20.12.2016 SG Lühe: Änderung der Schulbezirke

Da das Vincent-Lübeck-Gymnasium in diesem Jahr nur fünf 5. Klassen hat und das Athnaeum sieben, möchte der Landkreis die Einzugsgebiete (Schulbezirke) der beiden Gymnasien ändern und hat eine entsprechende Beschlussvorlage an die Samtgemeinde Lühe geschickt (s. HIER). Diese hat bis zum 15.01.17 die Gelegenheit zur Stellungnahme (Ratssitzung am 22.12. um 19 Uhr). Der Kreistag soll am 06.02.17 über die Änderung entscheiden.

Beschlussvorschlag:
Die Schulbezirke der Stader Gymnasien werden dahingehend geändert, dass Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Hollern-Twielenfleth und Steinkirchen ab dem Schuljahr 2017/2018 in die 5. Klasse zum Vincent-Lübeck-Gymnasium und nicht mehr zum Gymnasium Athenaeum wechseln.

13.12.2016 Postfaktisches aus dem Wahrheitsministerium

“Fake News, postfaktisches Zeitalter und die russische Manipulation von Meinungen und Wahlen sind derzeit offenbar unser Hauptproblem. Und die Internetgiganten wie Facebook und Twitter sind mit schuld daran, weil sie nicht genug „filtern“, was sie verbreiten. …Und so haben YouTube, Facebook, Twitter und Microsoft am 5. Dezember die organisatorische Grundlage geschaffen für eine wirksame und umfassende Zensur der sozialen Medien. Sie haben eine gemeinsame Datenbank für „extremistische Inhalte“ vereinbart. Wer seine Äußerungen von Twitter (oder einem der anderen drei) als „extrem“ markiert bekommt, kann bald sicher sein, dass er sie in keinem großen sozialen Medium mehr äußern kann.”

Siehe BEITRAG auf tichyseinblick.de

12.12.2016 Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss tagte

Dem Ausschuss wurde eine neue Software “Interaktiver Haushalt” vorgestellt, mit dem es zukünftig für Ratsmitglieder und Bürger möglich sein wird, online die verschiedenen Positionen des Haushaltes detailliert einzusehen.

Der Schuldenstand von ca. 6,5 Mill. € zu Ende 2017 wird sich in den nächsten Jahren auf ca. 8 Mill. erhöhen und soll ab 2020 wieder reduziert werden, so dass er Ende 2020 wieder auf 6 Mill. € wäre.

Finanzierung der Flüchtlinge/Migranten: Die Samtgemeinde Lühe erhält rd. 500.000 € vom Land für die Unterbringung (dies ist weitgehend kostendeckend), alle anderen Zuwendungen erfolgen über den Landkreis. s. ANFRAGE der AfD-Fraktion

Klimaschutzmanagerin: Ende 2015 wurde eine dreijährige, anteilige Finanzierung (gemeinsam mit SG Horneburg/Jork) beschlossen: 9500 € f. 2017, (davon 4300 € Gehaltskosten). Die AfD-Fraktion lehnt die Finanzierung einer Klimaschutzmanagerin grundsätzlich ab und wird einer Verlängerung der Finanzierung ab Ende 2018 nicht zustimmen. Siehe BRIEF an die Klimaschutzmanagerin.

Rathausbau: Die Samtmeinde wird das Rathaus schlüsselfertig zu einem fest vereinbarten Preis übernehmen, d.h. unvorhergesehene Kostensteigerungen sind ausgeschlossen.

09.12.2016 Wir sprechen Deutsch!

AZF Blau 200SPD und Grüne wollen Türkisch zu einem regulären Schulfach an niedersächsischen Schulen machen und darüber hinaus sogar die Möglichkeit schaffen, dass Abiturienten Türkisch als Prüfungsfach belegen können. Dazu sollen vermehrt Arbeitskräfte eingestellt werden, die Schulstunden auf Türkisch abhalten. Dieselben Sonderrechte will Rot-Grün auch einigen anderen Migrantengruppen zugestehen.

Dass Rot-Grün einen derartigen Traditionsbruch vorschlägt, wirft aus meiner Sicht die Frage nach den Hintergründen des Antrags auf:

Handelt es sich um ein weiteres Beispiel für gedankenlosen Aktionismus, geht es um machtpolitisch motivierte Gefälligkeitspolitik oder zielen die Regierungsfraktionen auf eine ideologisch getriebene Neustrukturierung des Schulsystems ab?

Auf Gedankenlosigkeit deutet hin, dass mit der Einführung weiterer zweiter Fremdsprachen, die neben der ersten Fremdsprache Englisch unterrichtet werden, die etablierten Sprachen Französisch und Latein in große Bedrängnis geraten werden. Schon die Einführung des Faches Spanisch erschwert und gefährdet die Bildung von Oberstufenkursen in den genannten Fächern. Es wird daher Zeit, dass Rot-Grün einmal grundsätzlich über den Sinn und den Wert der verschiedenen Fremdsprachen nachdenkt. Ich bin der Auffassung, dass Latein und Französisch zurecht die wichtigsten zweiten Fremdsprachen sind, weil sie nützliche Fertigkeiten vermitteln und Teil und Ausdruck von Kulturen sind, die uns eng verbunden sind.

Die Funktion neuer Wahlmöglichkeiten kann vor diesem Hintergrund nicht darin bestehen, lernschwachen Schülern die Umgehung ungeliebter Leistungsstandards zu ermöglichen. Für eine solche Gefälligkeitspolitik spricht, dass die SPD mit den Türken vorrangig ihre treueste verbliebene Wählergruppe begünstigen würde. Dass es um genau diese Klientel geht, verdeutlichte Kultusministerin Heiligenstadt im Landtag, als sie betonte, dass Türkisch bei diesem Vorhaben „ganz oben an‟ stehe. An den Grundschulen bezögen sich bereits bestehende Angebote zu „mehr als 50%‟ auf diese Sprache.

Anstatt die Probleme zahlreicher türkischstämmiger Schüler ehrlich zu benennen und zu analysieren, sollen diese Kinder und Jugendlichen nun auch an den weiterführenden Schulen von einem Teil der üblichen Leistungsanforderungen befreit werden. Nicht anders ist es zu deuten, dass anstelle einer anspruchsvollen Fremdsprache wie Französisch oder Latein die eigene Muttersprache abgeprüft wird – und dies von Angehörigen der eigenen Parallelgesellschaft.

Dass Rot-Grün diese Zielsetzung mühsam zu kaschieren versucht, indem der Antrag auch mit polnischen und russischen Kindern begründet wird, ist aus meiner Sicht eine Dreistigkeit. Diese Zuwanderer sind aus ihrem kulturellen Selbstverständnis heraus willens und in der Lage, sich schnell, klaglos und korrekt diejenigen Fertigkeiten anzueignen, die für das Erreichen der bewährten Bildungsziele benötigt werden.

Hinzu kommt, dass die potenziellen Folgen des rot-grünen Vorhabens über jene reiner Gefälligkeitspolitik hinausgehen. Ob beabsichtigt oder nicht: In Kombination mit weiteren „Reformen‟ werden die Grundstrukturen eines parallelen Schulsystems erkennbar. Dieses wird sich zunächst noch unter dem Dach bestehender Schulen in einem schrittweisen Ablösungsprozess entwickeln:
So ist es absolut üblich, dass Klassen entsprechend der zweiten Fremdsprache gebildet werden. Dass in den Türkischklassen ausschließlich oder ganz überwiegend türkische Kinder sitzen werden, dürfte eine nicht allzu unrealistische Annahme sein. Sobald es ausreichend viele solcher Türkischklassen geben wird, dürften türkische Verbände oder deren rot-grüne Sprachrohre den Vorschlag unterbreiten, auch andere Fächer auf Türkisch zu unterrichten, z. B. nach dem Vorbild des bilingualen Geschichtsunterrichts.

Ergänzt werden dürfte dies um den islamischen Religionsunterricht, der organisatorisch natürlich am besten in den Stundenplan einer Türkischklasse integriert werden kann.
Auch in der Oberstufe dürfte das entsprechende Kursangebot mittelfristig über den reinen Fremdsprachenunterricht hinausgehen. Dass die betreffenden Schüler auch untereinander vermehrt Türkisch sprechen werden, liegt auf der Hand.

Der Antrag legt somit den Verdacht nahe, dass Rot-Grün letztlich keine Integration anstrebt, sondern einer treuen Wählergruppe die noch stärkere Einigelung in der eigenen Parallelgesellschaft zugestehen möchte.

Die gravierenden Schäden, die das rot-grüne Vorhaben zur Folge haben wird, machen eine Ablehnung des Antrags zwingend. Ich hoffe, dass sich FDP und CDU ebenfalls zu dieser Erkenntnis durchringen werden.

Eine pflichtschuldige und letztlich wohlwollende Detailkritik ist der Dimension des geplanten Strukturbruchs nicht angemessen.

Astrid zum Felde,

stellv. Landesvorsitzende, Kreisvorsitzende AfD Stade

09.12.2016 Frankreich: Zerlegt sich vor unseren Augen

Was ist heute in Frankreich Realität?

Gewalt. Sie verbreitet sich. Nicht nur Terroranschläge; Reine Bandengewalt. Sie bringt ein zunehmendes Gefühl der Unsicherheit in Krankenhäusern, an Schulen, auf der Straße – sogar in der Polizei. Die Medien wagen nicht zu sagen, dass diese Gewalt vor allem von muslimischen Banden kommt – “Jugendliche”, wie sie in den französischen Medien genannt werden, um nicht zu benennen, wer sie sind. Das Klima des Bürgerkriegs breitet sich jedoch in Polizei, Schule, Krankenhaus und Politik sichtbar aus.

Siehe BEITRAG des Gatestone Instituts

07.12.2016 Der Schulausschuss tagte

Ziele für die kommende Legislatur:

– Sicherung des Oberschulstandortes (z.Z. schwache Zweizügigkeit)

– Ganztagsbetrieb an den Grundschulen (Konzepte müssen noch erarbeitet werden)

 

Schüler insges. in der SG Lühe: knapp über 600

Für die drei Grundschulen werden in den nächsten Jahren 27,8 – 31,2 Kinder/Jahr erwartet –> Zweizügigkeit

Der Landkreis plant die Änderung der Schulbezirke (Athenaeum z.Z. 7 zügig, VLG 5 zügig):

 – Hollern Twielenfleth/Stk. –> VLG

– Guderhandviertel –> Athenaeum

–> Beratungen auf Kreisebene ab 12.12.

 

Inklusionskinder: an den Grundschulen: 8, Sek1: 12

–> zu wenig Förderschullehrer

 

Kinder mit Deutsch als Zweitsprache: an den Grundschulen: 26, Sek1: 27

Thema Eingangsstufe wurde diskutiert (Zusammenlegung 1./2. Klasse)

Zur Einwohnerfragestunde waren sechs Mütter aus Guderhandviertel erschienen, die vehement darauf hinwiesen, dass dringend Hortplätze geschaffen werden müssen, da sie ansonsten ihrer Berufstätigkeit nicht mehr nachgehen könnten. Die Verwaltung ist schon seit längerem bemüht, Abhilfe zu schaffen. Neben dem Raummangel ist insbesondere das Fehlen von Erzieherinnen ein Problem.

 

Der Haushaltsentwurf für 2017 wurde einstimmig verabschiedet.