26.04.2016 Britisches Gutachten: Vernichtendes Urteil über TTIP

Kleiner Wermutstropfen für die Jubelfeiern von Hannover:

“Die renommierte London School of Economics kommt in einem Gutachten zu einem vernichtenden Urteil über TTIP: Das Abkommen berge viele Risiken und keinen Nutzen. Pikant: Das Gutachten war von der Regierung in Auftrag gegeben worden. Es verschwand jedoch in der Schublade. Stattdessen warb Premier Cameron bei den Briten für das Abkommen. …

In dem Gutachten wurden die Erfahrungen Kanadas mit dem NAFTA-Abkommen als Vergleich herangezogen. Demnach habe Kanada „erhebliche Ressourcen bereitstellen müssen, um sich gegen Investorschutzklagen zu verteidigen“. Bei etwa 30 Verfahren seien die Kanadier zur Kasse gebeten worden. Sie hätten darauf reagieren müssen, indem sie „entweder einen Vergleich geschlossen haben, Entschädigung zahlen oder die Gesetze ändern mussten“. Ähnliche Erfahrungen werde auch Großbritannien machen. Nach Einschätzung der LSE würde die Zahl der Verfahren gegen Großbritannien sogar größer sein als jene gegen Kanada.”

Siehe BEITRAG bei DWN

26.04.2016 FAZ: Daten der Sparkassen

Die F.A.Z. hat anhand der Quote der notleidenden Kredite und der Gesamtkapitalquote das Risikoverhalten aller deutschen Sparkassen ausgewertet.  Zwischen den zwei reichsten Bundesländern klafft die größte Schere: In Bayern sieht die Quote von allen Sparkassen am besten aus. Nur 0,68 Prozent der Kredite drohen zu platzen. Anders in Baden-Württemberg: Dort liegt der durchschnittliche Anteil fauler Kredite bei 2,34 Prozent. Das ist exakt der Bundesbank-Schnitt, aber gleichzeitig ein negativer Spitzenwert unter den Sparkassen. Das ist unerwartet, steht doch die Wirtschaft Baden-Württembergs bundesweit an der Spitze.

Die niedersächsischen Sparkassen stehen mehrheitlich im “roten” Spektrum der Skala.

Daten der Kreissparkasse Stade

Wie hoch ist der Anteil notleidender Kredite?

4.65 % Gesamt (Platz 400 von 413)
0.25 % Privatpersonen
10.09 % Unternehmen & Selbstständige

Falls alle notleidenden Kredite ausfallen: Wie viele Jahre bräuchte die Sparkasse bei gleichbleibendem Gewinn, um den Verlust auszugleichen?

5.5 Jahre (Platz 279 von 413)
84.1 Mio. € Notleidende Kredite
15.2 Mio. € Gewinn

Wie ist die Sparkasse für schlechte Zeiten gerüstet?

10.28 % Gesamtkapitalquote (Platz 413 von 413)
8 % Minimale Pflicht nach Basel III

Quellen: Offenlegungsberichte & Jahresabschlüsse 2014
Hintergrund: Was die Daten aussagen können – und was nicht

Siehe BEITRAG in der FAZ

Auszug aus dem KOMMUNALWAHL-PROGRAMM der AfD Stade:

Die Vorhaltung einer Sparkasse im Rahmen der Daseinsfürsorge gehört seit vielen Jahren schon nicht mehr zu den Aufgaben einer Kommune oder eines Landkreises. Deshalb sollte geprüft werden, ob sich der Landkreis und die Kommunen von den Sparkassen trennen sollten, mit dem Ziel die Schulden zu reduzieren. Politiker in Verwaltungs- oder Aufsichtsräten waren bisher meistens mit eine Voraussetzung dafür, dass Kreditinstitute in „Schieflage“ geraten und sehr teuer für die Steuerzahler geworden sind. Beispiele: HSH Nordbank, West LB.

25.04.2016 Petry und Meuthen zum Islam

Petry weissDie Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, im Interview:

“Sie fordern im Leitantrag zum Bundesparteitag ein Verbot von Minaretten. Was stört Sie so daran?

Petry: Es geht nicht darum, was uns persönlich stört. Es geht darum, ob mit dem vermehrten Errichten von Moscheen und Minaretten und dem Muezzinruf – finanziert aus Saudi-Arabien und der Türkei – ein Herrschaftsanspruch verbunden wird. Wenn man sieht, was in den meisten Moscheevereinen auf Arabisch gepredigt wird, dann ist damit ein Herrschaftsanspruch verbunden. Lange hat sich niemand darum gekümmert. Wir müssen sehen, wie die Tendenz dieser Entwicklung ist: eine intolerante Haltung gegenüber der Demokratie, gegenüber anderen Demokratien und gegenüber Religionslosen. Und das ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Das muss geahndet werden.”

 Interview bei n-tv

 

Meuthen ADer Vorsitzende der AfD, Jörg Meuthen, im Interview:

“Wir sagen klar, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Wir sagen aber genauso klar, dass zu Deutschland sehr wohl Millionen Menschen muslimischen Glaubens gehören, die gut integriert sind und unsere Gesetze und Rechtsordnung achten.”

Interview in den Stuttgarter Nachrichten

20.04.2016 Petry: Merkel in die landesweite Bürgersprechstunde – Schluss mit sozialistischer Abschottung

petry neuEinmal im Jahr stellt sich Russlands Präsident Wladimir Putin in einer landesweit ausgestrahlten Live-TV-Sprechstunde der Bevölkerung. Obwohl mit Sicherheit eine gewisse Vorauswahl von Fragen und Fragern stattfindet, liefern diese Sendungen immer ein anschauliches Bild von den Problemen und der Stimmung im Lande. Warum gibt es nichts Vergleichbares in Deutschland? Frau Merkel sollte sich in einem ähnlichen Format ebenfalls den Fragen der Bevölkerung stellen. Und da wir, im Gegensatz zu Russland, bekanntlich eine vorbildliche Demokratie sind, sollten die Fragen live und ohne Vorauswahl gestellt werden.

Als Frau Merkel 2015 eine Berliner Schule besuchte, fühlte sich der Journalist Henryk M. Broder an einen Besuch Erich Honeckers bei den Jungen Pionieren erinnert: „Auch da durften die Medien dabei sein, aber nur so lange, wie der Generalsekretär es für angemessen und nützlich hielt.“ Dass die Tagesschau die Antwort der Kanzlerin auf eine „kritische Frage“ nicht drehen und senden durfte, zeigte, so Broder, „wie weit die Kooperation zwischen der Regierung und den öffentlich-rechtlichen Medien mittlerweile gediehen ist“. Sie hat inzwischen sozialistische Züge angenommen. Auch die beiden großen Interviews, die Merkel kürzlich der Journalistin Anne Will gab, muteten wie pures Staatsfernsehen an. Da die Bundesregierung und die sie umdienernden Medienvertreter offenbar in einer Parallelgesellschaft leben, würde eine TV-Sprechstunde der Kanzlerin einen erfreulichen Kontakt mit der Wirklichkeit bescheren – und umgekehrt. Endlich kämen die Themen zur Sprache, die die Menschen wirklich bewegen: eine abgewirtschaftete Rente,  Geldentwertung, illegale Massenmigration in die deutschen Sozialsysteme u.v.a.m. Endlich wäre Frau Merkel gezwungen, mit jenen zu reden, denen ihre Politik existentielle Probleme aufbürdet, die mit „Wir schaffen das“-Parolen nicht zu lösen sind. Endlich müsste sie sich öffentlich dafür rechtfertigen, warum sie das Dublin- und Schengen-Abkommen und die No-Bailout-Klausel des Lissabon-Vertrages ohne parlamentarische Legitimation außer Kraft gesetzt hat. Endlich könnte man Frau Merkel vor laufender Kamera fragen, ob auch die durch ihre Politik der offenen Grenzen importierten Kriminellen eine “Schande für Deutschland” seien, oder ob dies ein Privileg einheimischer Straftäter bleibe. Endlich könnte man die Kanzlerin öffentlich um Auskunft bitten, warum sie als Pfarrerstochter sich so wenig um die auf deutschem Boden fortgesetzte Christenverfolgung durch muslimische Einwanderer kümmere. Endlich zöge ein frischer Lufthauch von freier Rede durch das stickige öffentlich-rechtliche Fernsehen.

In allen Ländern der Welt gibt es Politiker und Staatschefs, die ihren Wählern und auch ihren Nichtwählern etwas vormachen, die mit Illusionen und großen Zielen operieren. Man könnte beinahe sagen, das gehört zum Spiel. Übel wird die Sache indes, wenn das Korrektiv fehlt. Wenn die Kanzlerin ihre Politik mit Worthülsen erklärt und unterwürfige Journalisten keine weiteren Fragen stellen. Wenn Widerspruch in maßgeblichen Kreisen nicht als Bestandteil einer politischen Kultur gilt, sondern als Ausweis einer bösen Gesinnung. Dass uns ausgerechnet der Autokrat Putin Bürgernähe vorführt, während die Kanzlerin sich vor der Bevölkerung eher abschottet, ist ein Armutszeugnis. Die AfD wird nicht nur den Filz zwischen den Konsensparteien und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk politisch bekämpfen, wir werden uns auch für bürgernahe demokratische Senderformate engagieren – egal übrigens, wie sehr unserer Politik darin widersprochen werden mag. “

14.04.2016 Extremwetter: Was finden die Wetterdienste? Was schreibt der Klimarat IPCC?

Klaus-Eckart Puls, Dipl.-Meteorologe und ehemaliger Leiter der Wetterämter Essen und Leipzig stellt die Fakten zur Extremwetterentwicklung der letzten Jahrzehnte den Behauptungen in den Medien, dem IPCC (in der Summary for Policymakers SPM), div. Klimafolgenforscher, wie dem PIK Direktor Hans-Joachim Schellnhuber und anderen, gegenüber. Sein Ergebnis, die Daten zeigen in fast allen Kategorien fallende, statt -wie vielfach behauptet- steigende Trends. Auch die Führung des Deutschen Wetterdienstes DWD verkündet entgegen ihren eigenen Daten, dass die Extremwetter nach Zahl und Stärke zunehmen werden. Es stimmt aber nur in einer Kategorie. Die Zahl der Sommertage hat in den letzten Jahren in Deutschland etwas zugenommen. Ob der Trend anhält, ist offen.

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13.04.2016 Das ist keine Satire. Das ist Sudelei.

Um sich ein Urteil über die aktuellen diplomatischen Verwerfungen mit der Türkei zu bilden, sollte man den Text gelesen haben, der als Stein des Anstoßes benutzt wird. Er ist zu unterirdisch, um ihn auf diese Webseite zu setzen. Auch hier gilt: Cui bono?

Zum ARTIKEL auf achgut.com