.

Mit Finis Germania legt Sieferle ein schmales, aber gedanklich dichtes Buch vor, das sich weniger als historisches Fachdokument, sondern vielmehr als kulturkritischer Essay von hoher Verdichtung lesen lässt.

Finis Germania wirkt wie das Resümee eines Denkers, der die ideellen Fundamente der Bundesrepublik – Erinnerungskultur, Moralpolitik, nationale Identität – einer schonungslosen Prüfung unterzieht. Gerade diese kompromisslose Perspektive verleiht dem Buch seine inhaltliche Kraft.

Ein zentraler Reiz des Buches liegt in seiner essayistischen Offenheit:

Sieferle stellt Fragen nach Schuld, Identität und politischer Moral nicht im Modus des Konsenses, sondern der intellektuellen Konfrontation. „06.03.2026 Mein Buch zur Nacht – monatliche Leseempfehlung“ weiterlesen