24.06.2026 Offener Brief an die Omas gegen Rechts

Liebe Omas, so alt und kein bisschen weise…

Sie besuchen viele unserer Veranstaltungen im Landkreis Stade und gerieren sich als Erlebnisgeneration der 1. sozialistischen Diktatur auf deutschem Boden, die nun die durch uns in Gefahr gebrachte Demokratie verteidigen muss. Dass Sie meistens Jahrgang 1944-1960 sind und somit nie eine Diktatur, geschweige denn einen Krieg erlebt haben, spielt bei dieser moralischen Selbsterhöhung keine Rolle.

Von der 2. sozialistischen Diktatur auf deutschem Boden haben Sie ebenfalls nur mal am Rande etwas mitbekommen. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Sie die ideologischen Indoktrinationen und Inanspruchnahmen einer neuen sich anbahnenden Diktatur nicht erkennen und durchschauen. Der Staat vermittelt Ihnen das Gefühl, wichtig zu sein und gebraucht zu werden im Kampf für „UNSERE DEMOKRATIE“. Übrigens ein Begriff von Erich Honecker, der damit die sozialistische Demokratie gegen die westliche Demokratie abgrenzen wollte.

Die Berliner Mauer hieß im SED-Jargon „Antifaschistischer Schutzwall“ und sollte den DDR-Bürgern zeigen, dass in der damaligen BRD viele NSDAP-Funktionäre wieder im Staatsdienst arbeiteten, was nach dem Adenauererlass leider auch der Fall war.

Ich möchte mir jetzt ersparen, alle Parallelen zwischen der 1. und 2. sozialistischen Diktatur aufzuzeigen. Es wäre so umfangreich, dass es den Rahmen eines Briefes sprengen würde.

Jedoch gibt es in der heutigen BRD immer mehr Symptome, die mit denen im 3. Reich und der DDR absolut identisch sind.

Das 1. Symptom für eine Diktatur ist, dass man die Obrigkeit nicht kritisieren darf. Vielleicht haben Sie ja auch von der Schwachkopfaffäre mitbekommen: Ein Rentner bezeichnete Habeck als solchen, dafür bekamen er und seine behinderte Tochter morgens um 6:00 Uhr eine Hausdurchsuchung von einem Einsatzkommando. Der Rentner ist nun verstorben. Finden wollte man eigentlich auch nichts. Der ganze Akt der Rechtsbeugung diente nur der Einschüchterung der Bevölkerung, nach dem Motto „Bestrafe Einen erziehe Hundert“. Gleiches Schicksal widerfährt in diesem Land Hunderten von Menschen, die von den staatlich eingerichteten Denunziationsportalen „Gegen Hass und Hetze“ angezeigt werden.

Das 2. Symptom ist eine staatlich gleichgeschaltete Presse. Das beste Beispiel hier ist die Berichterstattung über ein „Potsdamer Geheimtreffen“. An dem Treffen war weder etwas geheim noch strafrechtlich relevant. Correctiv, staatlich finanziert, erfindet eine Story, dass AfD-Politiker Menschen mit deutschem Pass abschieben wollen (an dem Treffen haben übrigens mehr CDU-Politiker teilgenommen als AfD-Politiker). Diese Lüge, welche nun durch mehrere Gerichte, zuletzt ganz klar und deutlich vom Landgericht Berlin, als solche beurteilt wurde, haben nach Aufbereitung durch die dpa alle Tageszeitungen ungeprüft weiterverbreitet, so auch das regionale Stader Tageblatt.

Das 3. Symptom ist der schleichende Übergang der freien Marktwirtschaft in eine sozialistische Planwirtschaft. Das beste Beispiel hier ist die Energiewende und die Elektromobilität. Zwei für Deutschland existenzielle Bereiche, die mit Hilfe hoher staatlicher Subventionen der Marktwirtschaft entzogen wurden und nun vor dem Kollaps stehen. Die Folge ist eine nie dagewesene Deindustrialisierung dieses Landes.

Ich könnte jetzt weitere Beispiele ausführen, wie z.B. die Aushebelung der Grundrechte während der Coronazeit. Grundrechte heißen so, weil sie die Grundlage bilden und alles andere darauf aufbaut. Grundrechte dürfen niemals zur Disposition stehen.

Aber alle diese Symptome einer 3. Diktatur in diesem Land blenden Sie, liebe Omas gegen Rechts, komplett aus. Sie lassen sich mit Steuergeld vereinnahmen, um sich für die Durchsetzung dieser Politik und für den Kampf gegen die einzige Partei, die sich diesen totalitären Entwicklungen entgegenstellt, zu engagieren.

Liebe Omas, wenn Sie etwas wirklich Nützliches für diese Gesellschaft tun wollen, engagieren Sie sich in den Pflegeheimen dieses Landes, die dieser Staat bereits abgeschrieben hat. Die alten Menschen, die dieses Land, ob in West oder Ost, aufgebaut haben, sollten nicht so einen kümmerlichen Lebensabend verbringen. Es gibt viele Möglichkeiten des Engagements in einem Alten- und Pflegeheim.

Das wäre ein Dienst, den die Gesellschaft braucht und der den Zusammenhalt fördert.

Ich hoffe, wir sehen uns bei einer unserer nächsten Veranstaltungen wieder und Sie können dann dank Erkenntnisgewinns mehr als „Nazis raus“ zu einer Debatte und somit zur Lösung der Probleme dieses Landes beitragen.

Unsere Termine werden, wie bekannt, auf unserer Homepage (afd-landkreis-stade.de) und Facebook publiziert.

Mit freundlichem Gruß

Maik Julitz,
Kreisvorsitzender AfD Stade