02.12.2019 SG Lühe: Anfrage Kosten Klimaschutz

Anfrage der AfD-Fraktion der Samtgemeinde Lühe

Sehr geehrter Herr Gosch,

die AfD Fraktion stellt folgende Anfrage zur kommenden Sitzung des Samtgemeinderates Lühe am 18.12.2019 und bittet um Beantwortung/Protokollierung unter dem TOP „Mitteilungen“:

Welche Summe an Steuergeldern (insgesamt, inkl. Fördergelder) wurde seit Beschluss des Klimaschutzkonzeptes in 2015 für dessen Umsetzung in der SG Lühe ausgegeben? Bitte die Summe für die Erstellung der CO2-Bilanz separat ausweisen.

Begründung:

Ich hatte die Anfrage bereits mündlich in der letzten Ratssitzung vom 25.9.2019 gestellt. Leider wurde nur die Frage, aber nicht die Antwort in das Protokoll aufgenommen.

Anfrage als PDF

Zur Info: Die Klimaschutzmanagerin wird von der SG Lühe, Horneburg und Jork gemeinsam finanziert und wird zu 40% vom Bund gefördert.

In der Sitzung des Samtgemeinderates am 18.12.2019 umging der Samtgemeindebürgermeister Michael Gosch die korrekte Beantwortung dieser Frage erneut, stattdessen verteilte er eine Übersicht der eingeworbenen Fördergelder (s. HIER).

Aus dem Protokoll:

„Abschließend wird durch den Samtgemeindebürgermeister eine Übersicht der eingeworbenen Fördermittel für das Klimaschutzmanagement verteilt. Hierzu berichtet er noch, dass die Kosten für die Klimaschutzmanagerin zu 1/3 von der Samtgemeinde Lühe getragen werden. Des Weiteren erläutert er, dass die CO² Bilanz berichtigt und an alle Ratsmitglieder neu versendet wurde. Die Energie und CO² Bilanz kostete 5.950,- €, wovon 1.983,33 € von der Samtgemeinde Lühe getragen werden.“

Nach meiner mündlichen Ansprache nach der Sitzung verspräch er, die Informationen aus der Präsentation der Klimaschutzmanagerin in der Bürgermeisterrunde im Nov. 2019 an das Protokoll zu hängen (wo sie von möglicht wenigen Bürgern gefunden wird), s. HIER.

Fazit: Für das Klimaschutzmanagement wurden für die Jahre 2016-2019 165.000 € an Steuergeldern ausgegeben, gleichzeitig wurden über 800.000 € an Fördermitteln von der Klimaschutzmanagerin eingeworben. Ziel des Klimaschutzkonzeptes von 2015 ist es aber eigentlich, den CO2-Ausstoß der Samtgemeinde Lühe bis 2020 um 20% zu senken (Vergleichsjahr 2012). Dieses Ziel wurde krachend verfehlt, s. HIER. Das scheint aber niemanden zu interessieren (vielleicht auch, weil man eigentlich weiß, dass dieses Ziel unsinnig ist?). Eine Vereinfachung der Förderrichtlinien und eine Priorisierung der Aufgaben der Klimaschutzmanagerin hin zu simplen Energieeinsparmaßnahmen ohne ideologischen Überbau hätten immense Einsparungen an Steuergeld zur Folge.

 


01.12.2019 AfD Bundesparteitag 2019: „Wir kriegen Euch alle!“

Samstagmorgen, 7:30 Uhr: Die größte Oppositionspartei im deuschen Bundestag möchte ihren turnusmäßigen Parteitag, zu dem sie auch gesetzlich verpflichtet ist („demokratisch“ sozusagen), in der Braunschweiger Volkswagen-Halle abhalten (Namenszug abgedeckt). Bei der Anfahrt mit dem Auto erklärt man uns an der Polizeisperre, die Zufahrt sei wegen einer Demonstration nicht mehr möglich („Sie wollen doch nicht mit dem Auto durch 500 Demonstranten hindurchfahren?“).

Nach 10 Min. Wartezeit legt man uns nahe, das Auto irgendwo außerhalb abzustellen und zu Fuß zu laufen. Wir laufen also in Richtung Halle und werden kurz vor Erreichen der Demonstranten von einer Polizistin gebeten, durch den angrenzenden Park zu laufen, da die Straße nicht passierbar sei. Wir sind drei Frauen und zwei Männer zwischen 50 und 70.

Mehrere hundert Demonstranten brüllen: „Wir – kriegen – Euch – alle!“.

An Slogans wie „Nazis raus“, „Ganz Braunschweig hasst die AfD“, etc. haben wir uns fast gewöhnt. Diesr hat eine neue Qualität. Frage an die demokratischen, toleranten, friedlichen Aktivist***IIInnen: Was ist damit gemeint? Nur Prügel, oder?

Astrid zum Felde, Vorsitzende AfD Kreisverband


28.11.2019 Klimakonferenz München 2019

Am Wochenende hat die Klimakonferenz von EIKE in München stattgefunden. Eine Zusammenfassung von vier Beiträgen zu den Themen Gletscherbildung, Klimamodellierung und den Einfluss der Sonne auf unser Klima finden Sie

HIER


27.11.2019 Bundestag: Generaldebatte zum Haushalt

Weidel 2Durch die Politik der Regierung finanzieren die Steuerzahler ihren Arbeitsplatzverlust selbst.
20.000 Jobs weg bei Continental, 15.000 bei Bosch, 10.000 bei Mercedes, 9.500 bei Audi, 7.000 bei VW, 3.000 bei BASF – die Liste lässt sich lange fortsetzen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Der Jobabbau setzt sich über die ganze Wertschöpfungskette fort. Es trifft den produktiven Kern der deutschen Wirtschaft, es trifft die Hersteller von Investitionsgütern, die Anlagenbauer, kleine und kleinste Zulieferer in der Fläche.

VIDEO Alice Weidel

VIDEO Alexander Gauland


25.11.2019 Blackout: Erwarten Sie keine Hilfe

„Zu einem Blackout kommt es, wenn das Gleichgewicht zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch im Netz gestört wird. Es muß in jedem Augenblick genau die Strommenge erzeugt werden, die verbraucht wird, nicht weniger, aber auch nicht mehr…Mit jedem Windrad und Solarpanel und mit jedem stillgelegten Kraftwerk wird die Balance im Netz unvorhersehbarer. Wenn eines bösen Tages ungünstige Umstände zufällig zusammentreffen, kommt es zur Katastrophe.

Siehe BEITRAG in der Jungen Freiheit


24.11.2019 Leserbrief an das Buxtehuder Tageblatt …

… zum Artikel: „Matthias Matussek hofft auf eine Revolution“

Der Inhalt dieses Tageblatt-Artikels ist unvollständig. Unvollständig deshalb, weil dem Redakteur wahrscheinlich entgangen ist, was sich im Umfeld dieser AfD-Veranstaltung abgespielt hat. Es wird nicht darüber berichtet, dass „Aktivisten“, wie die Presse solche kriminellen Elemente immer gerne nennt, fast sämtliche Hinweisplakate auf diese Veranstaltung gestohlen – politisch korrekt: entfernt – haben.

Kein Wort darüber, welche Parolen von den Demonstranten in Gegenwart des SPD Kommunalpolitikers Nick Freudenthal gebrüllt wurden. Die Parolen „Ganz Buxte hasst die AfD“, „Nie, nie wieder Deutschland“ und „Deutschland ist Scheiße, ihr seid die Beweise“ passen genau zu den Äußerungen des Jungsozialisten Gerrit Steffens: „Wir demonstrieren für die Leute hier draußen, die dort drinnen sitzen in ihrer Blase, erreichen wir ohnehin nicht.“ Besser konnte es nicht formuliert werden.

Die Frage ist nur: Wer sitzt in einer Blase? Drohungen und Demonstrationen im Zusammenhang mit Straftaten, der ständige Versuch von Einschüchterung auf allen Ebenen, statt Diskussion über die politischen Verwerfungen in Deutschland, das ist leider die Realität im Land und auch in Buxtehude. Die tätlichen Angriffe, teilweise auf offener Straße, gegen Mandatsträger der AfD in Buxtehude zeigen sehr deutlich, wer die „Faschisten“, um einmal mehr den Sprachgebrauch der Jungsozialisten zu verwenden, in Buxtehude sind. Fazit: Diese Jungsozialisten in Buxtehude haben die Methoden der Nationalsozialisten kopiert und merken es noch nicht einmal. Es ist für mich unfassbar, wie eine Partei, in der viele Mitglieder meiner Familie teilweise bis zu 40 Jahre Mitglied waren, so tief sinken konnte.

Helmut Wiegers, Vors. AfD Stadtverband Buxtehude

23.11.2019 H.-G. Maaßen: Jetzige Situation und besorgniserregende Entwicklungen in Deutschland

Einen Rückblick auf die DDR vor dem Mauerfall und eine Bestandsaufnahme der augenblicklichen Situation in Deutschland stellte Dr. Hans-Georg Maaßen, ehem. Präsident des Verfassungsschutzes, in einer Rede zusammen für ein Treffen der WerteUnion.

‚Gilbert Chesterton, in Deutschland als Schöpfer der weltbekannten Romanfigur Pater Brown bekannt, war in seinem Heimatland England einer der bekanntesten Journalisten des beginnenden 20. Jahrhunderts. Er hatte einmal gesagt:

„Schlimmer als die Zensur der Presse ist die Zensur durch die Presse.“‘

Siehe BEITRAG auf epochtimes.de


22.11.2019 Buxtehude: Vortrag Matthias Matussek

Matussek

Matthias Matussek, ehemaliger Chefkorrespondent und Leiter des Kulturressorts des SPIEGEL, war am gestrigen Abend in der Malerschule zu Gast. Der AfD Stadtverband Buxtehude hatte ihn im Rahmen der Vortragsreihe „Autoren für Deutschland“ eingeladen. Vor rund 90 Zuhörern gab er einen Einblick in die Stationen seines Lebens und analysierte die aktuelle politische Situation in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die fortschreitende Einschränkung der Meinungsfreiheit und die Rolle der Medien in unserem Land. Herr Matussek las hierbei Passagen aus seinem Bestseller „White Rabbit oder Der Abschied vom gesunden Menschenverstand“.

Gegenüber der Malerschule, auf der anderen Straßenseite, demonstrierten ca. 40 JUSOs lautstark gegen die Veranstaltung. Das Tageblatt berichtet hierüber ausführlich in seinem Artikel über den Vortrag.

Es heißt dort: „Auf einigen vor der Malerschule geparkten Fahrzeugen wurden im Laufe des Abends Aufkleber entdeckt, die sich kritisch mit der AfD auseinandersetzten.“

Aufkleber mit der Aufschrift „FCK NZS“, „FCK AfD“ und „NAZIS AUFS MAUL“ derart zu verharmlosen, erfordert geistige Beweglichkeit. Das sind wohl die Sachargumente, mit denen man die AfD stellen will? Wir behalten dies im Hinterkopf für den Fall, dass der AfD wieder einmal ein „rüder Tonfall“ vorgeworfen wird. Da ist noch Luft nach oben!?!

Das Tageblatt dokumentierte umgehend die Zustände,
die Matthias Matussek in seinem Vortrag anprangerte.

Das Video des Vortrages finden Sie HIER.

20.11.2019 Neue AfD-Studie: „Wie es wirklich um Deutschland steht“

AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen hat gemeinsam

mit der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag die Daten- und Faktensammlung

„Wie es wirklich um Deutschland steht“ vorgestellt.

„Ich freue mich, dass es nun diese Daten- und Faktensammlung gibt: Sie führt sachlich und nachprüfbar vor, welchen erheblichen Herausforderungen  sich die bundesdeutsche Politik stellen muss und auf wie vielen Feldern die Regierung versagt hat. Wer jetzt noch glaubt, Deutschland gehe es gut, steht nicht auf der Seite der Fakten“, erklärt Jörg Meuthen.

Die Studie vermittelt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Zustand der Bundesrepublik Deutschland. Federführend war Dr. Frank Grobe, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag.

„Hier werden Informationen, die aus Parlamentarischen Initiativen stammen, in Verbindung mit anderen seriösen Quellen gebracht, um ein Gesamtbild  der aktuellen Situation in Hessen und Deutschland aufzuzeigen. Mit diesem Ansatz wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die Diskussion zu versachlichen und auf drängende Probleme hinzuweisen“, so Robert Lambrou, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Hessischen  Landtag.

„Mein wichtigstes Ziel bei der Erstellung dieser Studie war es, Aufklärung zu betreiben, damit wir nicht auf Grundlage von Fake News, sondern auf  Grundlage von verifizierten Fakten darüber reden können, in welcher Lage sich unser Land befindet und wo Handlungsbedarf besteht“, sagt Grobe.“Wir haben mit Absicht kein Fazit unter jeder Folie zusammengetragen. Die Zahlen sprechen für sich und jeder Bürger  kann sich seine eigenen Gedanken dazu machen.“ (Pressemitteilung der AfD via Bundesgeschäftsstelle)

19.11.2019 AfD zur Syrienpolitik

Frank Pasemann, MdB, zur Syrienpolitik der Bundesrepublik Deutschland

Diplomatische Beziehungen zur Arabischen Republik Syrien normalisieren – nachhaltigen Befriedungsprozess initialisieren

In der derzeitigen Syrienpolitik offenbart sich ein weiteres Mal die Planlosigkeit und das Versagen der Bundesregierung. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauers und Außenminister Maaßens Äußerungen in Bezug auf die Sicherheitszone könnten unterschiedlicher nicht sein. Und auch innenpolitisch offenbart sich ein Desaster. In Deutschland halten sich derzeit rund 767.000 syrische Staatsbürger auf, die meisten davon in unseren Sozialsystemen. Durch die Ausweisung des syrischen Botschafters stehen ihnen drei diplomatische Botschaftsmitarbeiter gegenüber, allerdings kein Botschafter. Das Ergebnis für die syrischen Staatsangehörigen ist oft tagelanges Warten auf eine Bearbeitung der Anliegen.

Warum ist das so? Weil diplomatische Beziehungen mit der Arabischen Republik Syrien seitens der Bundesregierung auf „zwingend erforderliche Kontakte“ beschränkt worden sind. Damit ist es unmöglich, ein angemessenes Lagebild und eine brauchbare Einschätzung der Situation vor Ort zu erhalten. Es gilt festzuhalten, dass die Regierung um Staatspräsident Bashar al-Assad in den befriedeten Teilen Syriens – und damit dem Großteil des Landes – nach wie vor die tatsächliche Regierung darstellt. Um den großteils befriedeten Konflikt nicht wieder oder weiter anzuheizen, ist es notwendig, die diplomatischen Beziehungen zu Syrien wieder zu intensivieren. Die fortwährende Ächtung der syrischen Republik steht einem nachhaltigen Versöhnungs- sowie Wiederaufbauprozess diametral entgegen. Das kann nicht im Interesse Deutschlands sein! Weiterhin mit der Nationalkoalition syrischer Revolutions- und Oppositionskräfte – der sogenannten ETILAF – zusammenarbeiten heißt, den Sturz des rechtmäßigen syrischen Staatspräsidenten Bashar al-Assad als Bedingung für ein friedliches Zusammenleben der Völker in dieser Region zu machen. Diese Politik bedeutet womöglich die Wiederaufnahme des Bürgerkrieges und damit einhergehender Gewalt in Syrien. Es ist nun mal so, dass sich Außenpolitik vor allem an der Realität vor Ort orientiert und sich nicht nur nach dem Wunschdenken einzelner auf der Regierungsbank richtet. Das ist auch der Grund, weshalb die Sanktionen nicht greifen und dadurch keinerlei Zugeständnisse erreicht worden sind. Letztendlich wird durch diese Sanktionen und die damit verbundene Politik lediglich das Leid der Bevölkerung verstärkt. Italiens Außenminister Luigi Di Maio, Frankreichs Präsident Emanuel Macron und selbst die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages sehen durchaus die Möglichkeit, eine Friedensordnung auch mit der Regierung Assad zu verhandeln. Doch mal wieder wurde die Bundesregierung von der Realität überholt. Eine friedens- und geopolitische Verantwortung der Bundesregierung für Syrien ist nicht ersichtlich. Von diesbezüglicher Kenntnis ist gar nicht erst zu sprechen.

Dass Ihnen, Herr Maas, angesichts solcher Debatten bei der Regierungsbefragung letzte Woche nichts anderes einfällt, als Witze zu machen, zeigt erneut, dass Sie Ihrem Amt nicht gewachsen sind. Unter anderem, weil sich Ihr weltpolitischer Maßstab nur aus Salongeschwätz ableitet. Außenpolitisches Maß haben Sie nicht, Deutsche Interessen kennen Sie nicht: es ist Zeit für eine neue Syrienpolitik – wenn die Bundesregierung das nicht leistet wird eben die Opposition dieses Feld bestellen!

Dieses ist der Text einer Bundestagsrede (VIDEO)