12.05.2016 Studie: Bis zu 40.000 Nicht-Muslime drangsaliert

„Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben anhaltende Gewalt gegen Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften beklagt. Markus Rode von „Open Doors“, einem internationalen Hilfswerk für verfolgte Christen, sprach am Montag bei der Vorstellung einer Erhebung von einem Klima der „Angst und Panik“.“

Zum ARTIKEL in der FAZ

11.05.2016 CDU, SPD, Grüne, FDP: Die Grünsprech-Tünche der Koalitionsverträge

„Ökologisch, ökonomisch, nachhaltig, drei Worte auf die ich seit gestern allergisch reagiere. Der Grund: Ich habe die über 400 Seiten der Koalitionsverträge von Sachsen-Anhalt, (schwarz-rot-grün) von Rheinland-Pfalz (rot-gelb-grün) und Baden-Württemberg (grün-schwarz) durchgearbeitet und hatte am Ende das Gefühl, diese drei Worte stehen mindestens einmal auf jeder Seite, egal welche Parteien sich da zusammengetan haben, um eine Regierung zu bilden.

400 Seiten Koalitionsverträge, das ist eine arge Herausforderung an das Gemüt. Es ist eine fast vergebliche Suche in dem endlosen bla-bla-bla etwas Substantielles zu finden, etwas was einen Unterschied erkennen lassen würde, der auf die Farben der Verbündeten Rückschlüsse hinweisen könnte. Nichts da:  Es ist völlig egal, wer regiert: wenn man sich lange genug durch die Worthülsen gekämpft hat, steht da wieder: Ökologisch, ökonomisch, nachhaltig.“

Ein KOMMENTAR auf achgut.com

BERICHT von der ersten Sitzung des Stuttgarter Landtages

11.05.2016 Vortrag zur Gentechnik

Herr Dr. Ulrich Steiner, Physiker, hielt einen Vortrag zu

Gentechnik und Biotechnologie

Einsatz in Pharmazie und Landwirtschaft. Und der politische Kontext.

Die Gentechnik ist aus der Pharmazie nicht mehr wegzudenken, und hat früher undenkbare medizinische Behandlungen und diagnostische Verfahren heute zur Routine gemacht. Sie hat auch in der Landwirtschaft weltweit große Erfolge, aber genau da ist sie auch zu einem der großen Angstmacher geworden. Insbesondere in Deutschland überwiegt die Ablehnung.

Wir schauen uns diese großen Einsatzbereiche, einschließlich der Gentherapie, an. Dabei richten wir den Blick auch auf besondere Problemfelder, wie hohe Kosten, begrenzte Produktionskapazität, ethische Implikationen, und den politischen Kontext.

Ein paar Grundlagen von Gentechnik, Medizin, Vererbung und Erbkrankheiten werden dargestellt, um die Konzepte und Verfahren der biotechnologischen Herstellung von gentechnischer Medizin verständlich zu machen. Beispiele werden Diabetes, die Bluterkrankheit (die „königliche Krankheit“), und weitere sein. Die Erkenntnis von Unzulänglichkeiten dieser Herstellungsverfahren wird verständlich machen, warum die Pharmazie auf der Suche nach Lösungen zur Heilung bisher unheilbarer Krankheiten zu transgenen Tieren und transgenen Pflanzen gekommen ist.

Von transgenen Pflanzen, in denen Medizinprodukte hergestellt werden kommt man leicht auf Ansätze für Essbare Impfstoffe sowie Pflanzen mit gesundheitsfördernden Nutraceuticals, was unter den Pflanzenzüchtern als OutputTraits bezeichnet wird. Goldener Reis gehört dazu, und auch Raps mit Omega-3 Fettsäuren.

Input Traits sind die Dinge, an die man gemeinhin denkt, wenn man über gentechnisch veränderte Pflanzen spricht, also Resistenz gegen Insekten und Viren, oder Resistenz gegen Unkrautvernichtungsmittel. Zu diesen Techniken wird das Risiko im Vergleich mit den klassischen Züchtungen diskutiert werden.

Mehrere auch der hier vorgestellten Ansätze sind gescheitert – nichts Ungewöhnliches wenn man wissenschaftliches Neuland betritt. Wird das auch für die neueste umwälzende Technologie in der Gentechnik, CRISPR, gelten, die einen Nobelpreis – vermutlich noch in diesem Jahr – zu einer in Deutschland arbeitenden Forscherin bringen wird?

Diese neue Technik wird auch Eingriffe in das Genom des Menschen möglich machen.

Es wird vermutlich verwundern, aus welcher politischen Ecke bereits der Wunsch nach gentechnischer Züchtung von neuen Menschen gekommen ist.

Über den Referenten:

Dr. Ulrich Steiner ist Physiker mit Diplom in Kernphysik. Seine Promotion erlangte er in der Krebsforschung mit einem biophysikalischen Thema. Über zwei Jahrzehnte lang arbeitete er dann in der Human-Pharmazeutischen Biotechnologie in Forschung, Entwicklung, Produktion und Planung, und ist an vielen der im Vortrag behandelten Dinge selbst aktiv beteiligt gewesen oder hat sie gar initiiert. Für Authentizität ist also gesorgt.

09.05.2016 Junge Männer, die die Kultur der Gewalt mitbringen

Bassam Tibi, 72, ist emeritierter Politologe der Universität Göttingen. Er kam mit 18 Jahren aus Syrien nach Deutschland.

Er schreibt:

„Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Übergriffen der Silvesternacht in Köln und der Lage in Syrien? Die Antwort lautet: Ja, diesen Zusammenhang gibt es, und zu dem gemeinsamen Nenner gehört die Gewalt gegen Frauen.

Viele meiner deutschen Gesprächspartner scheinen die Gewalt, die in der Tradition einer orientalisch-patriarchalischen Kultur gegen Frauen steht, nicht zu verstehen. Im Orient gilt die Frau nicht als Subjekt, sondern als Gegenstand der Ehre eines Mannes. Die Schändung einer Frau wird nicht nur als Sexhandlung und Verbrechen an der Frau selbst betrachtet, sondern eher als ein Akt der Demütigung des Mannes, dem sie gehört…“

Siehe KOMMENTAR in der WELT

08.05.2016 USA planen mit TTIP Frontal-Angriff auf Gerichte in Europa

Das Drängen der Amerikaner auf den TTIP-Abschluss hat handfeste Gründe: US-Banken fürchten, von europäischen Gerichten wegen der Schulden-Krise belangt zu werden. Sie haben vielen europäischen Kommunen und Unternehmen dubiose Spekulationsgeschäfte angedreht. Nun klagen viele Europäer – und die Amerikaner setzen zum Frontalangriff auf das europäische Rechtssystem an. In Italien hat der amerikanische Botschafter – wohl unabsichtlich – die Katze aus dem Sack gelassen.

Siehe BEITRAG bei DWN

08.05.2016 Klimawahn der evangelischen Kirche Deutschlands (EKD): Wie schon so oft – Kungeln mit den Mächtigen und Verteufelung der Realisten

Der Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, schreibt in der FAZ vom 4.5.2016: „Die AfD handelt nicht christlich“. Nun ist EIKE weder ein politischer noch ein religiöser Blog und geht daher auf den von Bedford-Strohm angesprochenen ersten Punkt der AfD zum Islam nicht ein. Der Ratsvorsitzende der EKD versteigt sich aber auch zur Klima-Aussage des AfD-Parteiprogramms in ein sachlich und historisch bedenkliches Urteil hinein. Die AfD würde: „Den breiten und immer weiter gewachsenen Konsens negieren, dass der von Menschen verursachte CO2-Ausstoß mit der Erderwärmung zusammenhängt“.

Zum BEITRAG bei EIKE

07.05.2016 „Wie schön, ein Märtyrer zu sein“

Erdogan hatte es martialisch angekündigt: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und die Gläubigen sind unsere Soldaten.“ Der türkische Staatspräsident verfolgt seit langem eine missionarische Großstrategie zur islamischen Expansion – zunächst innerhalb der Türkei, zusehends aber auch im Ausland. Über die staatliche Religionsbehörde Diyanet und ihren Deutschland-Ableger Ditib soll die Islamisierung generalstabsmäßig organisiert werden. Die Türkei hat 1000 staatlich bezahlte Prediger nach Deutschland geschickt und baut serienweise Moscheen. Edogan investiert in die offene Islamisierung Deutschlands. In Comics werden dabei Kinder schon mal zum Märtyrertod animiert.

Zum ARTIKEL auf theeuropean.de

07.05.2016 TTIP: Die Detroit-Brücke als warnendes Beispiel für Europa

Seit fünf Jahren streitet ein US-Investor mit Kanada um eine Brücke vor einem internationalen privaten „Schiedsgericht“. Es geht um eine Klagehöhe von 3,5 Milliarden Dollar. Im April jetzt das unfassbare Urteil. Was das mit TTIP zu tun hat und warum die Detroit-Brücke als warnendes Beispiel für Europa gelten sollte…

Siehe ARTIKEL auf finanzmarktwelt.net

05.05.2016 NATO: Neue Mieter für die „Wolfsschanze“

„Die Begründungen für den NATO-Truppenaufmarsch sind an den Haaren herbeigezogen und dienen nur dem amerikanischen Vormacht-Denken. Dafür werden bedenkenlos unsere deutschen Soldatinnen und Soldaten geopfert.

Berlin ist auch die Hauptstadt für den Orwell´schen „Neusprech.“ Jeder, der das Ende des Kalten Krieges erleben konnte, weiß doch um die Mechanismen, die das Ende dieses dramatischen Konfliktes herbeizuführen in der Lage gewesen sind. Es waren Verhandlungen und das Nutzen entsprechender Verhandlungsstrukturen. Es war in den Folgejahren doch nicht die Russische Föderation, die dieses ganze „Friedensgerüst“ abgerissen und zu Schanden geritten hat. Die USA haben offensichtlich gesehen, dass für ihre Interessen nichts schädlicher auf dem euro-asiatischen Kontinent ist als eine gedeihliche Zusammenarbeit der Nationen auf diesem Territorium. Mit dem Krieg gegen Belgrad haben die USA den Krieg wieder nach Europa zurückgeholt und lassen ihn vermutlich mit den jüngsten Entscheidungen in eine globale Dimension wachsen.“

Ein BEITRAG von Willy Wimmer, ehem. Staatssekretär der Verteidigung (CDU), auf cashkurs.com