15.03.2017 Industrie 4.0 – wir werden (fast) alle arbeitslos

Es rollt ein gigantischer – für die meisten noch vollkommen unsichtbarer – Tsunami auf uns zu: die Welle der Digitalisierung, das Ersetzen menschlicher Arbeit durch Maschinen und Computerprogramme. Die Industrialisierung 4.0 wird die Welt komplett aus den Angeln heben und damit grundlegend verändern.

Ein Beispiel:

Der Handel mit Lebensmitteln durchläuft nach Jahrzehnten des mehr oder weniger gleichen Geschäftsmodells momentan technisch wie gesellschaftlich einen radikalen Wandel. Da sind vollautomatische Brotbackautomaten erst der Anfang. Den klassischen Supermarkt wird es in Kürze nicht mehr geben. Bereits heute wird der Kunde verstärkt zum kostenlosen Angestellten gemacht, in dem er selbst und unbezahlt Pfandflaschen-automaten befüllt, Artikel an der Kasse einscannt und einpackt.

 Amazon hat in Seattle (USA) bereits einen Lebensmittelladen ohne Kasse (Amazon Go) als Testladen für Mitarbeiter eröffnet. Bezahlt wird automatisch per App. Der Konzern wirbt mit dem Versprechen, dass in Zukunft lästige Warteschlangen beim Bezahlen komplett wegfallen könnten. Kunden müssen lediglich ihr Smartphone am Eingang einscannen, können dann Amazon Go Produkte aus dem Regal nehmen und den Laden verlassen. Der Einkauf wird dann über einen virtuellen Warenkorb über das Amazon-Konto des Käufers abgebucht.

Siehe ARTIKEL auf mmnews.de

14.03.2017 „Merkel hofft auf 12 Millionen Einwanderer“ (bis 2060)

Die Medien hierzulande haben noch nicht über ein Strategiepapier der deutschen Bundesregierung berichtet, welches Anfang Februar zur internen Verwendung verbreitet worden sein dürfte. Im Dokument heißt es gar wörtlich: „Aus bevölkerungswissenschaftlicher Sicht erscheint auch eine höhere dauerhafte Zuwanderung von 300 000 möglich.“

Bis zum Jahr 2060 sollen so 12 Millionen Migranten nach Deutschland kommen, was für das Innenministerium, welches das Papier verfasst hat, eine erfreuliche Entwicklung ist: „Die Bevölkerung in Deutschland ist in den letzten Jahren bezogen auf ihre Herkunft zudem vielfältiger geworden.“

BERICHT bei wochenblick.at

11.03.2017 Die Flüchtlingskrise ist nicht vorbei

Kisslers Konter: Deutschland gibt Milliarden für Flüchtlinge, Migranten und Zuwanderer aus. Warum eigentlich? Der Journalist Tuvia Tenenbom hat in Flüchtlingsheimen recherchiert und eine überraschende Antwort gefunden. Sie ist in Wahlkampfzeiten besonders für Angela Merkel brisant.

Zum BEITRAG auf cicero.de

Familiennachzug – zahlenmäßig die große Unbekannte! (tichyseinblick.de)

Die geplante Invasion – eine Beweisführung (expresszeitung.com)

10.03.2017 Niedersächsischer Städtetag – Resolution

Auf der 19. Städteversammlung des Niedersächsischen Städtetages 8./9. März 2017 wurde eine Resolution verabschiedet, die eine Erhöhung der Finanzmittel zur Integration der Flüchtlinge fordert (s. HIER).

Die vier teilnehmenden AfD-Mitglieder (ohne Stimmrecht) geben hierzu folgende Stellungnahme ab:

Die Teilnehmer der AfD an der Städteversammlung lehnen die Resolution ab.

Begründung:

         Es wird klargestellt, dass die sogenannten Flüchtlinge nicht Schutz in Europa suchen, sondern überwiegend in Deutschland und einigen wenigen anderen Ländern. Dies ist in erster Linie dadurch bedingt, dass durch die Transferleistungen in Deutschland eine aktive Arbeitsaufnahme vermieden werden kann und von den Einwanderern keine Verantwortung übernommen wird, für ihren eigenen Lebensunterhalt Sorge zu tragen.

         Die Resolution stellt ein einseitiges Pflichtverständnis der niedersächsischen Städte dar. Generell fordert das Papier zuviel „Was müssen WIR tun“ anstatt Bedingungen aufzustellen im Sinne von „welche Pflichten haben die anerkannten Flüchtlinge, um sich in unsere Kultur und Wertegemeinschaft zu integrieren“.

         Die Ausweitung der Integration auf alle Zuwanderer wird abgelehnt. Integration ist sinnvoll und unverzichtbar für Menschen mit dauerhaftem Bleiberecht. Alle anderen müssen nicht integriert werden, sondern der Fokus muss darauf gelegt werden, eine Rückführung nach Beseitigung der Fluchtgründe in deren Heimat durchzuführen. In der Zwischenzeit ist auf eine menschenwürdige Unterbringung zu achten, die aber keine Integration beinhaltet.

        Geldmittel für sog. Flüchtlinge müssen nicht erhöht werden, wie in der Resolution gefordert. Im Gegenteil, die Geldmittel, die für Einwanderer zur Verfügung gestellt werden, müssen und können drastisch reduziert werden. Konsequente Rückführung von illegal Eingewanderten ohne Bleibeperspektive setzt Mittel für die wenigen Menschen frei, die tatsächlich Flüchtlinge sind und daher länger bei uns bleiben werden. Wertkarten für Lebensmittel anstelle von Bargeld sind ein erster Ansatz, um Missbrauch zu vermeiden.

Prof. Dr. Gunter Runkel, Jürgen Kühl, Sascha Kromberg, Frank Weber

09.03.2017 Das Hafenduell – Hamburg contra Wilhelmshaven

Zwei Seehäfen in Norddeutschland, die nah beieinander liegen, konkurrieren miteinander anstatt zusammenzuarbeiten. Denn beide wollen vom „Gold“ der Globalisierung profitieren, von den Containern aus Übersee. Auf der einen Seite ist es Hamburg mit Europas zweitgrößtem Containerhafen tief im Binnenland gelegen. Auf der anderen Seite ist es Wilhelmshaven mit dem JadeWeserPort, Deutschlands einzigem Tiefseehafen direkt an der Nordsee.

Siehe DOKUMENTATION beim NDR (45 Min.)

08.03.2017 Solar- und Windenergie – wer bezahlt??

Im Bundeswirtschaftsministerium ist man beunruhigt.  Die Kosten für die Energiewende steigen so schnell an, dass neue Ideen gesucht werden, wie die EEG-Kosten so verteilt werden können, dass das EEG nicht zu viel an gesellschaftlicher Akzeptanz verliert.  Dies ist ein nahezu unlösbares Unterfangen.

Zum BEITRAG beim deutschen Arbeitgeberverband

Die Beratungsgesellschaft McKinsey zeichnet mit der aktuellen Fortschreibung ihres „Energiewende-Index“ ein düsteres Bild:

Zwar gelten sieben Energiewende-Ziele der Bundesregierung noch immer als „realistisch“ erreichbar. Allerdings schränken die Experten ihr Urteil auf ernüchternde Weise ein. Erfolge gibt es demnach nur dort, wo direkte Subventionen fließen. Dass sich die Energiewende selbst trägt, ist demnach auch 17 Jahre nach Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nicht absehbar.

Siehe ARTIKEL in der Welt

Die AfD fordert die Abschaffung des EEG und der EnEV,

s. S. 80 des GRUNDSATZPROGRAMMS !

08.03.2017 Antrag zur Hochwasserpartnerschaft an der Este

Antrag zur konzertierten Umsetzung der Ergebnisse des KLEE-Projektes

Die AfD stellt einen Antrag zur zügigen Ausgestaltung und Gründung einer Este-Hochwasserpartnerschaft. Da sowohl Buxtehude als auch die Anlieger an der Untereste nur unzureichend gegen Überschwemmungen gesichert sind, möchte die AfD die notwendigen Schritte in Zusammenarbeit mit den anderen Parteien im Kreis forcieren.

Der 1. Antrag mit Details zum Thema

 

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt die nicht mehr akzeptable Hochwassersituation für die Anlieger an der Untereste.

Die Gärten und Häuser stehen sehr oft im Wasser. Auch hierzu müssen Aktionen der Verantwortlichen Behörden initiert werden. Insofern ein 2. Antrag zur Situation in Estebrügge.

Der 2. Antrag mit Details zum Thema

08.03.2017 Buxtehude: Ablehnung des Haushaltes 2017

Stellungnahme der AfD-Fraktion Buxtehude zum Haushalt 2017

Der Haushaltsplan für das Jahr 2017 enthält sehr viele positive Zahlen, ganz besonders auf der Einnahmenseite.

Auch auf der Ausgabenseite gibt es grundsätzlich gute Entwicklungen. Hier sind die Vorhaben im Bereich der Schulen hervorzuheben. Auch die geplante Bereitstellung von Haushaltsmitteln der Stadt für den Bau der Mehrzweckhallen durch den Buxtehuder Sportverein, findet die Unterstützung der AfD, sofern die vielen noch offenen Fragen in der Sache beantwortet werden können. Der Sperrvermerk im Haushalt ist deshalb gut und richtig.

Es gibt aber auch Ausgaben, denen die AfD sehr kritisch gegenüber steht. Dafür drei Beispiele:

  1. Die Planungskosten für die Umgestaltung des Petri Platzes. Diese Ausgabe hält die AfD für völlig überflüssig.

  2. Weiter halten wir die Ausgaben für den sogenannten „Klimaschutz“ zum großen Teil für nicht notwendig. Investitionen zur Einsparung von Energie in öffentlichen Gebäuden sind sicher sinnvoll, wenn ein wirtschaftliches Ergebnis damit erzielt wird. Aktionen zur Abschaffung von Plastiktüten auf den Buxtehuder Wochenmärkten und die Subventionen zum Austausch privater elektrischer Haushaltsgeräte sind für die AfD blanker Aktionismus, ohne einen sinnvollen Effekt. Dafür Geld auszugeben, halten wir für nicht erforderlich.

  3. Die Ausgabe von über 20.000,-€ für eine Gedenktafel am Rathaus erscheint uns vollständig überzogen. Wenn Buxtehude für jedes Unrecht der letzten 600 Jahre eine Gedenktafel aufhängen will, wird dafür bald der Platz nicht mehr ausreichen.

Wir hätten uns auch einen stärkeren Beitrag zum Abbau der Schulden gewünscht. Wenn bei der jetzigen Einnahmesituation kein überproportionaler Beitrag hierfür möglich ist, wann dann?

Aus den vorgenannten Gründen wird die AfD-Fraktion dem Haushalt 2017 nicht zustimmen.

Anmerkung: Die Fraktion hat geschlossen abgestimmt.

Helmut Wiegers,
AfD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Hansestadt Buxtehude

07.03.2017 Zur (Un)sicherheit in Buxtehude

Behandlung von Straftaten im Bereich der Stadt Buxtehude

In den freien Medien (Internet) gibt es detailliertere Fundstücke zur Behandlung von Kriminalitätsfällen und deren Erfassung bzw. Nichterfassung durch die Politik.

  • Die Regierungs- und Verwaltungsstellen verwenden häufig nur die “absoluten Zahlen”; damit verfälschen sie die Fakten und täuschen die Bevölkerung. Fallstatistiken müssten immer zum Pro-Kopf-Verhältnis der Bevölkerungsanteile gesetzt werden. Täte man dieses, würden die realen Kriminalitätszahlen ganz anders aussehen (siehe auch polizeiliche Kriminalstatistik des BKA (PKS)).
    Grundbedingung: Man läßt sie nicht aus der Statistik heraus.
  • Des Weiteren werden Kriminalfälle oft in Teilfälle (z.B. Körperverletzung, Raubdelikte, Diebstahl etc.) zerlegt, um sie so aus der Statistik heraushalten zu können. 

Hier greift das alte Sprichwort: „Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!“


Leserbrief zum Bericht: „AfD zieht Angst Antrag zurück“ (Neue Buxtehuder).

„Es gibt keine Angst-Träume in Buxtehude“ sagt der Polizeichef Jan Kurzer, so schreibt es Tom Kreib vom Wochenblatt. Albträume haben einige Bürger in der Stadt aber schon.

Wer Opfer eines Einbruchs, Diebstahls oder einer Körperverletzung wurde, freut sich ganz sicher über die neue Statistik der Straftaten im Landkreis und in der Stadt Buxtehude. Wenn andere Parteien in der Stadt „damit nicht anfangen können“, „Bauchschmerzen haben“ oder „keinen Einzelfall aufbauschen“ wollen, ist das deren Sache, aber nicht die Sache der AfD-Buxtehude.

Jede Straftat, von wem und gegen wen auch immer, ist eine Straftat zu viel. Das Sicherheitsgefühl der Bürger ist nach unserem Eindruck stark beeinträchtig. Da helfen auch keine Statistiken mehr. Das hat selbst ein Kanzlerkandidat erkannt.

Helmut Wiegers
Fraktionsvorsitzender im Rat der Hansesestadt Buxtehude


Ein weiterer Leserbrief zum Artikel: „AfD zieht Antrag für Sicherheitskonzept zurück“ an die Tageblatt Redaktion:

Ein erstaunlicher Artikel von BT-Redakteur Björn Vasel. Ein Antrag der AfD, der sich auf zwei Beispiele bezieht, und keineswegs eine umfassende Darstellung der Sicherheitslage in Buxtehude beinhaltet, wird genau auf die zwei Beispiele vom Tageblatt reduziert. Genauer gesagt auf eines der Beispiele. Da können wir uns in Buxtehude ja richtig freuen, dass eine Straftat, die es laut Berichten anderer Medien nicht gab, sich nun als „einfache Körperverletzung nach Paragraf 223“ herausgestellt hat. „Außerdem fehlte nach der Schlägerei…ein Handy, deshalb werde auch wegen Diebstahls ermittelt.“ Na sowas, ein einfacher Diebstahl nach einer Schlägerei? Der nachfolgende Satz stellt sicher eine Besonderheit in der üblichen Berichterstattung dar: „Der Fußballer der VSV Hedendorf-Neukloster erlitt einen mehrfachen Kieferbruch, spielt aber glücklicherweise wieder Fußball über volle 90 Minuten“. Das setzt dem Ganzen die Krone auf. Soviel Glück „glücklicherweise“?

Bei diesem Glück in Buxtehude musste die AfD den Antrag auf Erstellung eines Sicherheitskonzepts selbstverständlich zurückziehen, denn Buxtehude ist ja sicher.

Dennis Detje
Ratsherr im Rat der Hansestadt Buxtehude



Link zum Antrag der AfD

05.03.2017 Eine unheilige Allianz

In einem Interview mit Julia Jentsch (cashkurs.com) erklärt der Ökonom Dr. Norbert Häring sehr anschaulich die Hintergründe der Bargeldabschaffung und deren Verknüpfung mit der zunehmenden Überwachung. Während in Indien brachiale Methoden genutzt werden, um eine gläserne Bevölkerung zu schaffen, geschieht dies in Deutschland und Europa zwar eher schleichend – aber letztlich gleichermaßen effektiv, so Häring.

INTERVIEW Ausschnitt (10 Min.)  – ganzes INTERVIEW (40 Min.)