14.10.2019 Stadtrat Buxtehude: Das wärmste öffentliche WC Europas?

Wenn die Zahlen stimmen, müsste das wahrscheinlich wärmste öffentliche WC Europas in Buxtehude auf dem Pfingstmarkt stehen. Die unfassbare Summe von 26.775,- € hat die Hansestadt in den Jahren 2010 bis 2017 an Kosten für Wärmeenergie für das öffentliche WC Cuxhavener Straße 119 bezahlt. Im Schnitt sind das 3.825,- € im Jahr. Ein Klo der Superlative, auf das es keinen öffentlichen Hinweis gibt? Da haben wir von der AfD doch einmal nachgefragt. Eine Antwort der Verwaltung liegt uns bis heute allerdings nicht vor.

Siehe Anfrage HIER


26.09.2019 SG Lühe: Sporthalle und Klimaschutzmanagerin im Bauausschuss

Sporthalle StriepAnfang Septemper haben die Bauarbeiten für die Sanierung der Turnhalle am Striep begonnen (geplant war Frühjahr 2019). Der Bauausschuss besichtigte den Baufortschritt. Da der Luftzwischenraum zwischen Klinker- und Porotonsteinen größtenteils nicht wie in den Bauplänen angegeben 6 cm, sondern nur 2 cm betrug und man deshalb kein loses Dämmmaterial einbringen konnte, wurde die gesamte Klinkerfassade abgerissen. Es soll eine neue Klinkerfassade mit Isolierung gebaut werden (mit Halterungen im Fundament). Diese Maßnahme war notwendig, da nach Aussage des Planungsbüros nur so die erforderlichen U-Werte erreicht werden, die entsprechende CO2-Einsparungen garantieren. Ursprünglich war geplant, die neue Klinkerfassade zusätzlich  vor die alte zu setzen. Die Fördermittel, welche für die Halle genehmigt wurden, sind an CO2-Einsparungen gebunden. Dies hat zur Folge, dass Maßnahmen ergriffen werden, die kein Bauherr unter Beachtung wirtschaftlicher Aspekte an seinem Haus vornehmen würde. Hierbei ist auch die Anschaffung einer Pelletheizung für 140.000 € zu erwähnen, die aus Gründen der CO2-Einsparung gewählt wurde (Information dazu HIER). Zusätzlich wird auch eine Gasheizung für Extremtemperaturen eingebaut.

Leider werden wir nicht einmal genau erfahren, wie viel Energie tatsächlich nach der Sanierung.eingespart wird, da die Heizungsanlage in der Turnhalle auch das danebenliegende Schulgebäude beheizt. Auf meinen Vorschlag wurde im letzten Herbst ein Wärmemengenzähler eingebaut, um den Energieverbrauch der Turnhalle für die Heizperiode vor der Sanierung zu messen. Leider wurde dieser Wärmemengenzähler für das Schulgebäude eingebaut, sodass man nun den Energieverbrauch der Turnhalle nur anhand des Gasverbrauchs mit einem geschätzten Wirkungsgrad der alten Gasheizung und einem geschätzten Ölverbrauch berechnen kann. Ob die im Protokoll angegebene Wärmemenge von 286.058,25 kWh für Gas den Wirkungsgrad der Heizung berücksichtigt, muss ich noch erfragen.

Wir erleben hier hautnah vor Ort, welche Steuergeldverschwendung die Einergieeinsparverordnung (ENEV) und die Förderrichtlinien verursachen.

Unser Antrag bzgl. der neuen Klimaschutzmanagerin wurde behandelt:

Die Klimaschutzmanagerin, Frau Schütz, wird beauftragt, den Schwerpunkt ihrer Arbeit für die Samtgemeinde Lühe auf folgende Aufgabengebiete zu legen:

– Erfassung/Monitoring der Energieverbräuche der kommunalen Gebäude (konkret Erstellung von sog. „Reports“ in der Verwaltungssoftware) der SG Lühe und Bericht an den Ausschuss für Bau, Wege, Planung und Umwelt.

– Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauches kommunaler Gebäude (z.B. Schulungen der Hausmeister, Schüler, etc.)

– Anwerbung von Fördermitteln für kommunale Bauvorhaben

Begründung:

Die Mitarbeiter des Bauamtes sind z.Z. stark eingebunden in die geplanten / laufenden Bauprojekte, daher ist eine Entlastung sinnvoll. Gleichzeitig möchten wir erreichen, dass die Arbeitszeit der Klimaschutzmanagerin, Frau Schütz, für unsere Samtgemeinde finanzielle Vorteile bringt.

–> Der Antrag wurde mit 2 ja / 2 nein / 2 Enthaltungen abgelehnt.

Er wird im SGA am 21.10. und im Samtgemeinderat am 23.10. erneut zur Abstimmung gestellt. Die neue Klimaschutzmanagerin wird sich auf der Samtgemeinderatssitzung vorstellen.

Protokoll zur Sitzung im Ratsinformationssystem

 

Astrid zum Felde

Vorsitzende der AfD Fraktion der SG Lühe

02.10.2019 SG Lühe: Katzenschutzverordnung beantragt

Demnächst soll im Ausschuss für Feuerschutz und öffentliche Ordnung ein Antrag bzgl. einer Kastrations- und Registrierungspflicht für frelaufende Katzen behandelt werden. In Drochtersen besteht eine solche Verordnung bereits, sie sieht Strafen bis zu 5000 € vor.

 

Fragen dazu  an die Initiatorin des Antrages, Frau Cornelia Haak (Initiative KSVO LK Stade):

 

Sie schreiben in Ihrem Antrag:

“In der Vergangenheit wurden in der SG Lühe immer wieder vom Tierschutz mit großem
ehrenamtlichen und finanziellen Aufwand Katzen eingefangen und kastriert.”
1. Können Sie mir sagen, wie viele Tiere ungefähr in den letzten Jahren (von welchen Organisationen) in der SG Lühe gefangen und kastriert wurden und welche Kosten dieses ungefähr verursachte?
2. Erfolgt das Einfangen auf Hinweis / Anforderung von Einwohnern oder gibt es Personen, die herumfahren und nach herrenlosen Katzen Ausschau halten?
3. Können Sie ungefähr abschätzen, wie viele wilde Katzen in unserer Samtgemeinde leben?

Antwort von Frau Haak:

Sehr geehrte Frau zum Felde,

gerne beantworte ich Ihre Fragen:

Der Tierschutzverein, der sich hauptsächlich um die Kastration von scheuen und streunenden Katzen kümmert, ist der Tierschutzverein Tierhilfe Stade. Ich selber habe vor ca. 2 Jahren auf dem Campingplatz Nesshof gemeinsam mit der Tierhilfe ca. 30 Katzen eingefangen und kastrieren lassen. Einige davon wurden vermittelt, einige verblieben auf dem Campingplatz, die von einem Anwohner gefüttert wurden (die nachfolgende Betreuung fällt im übrigen auch in die die Amtspflicht der Fundgemeinde).

Weitere Populationen müsste ich erfragen. Herr Buchner ist aber auch darüber informiert, da ja die Gemeinde die Kosten dafür übernehmen müsste. Ich habe auch versucht, von der Tierhilfe Zahlen zu bekommen. Bisher leider noch keine Rückmeldung.

Es fährt niemand durch die Gemeinden und sammelt Katzen ein. fast immer wird der Tierschutz gerufen von Personen, die sich entweder gestört fühlen, oder die sich aus Tierschutzgründen (Katzen sehr krank und abgemagert, Geburt von Babykatzen etc.) an den Tierschutz wenden.

Zur Abschätzung, wie viele scheue und streunende Katzen in der SG Lühe leben, kann ich Ihnen einen statistischen Wert mitgeben: Es wird geschätzt, dass in Niedersachsen ca. 1,3 Mio. Katzen in Haushalten und 200.000 scheue und streunende Katzen leben. Runtergebrochen auf die SG Lühe( mit einer Einwohnerzahl von 10.000)bedeutet das, dass ca. 1430 Katzen, die einen Halter haben, leben und ca. 370 Katzen, die scheu (wildlebend) in der SG Lühe herumlaufen, die keinen Halter haben. Man kann aber davon ausgehen, dass die Zahl noch höher ist, wenn man davon ausgeht, dass ein Katzenpaar bereits dreimal im Jahr Würfe von ca. 4- 6 Babies bekommen kann.

Ich bin selbstverständlich gerne bereit, auf der Ausschussitzung weitere Auskufte zu geben. Ich war gerade gestern in der Stadt Buxtehude, im Inneren Ausschuss geladen. Dort wurde einstimmig die Empfehlung gegeben, die Kastrationsverordnung für das Stadtgebiet Buxtehude einzuführen.

Mit freundlichem Gruss
Cornelia Haak
Initiative KSVO LK Stade

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Hier das Protokoll aus dem Inneren Ausschuss in Buxtehude, der sich ebenfalls mit dem Thema befasst hat:
Demnach kann erst nach gerichtsfester Dokumentation der Erforderlichkeit eine Verordnung erlassen werden.
Auskunft von Herrn Buchner (Leiter des Ordnungsamtes der SG Lühe) zur Anzahl der kastrierten/behandelten Katzen und den Kosten in der SG Lühe:
2016: 60 Katzen / 5672 €
2017: 11 Katzen / 1000 €
2018: 12 Katzen / 1200 €
 
Fazit: Die AfD-Fraktion hält eine Verordnung in dieser Angelegelnheit z.Z. nicht für erforderlich, da die Anzahlen / Kosten darauf hindeuten, dass hier kein Handlungsbedarf gegeben ist. Außerdem wäre eine Strafe in Höhe von 5000 € völlig unverhältnismäßig.
 
Astrid zum Felde,

Vorsitzende AfD Fraktion SG Lühe

 

 

17.09.2019 Kreistag Stade: Tischvorlage zum Klimawandel

In mehreren Anträgen (LINK) hat die AfD-Fraktion im Rahmen der Beratungen zur Änderung des REGIONALEN RAUMORDNUNGSPLANES (RROP) auf wissenschaftliche und physikalische Grundlagen zum Thema KLIMA, ERNEUERBARE ENERGIEN, WINDKRAFT etc. und die Folgen der nicht fundierten ENERGIEWENDE der Bundesregierung hingewiesen. Es wurde auf die fatalen ökologischen und ökonomischen Folgen dieser falschen Politik hingewiesen. Dies wurde mit viele Quellen und Referenzen belegt.

Die weltweit einmalige „ENERGIEWENDE“ Deutschlands wird sogar von der ausländischen Presse, hier z.B. dem WALL-STREET JOURNAL mit klaren Aussagen belegt: „Die Deutschen betreiben die dümmste Energiewende der Welt.“ (s. HIER)

Der AfD-Fraktionsvorsitzende hat aktuelle Informationen zum Thema Klimawandel (die Klimafront bekommt dicke Risse!) als Tischvorlage im Kreisausschuss verteilt.

Mögen die neuen Erkenntnisse in die Entscheidungen der Abgeordneten einfließen, siehe HIER.

16.09.2019 Stadtrat Buxtehude: Städtepartnerschaft mit syrischer Stadt Maaloula abgelehnt

In der Sitzung am 16.09. wurde im Stadtrat Buxtehude der Antrag unseres Ratsherrn Maik Julitz bzgl. einer Städtepartnerschaft mit der syrischen Stadt Maaloula behandelt (s. HIER).

Maaloula liegt ca. 56 km nördlich von Damaskus. In Maaloula befindet sich die älteste Kirche der Welt. Die Stadt gilt als Ursprungsort des Christentums und dient allen christlichen Konfessionen aus Syrien und dem Libanon sowie sunnitischen Muslimen als Pilgerstätte. Sie zählte vor dem Krieg ca. 7.500 Einwohner (50% Christen, 30% Orthodoxe und 20% Muslime). Durch den Krieg und die Zerstörung der Infrastruktur durch den Islamischen Staat sind viele Menschen abgewandert, sodass die jetzige Einwohnerzahl bei ca. 3.000 liegt.

 
Herr Julitz hat mit Vertretern der Stadt Kontakt aufgenommen und die Möglichkeit einer Städtepartnerschaft erörtert. Für Buxtehude bestünde hier die Möglichkeit, beim Aufbau einer kriegszerstörten, historisch äußerst bedeutsamen Stadt direkte Hilfe zu leisten und ein Leuchtturmprojekt zur Nachahmung zu schaffen.

Der Antrag wurde bereits am 29.08. im Wirtschaftsausschuss der Stadt Buxtehude behandelt. Leider erwiesen sich die Vertreter der anderen Parteien als Bedenkenträger – Buxtehude sei nicht zuständig, überfordert, die Entfernung, die Sicherheitslage, die Sanktionen, etc… Der Antrag wurde bei einer Ja-Stimme und einer Enthaltung abgelehnt.

In der Ratssitzung nun wurden die gleichen Bedenken wiederholt und der Antrag mit 4 Ja-Stimmen und einer Enthaltung abgelehnt. Beschämend!?!

Wer Lösungen sucht, findet Wege, wer keine Lösung sucht, findet Gründe.

Der Journalist Matthias Matussek war in der Ratssitzung anwesend,

HIER sein Reisebericht aus Maaloula, HIER als Video

Generalamnestie der syrischen Regierung


03.09.2019 SG Lühe: Einführung der Ganztagsschule in Hollern-Twielenfleth

Am 04.09.2019 tagt der Schulausschuss der Samtgemeinde Lühe, um über die Einführung einer teilgebundenen Ganztagsschule in der Grundschule Hollern-Twielenfleth abzustimmen. Die endgültige Abstimmung wird im Samtgemeinderat am 25.9.2019 fallen. Ich gehe von breiter Zustimmung aus.

Wesentliche Kernpunkte des Konzeptes sind:

– An 2 Tagen pro Woche verpflichtende Regelschulzeiten bis 14:30 Uhr (für Erst- und Zweitklässler) und bis 15:30 Uhr (für Dritt- und Viertklässler). An den nicht gebundenen Tagen wird der Unterricht vor dem Mittagessen enden. An einem weiteren Tag der Woche wird ein offener Ganztag jahrgangsübergreifend bis 15:30 Uhr für alle Schüler angeboten.

– Es wechseln sich Unterricht und außerunterrichtliche Angebote ab (Rhythmisierung), in unterschiedlich langen Zeitblöcken. Aus diesen Gründen finden außerunterrichtliche Angebote auch am Vormittag statt und Unterricht wird am Nachmittag erteilt.

– Verzicht auf Hausaufgaben im herkömmlichen Sinn. Stattdessen gibt es eine fest in den Stundenplan integrierte Lern- und Übungszeit für alle Schüler von 5 Stunden pro Woche. In diesen Stunden werden die Schüler durch Lehrkräfte betreut und unterstützt.

Beschlussvorlage des Schulausschusses:

“Seit Beginn der Wahlperiode 2016/21 beschäftigt sich der Schulausschuss mit der Einführung von Ganztagsangeboten an den Grundschulen im Bereich der Samtgemeinde Lühe. Der Rat der Samtgemeinde Lühe hat in seiner Sitzung am 06.06.2018 den folgenden Grundsatzbeschluss gefasst:

„Die Grundschulen in der Samtgemeinde Lühe sollen langfristig in Ganztagsschulen umgewandelt werden. Die Schulen werden von der Samtgemeinde Lühe als Schulträger bei der Erarbeitung ihres vom Schulvorstand gewählten Konzeptes zur Einführung eines Ganztagsangebotes unterstützt. Die Art des Ganztagskonzeptes ist weiterhin offen. Die erarbeiteten Konzepte dienen als Grundlage einer Elterninformation und einer Umfrage, die die Entscheidung unterstützen soll.“

Von den drei Grundschulen im Bereich der Samtgemeinde Lühe hat sich bislang lediglich die Grundschule Hollern-Twielenfleth in Form von Arbeitsgruppen auf den Weg gemacht, ein Konzept zu entwickeln. Hierbei wurde auch die Bevölkerung eingebunden und zur aktiven Beteiligung animiert. Aus diesen Arbeitsgruppen heraus wurde ein Konzept zur Einführung einer teilgebundenen Ganztagsschule entwickelt. Der Schulvorstand hat dieses Konzept in seiner Sitzung am 25.06.19 beschlossen und bittet den Schulträger bei der Landesschulbehörde einen entsprechenden Antrag auf Einführung einer teilgebundenen Ganztagsschule zu stellen. Das Konzept wurde zusätzlich am 27.06.19 der Öffentlichkeit vorgestellt. Es liegt dieser Vorlage als Anlage bei.

Neben der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes werden zur Einführung einer Ganztagsschule umfangreiche bauliche Veränderungen notwendig. Zur Abschätzung der notwendigen Baumaßnahmen wurde mit Herrn Niemann aus Verden ein externer Schulplaner hinzugezogen. Bei einem Treffen der Arbeitsgruppe mit der Verwaltung und dem Schulplanungsbüro wurde einerseits seitens des Schulplaners deutlich gemacht, dass die Arbeitsgruppe eine sehr gute konzeptionelle Vorarbeit geleistet hat, andererseits der von der Arbeitsgruppe erhoffte und bereits öffentlich kommunizierte Wunschtermin zur Umsetzung des Konzeptes ab dem Schuljahr 2021/22 unrealistisch ist. Aus Sicht des Beraterteams wird selbst bei einer zügigen Fortsetzung der Planung die Ausschreibung der Baugewerke erst im IV. Quartal 2020 erfolgen können. Eine Umsetzung aller Baumaßnahmen bis zum Sommer 2021 erscheint unmöglich. Bei entsprechend positiven Beschlüssen erscheint eine Umsetzung des Ganztagskonzeptes mit Beginn des Schuljahres 2022/23 realistisch.

In den Sommerferien wurde die gewünschte Umfrage bei den Erziehungsberechtigten der in Frage kommenden Kinder durchgeführt. Von 161 Erziehungsberechtigten haben 71 den Fragebogen abgegeben. Abgefragt wurden die Wünsche nach möglichen pädagogischen Ausrichtungsschwerpunkten sowie mögliche Betreuungsbedarfe. Die Auswertung kann der 2. Anlage zu dieser Vorlage entnommen werden.

Finanzielle Auswirkungen:

Die Kosten für die zusätzlichen Lehrerstunden werden vom Land Niedersachsen getragen. Die Baukosten trägt die Samtgemeinde Lühe als Schulträger. Die Höhe der Baukosten kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Beschlussvorschlag:

Die Samtgemeinde Lühe stellt als Schulträger bei der Landeschulbehörde den Antrag, die Grundschule Hollern-Twielenfleth ab dem Schuljahr 2022/23 als teilgebundene Ganztagsschule zu führen.”

 

Stellungnahme:

Bei der Erarbeitung der Beschlussvorlage im Juni 2018 wurde hart um die Formulierung gerungen. Ich habe versucht, eine verbindliche Umfrage unter den Eltern über die Form der einzuführenden Ganztagsschule (verpflichtend oder freiwillig) in den Beschluss zu integrieren, da ich bei einer so wichtigen Entscheidung die Basisdemokratie für unverzichtbar hielt.

Siehe BERICHT von der Ratssitzung im Juni 2018

Leider wurde damals ein widersprüchlicher Beschluss gefasst (s.o.), um alle zufriedenzustellen (die Schulleitung in Hollern-Twielenfleth wollte nur eine teilgebundene, keine offene Ganztagsschule einführen und lehnte eine Mitsprache der Eltern über diesen Punkt ab).

Folgende Formulierung in der Beschlussvorlage ist daher irreführend, da sich die Umfrage auf das Konzept der Ganztagsschule beziehen sollte:

“In den Sommerferien wurde die gewünschte Umfrage bei den Erziehungsberechtigten der in Frage kommenden Kinder durchgeführt. Von 161 Erziehungsberechtigten haben 71 den Fragebogen abgegeben. Abgefragt wurden die Wünsche nach möglichen pädagogischen Ausrichtungsschwerpunkten sowie mögliche Betreuungsbedarfe. Die Auswertung kann der 2. Anlage zu dieser Vorlage entnommen werden.”

An der Umfrage haben sich nur 44% der Eltern beteiligt.

In der Grundschule Hollern-Twielenfleth hat eine engagierte Arbeitsgruppe von Eltern, Lehrern und Schulleitung in diversen Sitzungen an dem Konzept gearbeitet, das nun zur Abstimmung steht. Ich habe an mehreren Sitzungen teilgenommen und halte das Konzept für gut.

Am 27.6.19 wurde das Konzept der Elternschaft in einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Man hatte extra die Turnhalle präpariert. Leider waren nur beschämend wenige Eltern anwesend. Nach dem Vortrag des Konzeptes gab es keine einzige Frage, geschweige denn Kritik.

Ich gehe daher davon aus, dass die Eltern die Einführung der Ganztagsschule in dieser Form befürworten bzw. kein Interesse an einer Befassung mit dem Thema haben.

Deshalb werde ich dem Antrag auf Umsetzung des Konzeptes zustimmen. Die Schulleiterin versprach übrigens, dass eine Erweiterung der verpflichtenden Tage / Stunden nicht vorgesehen ist. Dies würde ich auch ablehnen.

Nachtrag vom 15.9.19: Allerdings sollte zum Beschluss auf der Ratssitzung eine Kostenschätzung vorliegen, wir können keinen Blanko-Scheck ausstellen!

 Details zur Sitzung im Ratsinformationssystem (Konzept / Umfrageergebnis)

Astrid zum Felde

Vorsitzende AfD Fraktion SG Lühe

 

 

 

 

 

 

02.09.2019 SG Lühe: Anträge zu Klimaschutzmanagerin / Insektenvielfalt / HOAI

Die AfD Fraktion stellt folgende Anträge zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Bau, Wege, Planung und Umwelt im September 2019

1. Einfügung eines TOP „Vorstellung / Befragung / Beauftragung der neuen Klimaschutzmanagerin der Samtgemeinde Lühe“

a) Vorstellung der neuen Klimaschutzmanagerin, Frau Schütz

b) Vorstellung der Entwicklung der CO2-Bilanz der SG Lühe seit 2012, inkl. Erläuterung der Basisdaten und Parameter

(Wir bitten um Übersendung der Unterlagen eine Woche vor der Sitzung. Die ehem. Klimaschutzmanagerin, Frau Poppe, hatte dies bereits im Frühjahr zugesagt. Es handelt sich hier um den eigentlichen, offiziellen Zweck der Arbeit der Klimaschutzmanangerin – Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der SG Lühe.)

c) Vorstellung der geplanten Aktivitäten der Klimaschutzmanagerin / Priorisierung

Schulungen in der Kita, Radel-Aktionen und Logo-Wettbewerbe halten wir für überflüssig, eine Begründung von Energieeinsparungsmaßnahmen mit dem Klimaschutz ist weder sinnvoll noch erforderlich und zu beenden.

Wir plädieren dafür, den Schwerpunkt der Arbeit auf folgende Aufgabengebiete zu legen:

  • Erfassung/Monitoring der Energieverbräuche der kommunalen Gebäude (konkret Erstellung von sog. „Reports“ in der Verwaltungssoftware f. Gebäude der SG Lühe)
  • Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauches kommunaler Gebäude (z.B.   Schulungen der Hausmeister, Schüler, etc.)
  • Anwerbung von Fördermitteln für kommunale Bauvorhaben

 

2. Einfügung eines TOPFörderung der Insektenvielfalt in der SG Lühe“

Am 21.08.2019 fand im Kreishaus der vom Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen initiierte Workshop zum Thema „Maßnahmen gegen das Insektensterben im Landkreis Stade“ statt. Neben den Ausschussmitgliedern waren weitere Vertreter der Fraktionen, der Städte und Gemeinden sowie der Naturschutzverbände anwesend.

An vier Stationen wurden zu den Themen:

  1. Was können Gemeinden tun?
  2. Was kann man an Straßen und Wegrändern tun?
  3. Was kann der Landkreis auf seinen Flächen tun?
  4. Wer kann Partner oder Unterstützer sein?

in Form von Brainstorming Ideen und Vorschläge erarbeitet.

Im Anschluss an die Gruppenarbeit hat sich das Plenum auf die folgenden Handlungsempfehlungen für den Landkreis geeinigt.

  1. Die Landkreisverwaltung schult Bauhöfe und Bauämter der Gemeinden bezüglich des Insektenschutzes. Sie entwickelt ein Handout „Insektenschutz“ für die Auslage in den Bauämtern (zur Weitergabe an potentielle Antragsteller).
  2. Die Verwaltung legt ein Handlungskonzept zum Nachpflanzen von Bäumen und Hecken für die Kreisstraßen und landkreiseigenen Flächen als Beispiel für die Kommunen vor.
  3. Die Verwaltung entwickelt auf einer landkreiseigenen Fläche ein Modell zum Insektenschutz, ebenfalls auf einer Modellstrecke an Kreisstraßen.
  4. Die Verwaltung organisiert eine Informationsveranstaltung zu einer Erstellung eines Landschaftspflegeplanes der öffentlichen Flächen und Straßen.
  5. Die Verwaltung organisiert ein Monitoring kreiseigener Flächen inklusive einer Flächenklassifikation und Bewertung bezüglich der Insektenqualitäten.
  6. Die Verwaltung berücksichtigt bei planerischen Vorhaben neue Erkenntnisse zum Insektenschutz.
  7. Die Verwaltung entwickelt eine Gründachstrategie zur Weitergabe an Gemeinden, Verbände, Firmen und zur Berücksichtigung bei eigenen Bauvorhaben.

Es wurde berichtet, dass es im Landkreis mehrere Testflächen gibt, um verschiedene Saatmischungen für Blühwiesen auszutesten. Leider wurde bisher noch keine Mischung gefunden, die in den Folgejahren ohne Bearbeitung der Fläche wieder wächst, es ist immer eine Bodenbearbeitung und Neuaussaat erforderlich.

Im nächsten Jahr soll nur noch eine speziell geeignete regionale Mischung verwendet werden.

Der Kreisausschuss für Regionalplanung (28.08.) hat die Kreisverwaltung aufgefordert, die o.g. Handlungsempfehlungen zu konkretisieren und zu priorisieren inkl. Kostenabschätzung.

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Um dieses Thema auch in der SG Lühe zeitnah weiter voranzutreiben (erste Maßnahmen gibt es ja erfreulicherweise bereits), schlagen wir Folgendes vor:

  • Erstellung einer Liste (mit Unterstützung der Klimaschutzmanagerin?) der für Blühflächen geeigneten Flächen der SG Lühe und der Gemeinden, z.B. brachliegendes Bauland
    • Ausarbeitung einer entspr. Planung für das nächste Frühjahr
  • Frage: Gibt es bereits Erfahrungen mit mehrjährigen Flächen?
  • Verbreitung der hervorragenden BROSCHÜRE des NLWKN zum Thema Insektenvielfalt:

–> s. S. 28/29 zum Thema Regiosaatgut !!! Hier das PDF zur Ansicht.

Vorschläge zur Verwendung der Broschüre:

  • Auslage im Rathaus
  • Versendung an Bauherren zusammen mit Baugenehmigung
  • Verteilung durch Kirche mit „Meilensteinen“?

3. Einfügung eines TOP „EuGH kippt die Mindest- und Höchstsätze der HOAI

Die bisher gültigen Gesetze sehen vor, dass Planer und Architekten prozentual zur Bausumme bezahlt werden (nach HOAI). Dies hatte zur Folge, dass keine Motivation bestand, kostengünstig zu planen und zu bauen. Diese Regelung wurde nun kürzlich gekippt, s. HIER.

D.h., zukünftig wird es möglich sein, Pauschalhonorare zu vereinbaren.

  • Frage an die Verwaltung: Gibt es weitergehende Informationen?
  • Wollen wir diese Möglichkeit zukünftig nutzen?

DETAILS zur Sitzung im Ratsinformationssystem

KORRESPONDENZ dazu mit dem Samtgemeindebürgermeister Michael Gosch

Nachtrag

–> Antrag 1 wurde leicht modifiziert im Bauausschuss vom 26.9.2019 behandelt (Abstimmung 2:2:2 –> abgelehnt)

–> Zu Antrag 2: Der Bauhof sät bereits auf geeigneten Flächen Blühpflanzen aus, es besteht kein weiterer Handlungsbedarf (Thema wurde auf der Klausurtagung des SG-Rates behandelt)

–> Antrag 3 wurde zurückgezogen, da einige Verwaltungsmitarbeiter an einer Spezialschulung teilnehmen werden. Dann wird das Thema erneut aufgegriffen

Astrid zum Felde

Vorsitzende der AfD Fraktion der SG Lühe

29.08.2019 Kreisausschuss Umwelt: Klimanotstand im Landkreis Stade abgewendet

In der gestrigen Sitzung des Kreisausschusses für Regionalplanung und Umweltfragen stellte die Grünen-Fraktion einen Antrag auf Ausrufung des Klimanotstandes im Landkreis Stade, die AfD-Fraktion auf Reduzierung der Windkraftflächen. Beide Anträge wurden abgelehnt. Die Themen im Einzelnen:

Die Verwaltung stellte Änderungen für den Regionalen Raumordnungsplan (RROP) vor, die aus juristischen Gründen aus dem Landesraumordnungsplan (LROP) übernommen werden müssen und parallel zu den bereits im Frühjahr eingeleiteten Änderungen des RROP bzgl. der Windkraftflächen beschlossen werden sollen.

Ausführlich diskutiert wurde ein Projekt zur Erhaltung der Moorlandschaft in Kehdingen. Hier soll eine Herde von ca. 900 Moorschnucken einen 17 km langen Streifen (“Scheidung”)  beweiden, um Verbuschung zu verhindern. Der Landkreis möchte hierfür einen großen Stall auf dem Gelände der Firma EUFLOR bauen. Ein Schäfer soll dann gegen Unterhaltungsgebühren für den Stall in eigener Regie die Flächen des Landkreises sowie evtl. Kompensationsflächen umliegender Eigentümer pflegen. Kostenpunkt 3,5 Mill. €. Davon müsste der Landkreis 700.000 € aus seinem Naturschutzfonds zahlen, der Rest würde über Fördergelder der EU finanziert. Förderungen für Maßnahmen gegen Wolfsangriffe müssten vom Schäfer selbst gestellt werden.

Die Ergebnisse eines Workshops zum Thema “Insektenvielfalt im Landkreis Stade” vom 21.8. wurden vorgestellt. Die dort erarbeiteten Handlungsempfehlungen sollen von der Verwaltung konkretisiert und priorisiert werden. Die AfD-Fraktion begrüsst die Bemühungen zum Schutz der Insekten. Hierzu gehört nach unserer Ansicht auch die Reduktion der Windkraftflächen, welche wir bereits beantragt haben (s.u.).

Die Fraktion der Grünen stellte einen Antrag zur Ausrufung des Klimanotstandes im Landkreis Stade zur Abstimmung. U.a. wird gefordert, ALLE Beschlüsse des Kreistages hinsichtlich ihrer Auswirkung auf das Klima zu untersuchen und ggf. klimafreundliche Alternativlösungen zu bevorzugen.

Dieser Antrag, der in Deutschland flächendeckend gestellt wurde/wird und bereits zu 50 Städten im “Klimanotstand” geführt hat, würde nach unserer Ansicht den Verwaltungsaufwand völlig unnötig erhöhen. Es ist eine Selbstverständlichkeit und begrüßenswert, dass bei allen Beschlüssen Umwelt- und Naturschutzbelange berücksichtigt werden, ein zusätzlicher Formalismus und Panikmache sind völlig unangebracht und ideologisch getrieben. Wie bereits bekannt, lehnt die AfD die Transformation unserer Gesellschaft unter dem Deckmantel des Klimaschutzes ab (s. HIER). Der Antrag der Grünen erhielt keine Mehrheit im Ausschuss, obwohl fast alle Redner betonten, dass sie den Klimaschutz für ein hochwichtiges Thema halten.

Abschließend wurde der Antrag der AfD-Fraktion zum RROP beraten, welcher folgenden Beschlussvorschlag enthält:

“Der Kreistag beschließt, den RROP dahingehend zu ändern, dass die für Windkraft vorgesehenen Flächen reduziert werden, sodass nur die im LROP 2017 (S. 396) des Landes Niedersachsen vorgegebene installierte Mindestleistung von 150 MW erfüllt wird.” 

Die bereits installierte Leistung beträgt ca. 510 MW und ist damit heute schon um den Faktor 3,4 als Forderung des LROP weit übererfüllt.

Wir möchten mit diesem Antrag die weitere Verschandelung des Landkreises mit Windkrafträdern verhindern. Die ausführliche Begründung finden Sie im AfD-ANTRAG.

Die grosse Mehrheit der Kreistagspolitiker möchte die Flächen für Windkraft weiter ausweiten. In der Ausschusssitzung im Febr. 2019 wurde erstmals ein Antrag der AfD zum Thema mehrheitlich durch “Nichtbefassung” von der Tagesordnung gestrichen. Die AfD-Fraktion hat daraufhin diese wichtigen Informationen alternativ mit einer Anzeigenkampagne in den Printmedien und im Internet an die Bürger vermittelt.

Es ist inzwischen unter Energieexperten und Netzbetreibern bekannt, dass die Energiewende der GROKO ein großes Risiko für unser Land ist. Es wird der teure und risikoreiche Ausstieg aus den wesentlichen grundlastfähigen Energiequellen (Kernenergie und Kohle) geplant.  Dies wird so krass in keinem anderen Land der Welt verfolgt. Im Gegenteil, man wundert sich über diese einmalige Politik und schmunzelt darüber. Bei einer derartigen Energiepolitik werden immer mehr Firmen ins Ausland umsiedeln und das mit allen Folgen für die Arbeitsplätze.

Laut Wall Street Journal betreibt Deutschland die dümmste Energiepolitik der Welt (s. HIER)!

Bei der Diskussion über den Antrag der AfD waren sich einige Ausschussmitglieder nicht zu schade, das Feindbild des amerikanischen Präsidenten Trump zu bemühen anstatt sachlich zu argumentieren. Der Antrag wurde erwartungsgemäß mehrheitlich abgelehnt. Die AfD wird bei der finalen Abstimmung zum RROP im Kreistag noch weitere Fakten und Daten benennen.

Damit sich alle politischen Entscheider im Kreistag auf die anstehenden energiepolitischen Zusammenhänge zum RROP vorbereiten können, hat die AfD-Fraktion eine umfassende Broschüre zum Thema  Energiepolitik, CO2,, etc. an die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag versandt. Der SPD-Vorsitzende verweigerte die Annahme und die Grünen-Vorsitzende verbat sich die weitere Belästigung mit solchem Material – fachliclhe Fortbildung unerwünscht.

Die DETAILS der Sitzung finden Sie HIER

Wir warten übrigens noch immer auf eine Antwort der Kreisverwaltung auf unsere Anfrage vom 20.04. diesen Jahres zum Thema Rückbau von Windkraftanlagen. Wir wollten u.a. wissen, ob und wie der Rückbau alter Windkraftanlagen, deren Förderung Ende 2020 ausläuft, finanziell gesichert ist.

Unsere Anfrage an die Kreisverwaltung

Eine Anfrage der AfD im Landtag ergab,

dass im Landkreis Stade 79 Windräder stehen,

für deren Rückbau keine Sicherheitsleistung hinterlegt wurde (s. HIER)

 

 Jens Dammann, Vorsitzender AfD-Fraktion Kreistag Stade

29.07.2019 SG Lühe: Verwahrloste Außenanlagen des Jugendszentrums Steinkirchen

Anfrage an den Samtgemeindebürgermeister Michael Gosch:

“Ich habe bereits zweimal darauf hingewiesen: Das Außengelände des Jugendzentrums Steinkirchen ist seit Monaten in einem verwahrlosten Zustand.

Ich bitte um Protokollierung folgender Auskünfte beim nächsten SGA am 29.7. unter Mitteilungen oder Anfragen/Anregungen:

1. Wer ist für die Pflege der Außenanlagen des Jugendzentrums verantwortlich?

2. Warum wird dem nicht nachgekommen?

3. Weiche Maßnahmen wurden bisher ergriffen, um Abhilfe zu schaffen?

4. Welche Maßnahmen sind geplant?”

Antwort im Samtgemeindeausschuss:

“… Grundsätzlich ist dies Aufgabe der Samtgemeinde als Mieter des Objektes. In der Vergangenheit war es üblich, dass diese Arbeiten durch den Untermieter der Wohnung auf dem Grundstück durchgeführt worden sind. Die Wohnung ist aktuell als Asylunterkunft genutzt. Der Bauhof wird jetzt kurzfristig eine Grundreinigung der Außenanlagen durchführen, die weitere Pflege soll dann von der dort untergebrachten Familie durchgeführt werden.”

Astrid zum Felde

Vors. AfD Fraktion der SG Lühe


19.07.2019 Stadtrat Buxtehude: Anfrage zur CO2-Bepreisung

WiegersDie Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, sagt laut Focus online vom 19.07.19: “Die Bepreisung von CO2 ist der sinnvollste Weg, um Emissionen zu vermeiden. “

Die AfD Fraktion im Rat der Hansestadt Buxtehude hat erhebliche Zweifel, dass es sich hierbei um den tatsächlichen Grund für diese neue Steuer handelt. Weiter halten wir die Umsetzung zur Reduzierung des CO2– Ausstoßes für die Hansestadt Buxtehude für zur Zeit weder technisch machbar noch finanzierbar. Damit die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Buxtehude die Situation besser beurteilen können, haben wir nachstehende Fragen an die Verwaltung gestellt:

Siehe ANFRAGE der AfD Fraktion Buxtehude


25.06.2019 Stadtrat Buxtehude: Antrag zur Änderung der Widmung öffentlicher Räume

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die AfD Fraktion beantragt die Widmung bei Vereinen und Religionsgemeinschaften wie folgt zu ergänzen:

  • auf gemeinnützige Vereine und Religionsgemeinschaften, deren Veranstaltung öffentlich ist und die sich mit ihrer Unterschrift zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennen.

Um die Texte innerhalb der Nutzungsordnung nicht unter jeder Einrichtung widerholen zu müssen, empfehlen wir den Zusatz für Vereine und Religionsgemeinschaften auch den für Parteien1 in Fuß-noten zu setzen.

Die Begründung ist denkbar einfach. Für öffentliche Räume, die in Buxtehude ein knappes Gut sind, besteht ein berechtigtes öffentliches Interesse. Die Ergänzungen stärken das Interesse.

Da in der Sitzung vom 17.6. von der CDU Fraktion der Antrag gestellt wurde, die Nutzung öffentlicher Räume pro Jahr und Nutzer auf 2 Veranstaltungen zu begrenzen, möchten wir vor der weiteren Abstimmung wissen:

  1. ob es in den letzten 2 Jahren Vereine, Religionsgemeinschaften oder Parteien gab (wenn ja welche), die öffentliche Räume öfter als 2 x im Jahr genutzt haben.

  2. wie eine mögliche 2 x jährliche Nutzungsbegrenzung sich finanziell für die Stadt auswirken würde

  3. welche Einnahmen die öffentlichen Einrichtungen in den letzten 2 Jahren durch Raum-überlassungen erhalten haben (aufgeteilt nach Einrichtung und mit Nennung der Einzel-mieten).


Mit freundlichen Grüßen

Anke Lindszus

AfD Fraktion

25.06.2019

Anfrage zum Thema Überlassung der kommunalen Räume und
Antrag auf Vertragseinsicht bei der Stadt Buxtehude

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

  • bitte listen Sie auf, welche öffentlichen Gebäude bzw. Räume an welche Nutzer zeitweise oderdauerhaft überlassen werden.

  • Bitte listen Sie auch gewerblich genutzte Räume auf.

Für die Nutzungsverträge beantragen wir eine Einsicht.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Lindszus

AfD Fraktion