21.04.2020 Landtag Niedersachsen: AfD-Fraktion legt Corona-Stufenstrategie vor: „Bürger endlich in die Selbstbestimmung entlassen“

Wenn die Therapie verheerender ausfällt als die Krankheit selbst, ist die Heilung zu teuer erkauft: Die Bekämpfung der Corona-Pandemie bringt desaströse Nebenwirkungen mit sich. Die Verantwortlichen greifen massiv in die bürgerlichen Grundrechte ein. Ganze Wirtschafts-Branchen werden stranguliert. Die Bildung unserer Kinder wird aufs Spiel gesetzt, hunderttausende Menschen in Einsamkeit und Armut getrieben.

In einem Entschließungsantrag legt die AfD-Fraktion daher eine umfassende Stufenstrategie gegen die Pandemie vor. Sie ermöglicht die schnellstmögliche Wiederaufnahme des öffentlichen Lebens, ohne die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung zu gefährden (Drucksache 18/6299).

Dazu der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Klaus Wichmann: „Zuerst handelten die Verantwortlichen in Bund und Land zu spät, dann in panischer Eile. Intransparent, widersprüchlich und in vielen Bereichen unnötig hart fielen ihre Maßnahmen gegen das Virus aus. Dabei zeigen Länder wie Südkorea, dass sich die Pandemie bei frühzeitigen Handeln hätte stoppen lassen, und zwar ohne das öffentliche wie wirtschaftliche Leben abzuwürgen. Dafür ist es nun zu spät. Jetzt müssen wir eine Strategie verfolgen, die den Schutz der Bevölkerung nicht vernachlässigt, aber die massiven Grundrechtseingriffe und verheerenden Nebenwirkungen der bisherigen Maßnahmen konsequent verhindert. Mit unserem Antrag wollen wir die verfassungsmäßigen Bürgerrechte wieder zur vollen Geltung bringen und den Schaden für unsere Wirtschaft so gering wie möglich halten. Ein ausgewogener Übergang zum Normalleben ist jetzt geboten. Unsere vorgeschlagenen Maßnahmen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren und die Krankheit effektiv zu bekämpfen, machen es möglich.“

Beispiele aus dem Inhalt des Antrages

2a. Alle Verkaufsstellen des Einzelhandels unabhängig von der Verkaufsflächengröße dürfen wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Voraussetzung sind Einlassbeschränkungen auf Basis eines Verhältnisses aus Fläche zu Kundenzahl sowie klare Hygiene- und Desinfektionsrichtlinien. Auch die Abstandsregelungen sind zu beachten.

2b. Unter den in 2a. genannten Voraussetzungen können Dienstleistungsbetriebe, Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe (zum Beispiel Anbieter von Ferienwohnungen, Reiterhöfe, Ferien auf dem Bauernhof) ebenfalls wieder öffnen. Auch religiöse Zusammenkünfte sind zu gestatten,

2d Der Einsatz von Tracking-Apps oder andere technische Maßnahmen, die dem Datenschutz widersprechen und einem Missbrauch Tür und Tor öffnen, ist zu unterlassen,

2e Die Erforschung von zuverlässigen Virennachweistests (insbesondere Schnelltests) und Antikörpertests ist zu unterstützen und zu intensivieren. Die Testkapazitäten in Bezug auf Testdichte und Testhäufigkeit (Risikogruppen nach RKI-Cluster, Mitarbeiter Polizei, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie ambulanten Pflegediensten) sind auszubauen.

2r. Unter Einhaltung von Hygienevorgaben und der Maßgabe, dass Besucher ab Einlass bis zum Verlassen eine Gesichtsmaske tragen. können Museen, Theater und andere Kultureinrichtungen ab dem 4. Mai den Betrieb wiederaufnehmen. Dabei gilt eine Begrenzung auf maximal 50 Personen im Veranstaltungsraum. Sie haben zudem einen Sicherheitsabstand von zwei Metern zu wahren.

3a: Wichtig ist auch eine arbeitsrechtliche Regelung, die in Pandemiezeiten einen gesetzlichen Anspruch von Arbeitnehmern, die zu den Risikogruppen gehören (zum Beispiel gem. RKI-Klassifizierung), auf Homeoffice-Tätigkeit begründet. Die niedersächsische Landesregierung hat auf die Bundesregierung einzuwirken, damit eine solche Regelung geschaffen wird.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 bzw. 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Klaus Wichmann (MdL) Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover

16.04.2020 Zerschlagene Illusionen – Corona und die deutsche Wirtschaft

„Die Corona-Krise und die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung werden eine Schneise der Verwüstung in der deutschen Wirtschaft hinterlassen. Die volkswirtschaftlichen Schäden des erzwungenen Stillstands werden einen hohen dreistelligen Milliardenbetrag erreichen. Je länger das ökonomische und gesellschaftliche Leben lahmgelegt ist, desto verheerender: Jede weitere Woche kostet nach Schätzungen des Instituts für Wirtschaftsforschung ifo zwischen 25 und 57 Milliarden Euro. Die Haftungsrisiken durch ESM und EZB sind dabei noch nicht eingerechnet.“

Siehe KOMMENTAR von Alice Weidel in der Jungen Freiheit


15.04.2020 Alternative Energie aus Süd-Korea

„Der Atomreaktor APR1400 (Advanced Power Reactor mit 1.400 MWel) ist eine konsequente evolutionäre Weiterentwicklung vorhandener Druckwasserreaktoren und besitzt sogar die Zulassung der US-Genehmigungsbehörde. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass er je auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten errichtet wird. Trotzdem hat die Korea Hydro & Nuclear Power Company Ltd. (KHNP) zig Millionen in diesen umfangreichen Genehmigungsprozess investiert. Diese Zulassung gilt international als der „Goldstandard“. Nahezu ein Muss, wenn man ein Kernkraftwerk auf dem Weltmarkt an Länder mit ausreichend harten Devisen verkaufen will – und nur das verspricht langfristig Gewinn. China versucht über eine Kooperation mit EDF, ihren HUALONG-Reaktor wenigstens in GB zugelassen zu bekommen.“

Siehe BEITRAG auf achgut.com


07.04.2020 Meinungsfreiheit: Deutlichstes Opfer von Corona?

Eine WhatsApp-Nachricht mal eben an ein paar Freunde weiterleiten? Das funktioniert immer seltener. Denn der zu Facebook gehörende Nachrichtendienst hat die „Weiterleiten“-Funktion erheblich eingeschränkt. Ist eine Nachricht schon häufig weitergeleitet worden, kann sie nicht mehr an mehrere, sondern höchstens noch an einen Empfänger weitergeschickt werden.

Siehe BEITRAG im AfD Kompakt Magazin


04.04.2020Bill Gates: Mikrochip-Implantate gegen Coronavirus

„In einer Q&A Sitzung hat Milliardär und Philanthrop Bill Gates seinen Plan enthüllt, jene, die positiv auf COVID-19 getestet wurden »digital zu zertifizieren« – und zwar durch implantierte Mikrochips.“

s. BEITRAG in der Freien Welt (31.03.2020)

„Die u.a. von Bill Gates und Microsoft unterstützte Initiative ID2020 löst angesichts von Corona in einigen Kreisen große Skepsis bis schroffe Ablehnung hervor. Im vergangenen Jahr gab ID2020 die Zusammenarbeit mit der Regierung von Bangladesh bekannt. Das Programm sieht vor, jedes Neugeborene zu impfen und bei der Gelegenheit zur Identifizierung mit einem biometrischen Chip (infant biometric technologies) zu versehen.“

s. BEITRAG auf identity economy (20.03.2020)


02.04.2020 Bargeld in Zeiten der Viruskrise

„Die Gegner des Bargeldes nutzen die Gelegenheit, die die Coronaviruskrise ihnen bietet. In einer Zeit, in der viele Menschen verunsichert und verängstigt sind, sich in einer Art kollektiven Hysterie befinden, fragen sie: Wäre es nicht sinnvoll, das Bargeld einzuschränken, oder besser noch, ganz abzuschaffen? Wenn Münzen und Scheine tagtäglich von Hand zu Hand gereicht werden, dann befördert das doch die Virusausbreitung!“

Siehe BEITRAG in der Jungen Freiheit


30.03.2020 Attentäter von Hanau war kein Rechtsextremist – sagt das BKA

„In Zeiten der Corona-Kriegsberichterstattung gehen andere Themen unter, obwohl sie für das gesellschaftliche Klima von höchster Wichtigkeit sind. Wie die Süddeutsche Zeitung am 28. März berichtete, arbeiten die Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA) derzeit an einem Abschlussbericht zum Hanauer Attentat. Dabei gehen die Beamten von einer These aus, die alle überrascht, die sich an der schnellen Einordnung des Anschlags als rechtsextremistisch beteiligt haben.“

Siehe BEITRAG bei Vera Lengsfeld


25.03.2020 Corona: Kritik ist verantwortungslos

„Liebe CDU, zur Einstimmung erst mal eine Anekdote aus dem persönlichen Erleben. Klar, anekdotisch ist das Gegenteil von empirisch. Müsst ihr mir nicht erzählen, denn ich stehe seit jeher total auf empirisch und statistisch und überhaupt die ganze Sache mit Zahlen. Trotzdem, das Anekdotische hat auch seinen Wert, jedenfalls, wenn es irgendwie beispielhaft und stellvertretend fürs große Ganze ist.“

Siehe BEITRAG auf achgut.com

Coronavirus: „Risikogruppen haben nichts davon,

wenn alle ‚weggesperrt‘ werden“ (Frankf. Rundschau)