09.05.2016 Junge Männer, die die Kultur der Gewalt mitbringen

Bassam Tibi, 72, ist emeritierter Politologe der Universität Göttingen. Er kam mit 18 Jahren aus Syrien nach Deutschland.

Er schreibt:

“Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Übergriffen der Silvesternacht in Köln und der Lage in Syrien? Die Antwort lautet: Ja, diesen Zusammenhang gibt es, und zu dem gemeinsamen Nenner gehört die Gewalt gegen Frauen.

Viele meiner deutschen Gesprächspartner scheinen die Gewalt, die in der Tradition einer orientalisch-patriarchalischen Kultur gegen Frauen steht, nicht zu verstehen. Im Orient gilt die Frau nicht als Subjekt, sondern als Gegenstand der Ehre eines Mannes. Die Schändung einer Frau wird nicht nur als Sexhandlung und Verbrechen an der Frau selbst betrachtet, sondern eher als ein Akt der Demütigung des Mannes, dem sie gehört…”

Siehe KOMMENTAR in der WELT

08.05.2016 USA planen mit TTIP Frontal-Angriff auf Gerichte in Europa

Das Drängen der Amerikaner auf den TTIP-Abschluss hat handfeste Gründe: US-Banken fürchten, von europäischen Gerichten wegen der Schulden-Krise belangt zu werden. Sie haben vielen europäischen Kommunen und Unternehmen dubiose Spekulationsgeschäfte angedreht. Nun klagen viele Europäer – und die Amerikaner setzen zum Frontalangriff auf das europäische Rechtssystem an. In Italien hat der amerikanische Botschafter – wohl unabsichtlich – die Katze aus dem Sack gelassen.

Siehe BEITRAG bei DWN

08.05.2016 Klimawahn der evangelischen Kirche Deutschlands (EKD): Wie schon so oft – Kungeln mit den Mächtigen und Verteufelung der Realisten

Der Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, schreibt in der FAZ vom 4.5.2016: “Die AfD handelt nicht christlich”. Nun ist EIKE weder ein politischer noch ein religiöser Blog und geht daher auf den von Bedford-Strohm angesprochenen ersten Punkt der AfD zum Islam nicht ein. Der Ratsvorsitzende der EKD versteigt sich aber auch zur Klima-Aussage des AfD-Parteiprogramms in ein sachlich und historisch bedenkliches Urteil hinein. Die AfD würde: “Den breiten und immer weiter gewachsenen Konsens negieren, dass der von Menschen verursachte CO2-Ausstoß mit der Erderwärmung zusammenhängt“.

Zum BEITRAG bei EIKE

07.05.2016 „Wie schön, ein Märtyrer zu sein“

Erdogan hatte es martialisch angekündigt: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und die Gläubigen sind unsere Soldaten.“ Der türkische Staatspräsident verfolgt seit langem eine missionarische Großstrategie zur islamischen Expansion – zunächst innerhalb der Türkei, zusehends aber auch im Ausland. Über die staatliche Religionsbehörde Diyanet und ihren Deutschland-Ableger Ditib soll die Islamisierung generalstabsmäßig organisiert werden. Die Türkei hat 1000 staatlich bezahlte Prediger nach Deutschland geschickt und baut serienweise Moscheen. Edogan investiert in die offene Islamisierung Deutschlands. In Comics werden dabei Kinder schon mal zum Märtyrertod animiert.

Zum ARTIKEL auf theeuropean.de

07.05.2016 TTIP: Die Detroit-Brücke als warnendes Beispiel für Europa

Seit fünf Jahren streitet ein US-Investor mit Kanada um eine Brücke vor einem internationalen privaten „Schiedsgericht“. Es geht um eine Klagehöhe von 3,5 Milliarden Dollar. Im April jetzt das unfassbare Urteil. Was das mit TTIP zu tun hat und warum die Detroit-Brücke als warnendes Beispiel für Europa gelten sollte…

Siehe ARTIKEL auf finanzmarktwelt.net

05.05.2016 NATO: Neue Mieter für die „Wolfsschanze“

“Die Begründungen für den NATO-Truppenaufmarsch sind an den Haaren herbeigezogen und dienen nur dem amerikanischen Vormacht-Denken. Dafür werden bedenkenlos unsere deutschen Soldatinnen und Soldaten geopfert.

Berlin ist auch die Hauptstadt für den Orwell´schen „Neusprech.“ Jeder, der das Ende des Kalten Krieges erleben konnte, weiß doch um die Mechanismen, die das Ende dieses dramatischen Konfliktes herbeizuführen in der Lage gewesen sind. Es waren Verhandlungen und das Nutzen entsprechender Verhandlungsstrukturen. Es war in den Folgejahren doch nicht die Russische Föderation, die dieses ganze „Friedensgerüst“ abgerissen und zu Schanden geritten hat. Die USA haben offensichtlich gesehen, dass für ihre Interessen nichts schädlicher auf dem euro-asiatischen Kontinent ist als eine gedeihliche Zusammenarbeit der Nationen auf diesem Territorium. Mit dem Krieg gegen Belgrad haben die USA den Krieg wieder nach Europa zurückgeholt und lassen ihn vermutlich mit den jüngsten Entscheidungen in eine globale Dimension wachsen.”

Ein BEITRAG von Willy Wimmer, ehem. Staatssekretär der Verteidigung (CDU), auf cashkurs.com

04.05.2016 Der Atommüll wird für kommende Generationen wieder Rohstoff sein

“… Die ominösen Kosten für die aufwändige Endlagerung für Millionen von Jahren sind eine Chimäre. Was heute als „Atommüll“ bezeichnet wird, kann in Schnellspaltreaktoren als Brennstoff eingesetzt werden. Die notwendige Technologie fortgeschrittener Kernreaktoren wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erprobt. Am Ende bleibt dann nur noch extrem wenig tatsächlicher Müll übrig, von dem 80% nach Jahrzehnten und der Rest nach etwa 300 Jahren unschädlich ist.

Vergessen wir also die Idee der „Endlagerung“ und fangen wir an, eine sinnvolle Nutzung vorzubereiten. Im Moment werden verschiedene Reaktortypen entwickelt, die in der Lage sein werden, Atommüll  als Brennstoff zu nutzen, etwa der von der Firma Terrapower (unter Vorstandsvorsitzendem Bill Gates) konzipierte Laufwellenreaktor, der nach einem jüngst geschlossenen Abkommen bis 2024 in China gebaut werden soll, oder Flüssigsalzreaktoren, beispielsweise von der Firma Transatomic Power, dem Berliner Institut für Festkörper-Kernphysik, der dänischen Firma Seaborg, der kanadischen Terrestrial Energy oder dem Shanghai Institute of Applied Physics, das in einer Kooperation mit dem U.S. Department of Energy bis 2020 einen Prototypen bauen will. Wer nicht darauf warten will, bis diese neuartigen Reaktoren marktreif sind, kann auch heute schon bei der Firma GE Hitachi einen PRISM Reaktor bestellen, der Plutonium verbrennt. Der ehemalige Geschäftsführer von Greenpeace UK, Stephen Tindale fasst die Vorteile so zusammen: ‘Der von GE-Hitachi angebotene PRISM Reaktor ist ein Reaktor der vierten Generation, der CO2-freie Energie liefert, indem er mit Plutonium und auf Halde liegenden verbrauchten Brennstäben betrieben wird. So kann man gleichzeitig die Atommüll- und die Klimaproblematik bewältigen.’“

Siehe BEITRAG auf achgut.com

02.05.2016 Kein Staatsvertrag mit Islamverband

Die AfD-Niedersachsen begrüßt die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung, von dem Abschluss eines Staatsvertrages mit dem islamischen Landesverband abzurücken. „Jeder weiß, dass die islamischen Verbände in Deutschland massiv aus dem Ausland gesteuert werden, insbesondere aus der Türkei und Saudi-Arabien. Die jüngsten Vorstandswahlen im islamischen Landesverband, bei denen ein Vorstandsmitglied der AKP-nahen Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs zum Vorsitzenden gewählt wurde, unterstreichen das eindrucksvoll“, erklärte der niedersächsische AfD-Vorsitzende, Paul Hampel.

Milli Görüs wird auf Bundesebene vom Verfassungsschutz beobachtet. Ihr Gründer Erbakan hatte die Islamisierung Europas durch muslimische Einwanderung angedeutet und sich für eine islamische Staatsordnung eingesetzt. „Die Altparteien streuen den Bürgern Sand in die Augen, wenn sie so tun, als würden die Staatsverträge mit Islamverbänden zur Integration von Muslimen beitragen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Deren Vertreter sind in der Regel nicht Reformmoslems, die einen aufgeklärten Islam vertreten, sondern Lobbyisten einer rückwärtsgewandten Islamauslegung, die die Religion Mohammeds zur zentralen Gesellschaftsordnung machen möchten“, so Hampel weiter. Die AfD fordere deshalb die niedersächsische Landesregierung mit Nachdruck auf, dauerhaft das Vorhaben, Staatsverträge mit Islamverbänden abschließen, aufzugeben. Geradezu erschreckend seien die Äußerungen der Oppositionsparteien im niedersächsischen Landtag zu dem berechtigten Vertragsrückzieher der rot-grünen Regierung. „Dass der CDU-Fraktionsvorsitzende Thümler die Landesregierung für ihren richtigen Schritt kritisiert, zeigt, wie weit sich seine Partei mit Merkels unverantwortlicher Türkeipolitik inzwischen von Erdogan abhängig gemacht hat. Wenn die FDP sogar einwendet, die Regierung hätte den Vertragsabschluss nicht wegen des Wechsels an der Spitze des Islamverbandes aussetzen dürfen, denn ein solcher wäre ja auch jederzeit während der Vertragslaufzeit möglich gewesen, verschlägt es einem die Sprache. Deutlicher kann man nicht sagen, dass man aus ideologischen Gründen bereit ist, die Katze im Sack zu kaufen, wissend, dass damit schwerste Nachteile für die deutsche Gesellschaft verbunden sind“, sagte das AfD-Bundesvorstandsmitglied Hampel.

27.04.2016 Schluss mit Waffenlieferungen an Saudi-Arabien

Die deutsche Außenpolitik glänzt mit dem erhobenen Zeigefinger, wenn es um den Iran, Russland oder China geht. Doch bei Saudi-Arabien werden beide Augen zugedrückt. Das wirkt wie Heuchelei.

Saudi-Arabien war 2014 der größte Waffenimporteur der ganzen Welt. Zusammen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten importieren die beiden Golfstaaten zusammen mehr Waffen, als der gesamte europäische Kontinent zusammen! Es handelt sich um eine jährliche Summe von mehr als 8 Milliarden US-Dollar. Man muss sich die Dimensionen vor Augen halten: In der EU leben rund 500 Millionen Menschen. In Europa insgesamt mehr als 700 Millionen. In Indien leben mehr als 1,2 Milliarden Menschen. In Saudi-Arabien leben dagegen weniger als 30 Millionen. Warum rüstet das Wüstenreich in diesen Dimensionen auf? Die saudischen Militäreinsätze in Syrien, im Jemen und Bahrain haben gezeigt: Saudi-Arabien ist längst eine nahöstliche Hegemonial- und Interventionsmacht geworden.

Zum ARTIKEL auf freiwelt.net