26.04.2021 Stadtrat Buxtehude: AfD Antrag zum Rückbau der Containeranlage Gildestraße

Container 1Sehr geehrte Frau Oldenburg-Schmidt,

die AfD-Fraktion beantragt den Rückbau der gesamten Containeranlage an der Gildestraße.
Die als Provisorium 2015 zum Höhepunkt der Migrantenströme errichtete Wohncontaineranlage im Herzen der Stadt hat sich als optische Zumutung über die Jahre manifestiert.
Jeder Bahnreisende bekommt diesen ersten Eindruck der verwahrlosten Anlage, bevor er in unseren baufälligen Bahnhof ohne Örtlichkeiten und Fahrkartenschalter einfährt, vermittelt.
Durch die Zerstörung eines Drittels der Anlage durch den Brand ergibt sich nun die Möglichkeit, die Kapazitäten dem realen Bedarf an provisorischem Wohnraum Rechnung zu tragen und die Anlage zu demontieren und die eventuell noch benötigten Kapazitäten dezentral, zum Beispiel in Ottensen, wieder aufzubauen.

Da der Brandschaden ja versicherungstechnisch abgedeckt ist, wenn die Brandursache nichts Gegenteiliges hervorbringt, besteht nun auch die Möglichkeit, die völlig überteuerten Mietverträge gemäß den neuen Gegebenheiten anzupassen.
Der jetzige Platz sollte dann für die Bürger der Stadt als kleine Parkanlage hergerichtet werden, die zum Verweilen einlädt.

Maik Julitz, AfD Fraktion Buxtehude

25.04.2021 Kaisers royaler Wochenrückblick

„Sie hat es tatsächlich durchgezogen. Angela Merkel hat ihre sogenannte Bundesnotbremse installiert. Sie verwandelt die Bundesrepublik damit, wenn nicht in eine Diktatur, dann doch zumindest in eine Art Präsidialrepublik, in der das Amt des Präsidenten eine Kanzlerin innehat, die nicht direkt vom Volk gewählt ist und der die Väter unseres Grundgesetzes eine so dominante Machtposition und eine derartige Anhäufung von Befugnissen deshalb so auch aus gutem Grund niemals zugedacht hatten.“

Siehe BEITRAG in der Jungen Freiheit


24.04.2021 Skandal im Buxtehuder Rathaus?

Wie soll man grundsätzlich auf Presseberichte reagieren? Schwierige Frage. Wenn man keine Möglichkeit mehr hat, auf Presseberichte zu antworten (hier: Leserbriefverbot ausgesprochen vom Chefredakteur Wolfgang Stephan, Stader Tageblatt, Pressemitteilungen werden häufig nicht veröffentlicht). Da bleibt nur der Weg über Facebook und Co. mit Hohn und Spott.
Es war einmal. So begannen früher die Märchen, die den Kindern vorgelesen wurden. Früher ist lange vorbei. Nicht mehr Oma und Opa erzählen die Märchen ihren Enkeln, sondern heute erzählen die Märchen die kleinen und großen Politiker den Erwachsenen mittels Zeitungen und öffentlich rechtliche Fernsehsendern.
Ein Märchen der besonderen Art war unlängst im Stader Tageblatt zu lesen, erzählt von Kommunalpolitikern aus „Königlich Groß Buxtehude“. Sie wissen schon, Buxtehude ist der Ort wo die Hunde mit dem Schwanz bellen. Traditionsbewusst wurde hier im Chor zu einem Ereignis gekläfft, bis die Ohren schmerzen. Das lauteste Gekläff, wen wundert es, kam von einem Kommunalpolitiker, der bei der letzten Kommunalwahl mit dem grandiosem Ergebnis von ca. 70 persönlichen Stimmen nur durch Zufall in den Rat gerutscht ist.

Was war passiert, was war der Anlass für dieses Theater? Eine im Landkreis nicht ganz unbekannte Kommunalpolitikerin der AfD wollte als Zuhörerin an einer digital durchgeführten öffentlichen Sitzung des Rates der Hansestadt Buxtehude teilnehmen, weil mehre Anträge der AfD-Fraktion Buxtehude auf der Tagesordnung standen. Da sich aufgrund der pandemischen Gesamtlage die Spielregeln für Veranstaltungen täglich und manchmal auch stündlich ändern, fragte sie nach, wie denn eine Teilnahme möglich sei. Da wurde ihr, leider, zwischen Tür und Angel, die falsche Haustür, nämlich die digitale, genannt. Dann ist das passiert, was immer passiert wenn man vor der falschen Haustür steht und klingelt: Man wird nicht hereingelassen. Ein ganz normaler Vorgang also.
Nachdem darüber im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung informiert wurde und die AfD sich sofort entschuldigt hat, kam es jedoch zu wundersamen Reaktionen. Im Rat wurde nach Sanktionen gegen die AfD gerufen, das Tageblatt titelt vom AfD-Eklat und erwähnt, dass drei AfD-Anträge im Rat behandelt wurden. (Welche das waren und wie abgestimmt wurde lesen Sie bitte HIER.)
Die SPD unterstellt “gezielte Störaktionen“ und der kleine Gernegroß ruft wieder nach dem Verfassungsschutz.
An welches Märchen erinnern mich bloß solche Reaktionen? Vielleicht war es ja auch ein Film? Oder ist es schon das Wahlkampffieber? Die Grünen, die SPD und die FDP scheint es schon erfasst zu haben. Wo sachliche Argumente fehlen, schreien sie halt lauter.
Und ja, dabei vergessen sie doch glatt, dass sie gegen Verschwiegenheitspflichten verstoßen. Es scheinen wieder einmal die gleichen Plaudertaschen zu sein, und das, nachdem sich der Rat schon dreimal seit 2017 mit Verstößen gegen Verschwiegenheitspflichten befassen musste. Ob das wohl gut geht? Im Zweifel ist immer die AfD schuldig – das steht jetzt schon fest.
Normal ist das nicht. Für normal steht die AfD.

Helmut Wiegers, AfD Fraktionsvorsitzender im Rat der Hansestadt Buxtehude

Stellungnahme zum „Astrid zum Felde-Skandal“ im Samtgemeindeausschuss Lühe

23.04.2021 Stadtrat Buxtehude: Antrag zur digitalen Übertragung öffentlicher Sitzungen

SLindszusSehr geehrte Frau Oldenburg Schmidt,

Die AfD-Fraktion beantragt,

1. öffentliche Sitzungen auch digital öffentlich zugänglich zu machen.

Gerade in Zeiten von Corona, wo den Bürgern zu Hause bleiben und Abstand gepredigt wird und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Homeoffice über Arbeitsschutzverordnungen regelt und weiter verschärft, ist es unverantwortlich, wenn Bürgern und Pressevertretern zugemutet wird, sich zwischen 19:00 – 23:00 ins Stadthaus zu setzen, um dort, auf Bildschirme blickend, die Ratssitzung zu verfolgen. Sollte die gestern im Bundestag beschlossene Ausgangssperre greifen, wären Bürger sogar ganz von den Sitzungen ausgeschlossen. Nicht nur dass damit die gern zitierte Bürgernähe passé wäre, Buxtehude würde sogar gegen § 64 Satz 1 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) „Öffentlichkeit der Sitzungen“ verstoßen. Um weiterhin interessierten Bürgern die Gelegenheit zu geben, ihre Fragen auch direkt an den Rat oder Ausschussmitglieder zu stellen, beantragen wir

2. bei digitalen öffentlichen Sitzungen auch digitale Gastzugänge für die Fragerunde der Einwohner bereitzustellen.

Sollte dies technisch nicht möglich sein, ist parallel zur Sitzung eine E-Mail oder Internetseite einzurichten und zu überwachen, über die Fragen an den Rat /Ausschuss schriftlich gestellt werden können.
Dass bisher vermehrt Fragesteller von „Fridays for Future“ diese Gelegenheit genutzt haben, sollte keinen Demokraten daran hindern, diesem Antrag zu folgen.


Anke Lindszus, AfD Fraktion Buxtehude

23.04.2021 Stadtrat Buxtehude: Anträge der AfD-Fraktion

afd buxDie AfD-Fraktion hatte zur digitalen Buxtehuder Ratssitzung am 21.04.2021 einen Antrag zum Thema Gendersprache  eingereicht. Die Abstimmung darüber wurde mit Spannung erwartet, nachdem in einem Artikel der Kreiszeitung Wochenblatt berichtet worden war:

Die Stader CDU-Fraktion wehrt sich vehement gegen das „Gender-Sternchen“. Nachdem die Verwaltung den Titel eines CDU-Antrages eigenmächtig geändert hatte und dort das Wort „Gastronom*innen“ benutzt hatte, gab es scharfe Kritik der CDU-Fraktion gegen diese „Verhunzung der deutschen Sprache“. Laut einer Umfrage des Wochenblattes befürwortet nur die Partei „Die Linke“ diese Schreibweise uneingeschränkt, von den Grünen liegt keine Rückmeldung vor. Alle anderen Fraktionen stehen dem „Gender-Sternchen“ mehr oder weniger ablehnend gegenüber.

Tatsächlich stimmten nun in Buxtehude eine CDU-Ratsfrau und ein Ratsherr der Buxtehuder Bürgeremeinschaft für den AfD-Antrag, es gab auch einige Enthaltungen. Leider gab es keine Mehrheit für den Antrag, man wollte sich dem  Willen der Bevölkerung nicht anschließen:

Petra Gerster: Die Mehrheit der Zuschauer lehnt das „Gendern“ ab (WELT)

 Ein weiterer Antrag der AfD-Fraktion forderte die Einrichtung einer städtischen Internetplattform „Solidarquartier“ für die Unterbringung von Flüchtlingen, er wurde ebenfalls abgelehnt.

Schließlich wurde auch abgelehnt, die Buxtehuder Nachkriegsgeschichte aufzuarbeiten. Der Antrag forderte eine Aufstellung der Verwaltungs- und Ratsmitglieder sowie Schulleiter, die Mitglieder nationalsozialistischer Organisationen waren. Diese Aufarbeitung hätte eventuell unliebsame Erkenntnisse ans Licht gebracht?!?


14.04.2021 SG Lühe: Zum Tageblatt-Artikel ‚AfD-Politikerin beugt sich nur der Polizei‘

Die aktuelle Corona-Verordnung sieht Folgendes vor:

Die Landesregierung hält nach § 3 Abs. 5 (S. 7) eine Maskenpflicht beim Sitzen (mit Abstand) ganz generell nicht für erforderlich:

“ § 3 (5) Abweichend von Absatz 1 darf während einer Veranstaltung, an der die Besucherinnen und Besucher sitzend teilnehmen, die pflichtige Person die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit und solange sie einen Sitzplatz eingenommen hat und das Abstandsgebot nach § 2 Abs. 2 und 3 Nr. 1 eingehalten wird.“

Ferner gilt die Maskenpflicht generell nicht „14.04.2021 SG Lühe: Zum Tageblatt-Artikel ‚AfD-Politikerin beugt sich nur der Polizei‘“ weiterlesen

09.04.2021 Weidel/Gauland: Notstandsgesetzgebung durch die kalte Küche ist ein Anschlag auf die föderale Ordnung

Weidel 2 Berlin (ots) – Zur geplanten Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes mit erweiterten Durchgriffsrechten des Bundes erklären die Fraktionsvorsitzenden der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel und Alexander Gauland:

„Dieses Gesetzesvorhaben ist ein Anschlag auf die föderale Ordnung und auf demokratische Grundprinzipien unserer Republik. Zwar ist es zu begrüßen, dass die von der Verfassung nicht vorgesehene Kungelrunde von Kanzlerin und Ministerpräsidenten ausgesetzt wurde. Die geplante Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes treibt aber den Teufel mit dem Beelzebub aus. Es ist widersinnig, einer Regierung, die in der Coronapolitik seit Monaten in Serie versagt und das Land mit untauglichen Maßnahmen zerrüttet, derart weitreichende zusätzliche Kompetenzen an die Hand zu geben.

Faktisch erhalten Kanzlerin und Bundesregierung einen Freibrief, um allein unter Berufung auf willkürlich festgesetzte und fragwürdige ‚Inzidenzwerte‘ über weite Teile der Republik einen Ausnahmezustand mit weitreichenden Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten zu verhängen. Eine solche Notstandsgesetzgebung durch die kalte Küche widerspricht Grundprinzipien unserer rechtsstaatlichen Ordnung. Ein derart tiefgreifender Eingriff in die Verfassung kann nicht durch eine einfachgesetzliche Regelung im Schnellverfahren durchgewunken werden. Es ist mehr als bedenklich, dass Länder-Ministerpräsidenten diesem fragwürdigen Verfahren und der Aushebelung des Föderalismus auch noch die Hand reichen, weil sie offenbar ebenso wie die Bundesregierung mit ihrem Latein am Ende sind und in kopflose Panik verfallen sind.“


09.04.2021 Die Atomkraft erlebt eine Renaissance – nur nicht in Deutschland

„Deutschland koppelt sich von einer sicheren und preiswerten Energieversorgung ab, während weltweit neue Kernkraftwerke gebaut werden. In den meisten Industrieländern der Welt erlebt die Kernkraft einen richtigen Boom.“

Siehe BEITRAG in der Jungen Freiheit

Aus dem Leitantrag zum Bundestagswahlprogramm (S. 63):

Die AfD fordert die Wiedereinrichtung von Kernforschungszentren und umfangreiche Beteiligung an internationalen Kernforschungsprojekten zur Sicherstellung des notwendigen Wissens zum Betrieb und Bau von Kernreaktoren sowie zur Erforschung fortschrittlicher Reaktorkonzepte der Generation III+ und IV, als auch von Brutreaktoren und Fusionsenergie. Die AfD tritt ein für die Neueinrichtung von sicheren Kernkraftwerken, um Energieknappheit für den Industriestandort Deutschland und seine Bürger zu vermeiden