14.03.2019 AfD-Wahlkampfauftakt zur EU-Wahl im Landkreis Stade

Eine Nachbetrachtung

Am 08.03.2019 eröffnete der AfD Kreisverband Stade mit den AfD-Bundestagsabgeordneten Paul Hampel und Jens Kestner in der Malerschule Buxtehude den EU-Wahlkampf in unserem Landkreis.
Rund drei Dutzend Helfer hatten den Abend vorbereitet – mit Bekanntmachungen, Gewährleistung der Sicherheit, Bereitstellung von Materialien wie Grundgesetz, AfD-Programm und nützlichen Kleinigkeiten für die Zuhörer, Ausgestaltung des Raumes, gradliniger Moderation und musikalischer Untermalung sowie wohltuender Audio- und Videotechnik.
So dass die knapp 70 Zuhörer störungsfrei die Argumente der Referenten für eine Demokratie mit alternativer Außen- und Sicherheitspolitik verfolgen konnten.


Julitz„Ideologiegetriebene Staaten hatten wir schon mal!“
Maik Julitz, stellv. Vorsitzender Kreisverband Stade und stellv. Stadtverbandsvorsitzender von Buxtehude eröffnete den Abend mit Hegelscher Dialektik kontra Merkels Dogma, ihrer verordneten Alternativlosigkeit, dem für eine parlamentarische Demokratie fehlenden Dialog. Er warnte vor den beiden vergangenen sozialistischen Diktaturen und begründete eindrucksvoll, wie das Merkel-System die Flutwelle-Opfer zum Energiewende-Drama instrumentalisiert hatte, das Kaltstellen von Wirtschaftsweisen mit konträren Aussagen zur Griechenland-Euro-Problematik und das Ignorieren von mahnenden Beratern während der
Grenzöffnung.


Kestner„Holen wir unsere Jungs und Mädels zurück!“
Nach der Vorstellung von Paul Hampel, außenpolitischer Sprecher der AfD, und Jens Kestner als Mitglied des Verteidigungsausschusses durch den Büroleiter Maik Schmitz folgte als nächster Redner Jens Kestner. Der Abgeordnete mit Auslandseinsatzerfahrungen als Oberfeldwebel der Panzertruppe schockte zuerst mit der Darstellung des Karfreitagsgefechts und danach mit der Schilderung seiner Bundestagsarbeit. Beides, die militärische Auseinandersetzung zwischen Bundeswehr und Taliban in Afghanistan wie auch der Einblick in sicherheitspolitische Debatten mit beispielsweise einer seit 2004 studierenden Abgeordneten hinterließ bei den Zuhörern bleibende Eindrücke. Auch Jens Kestner stellte nicht einfach Aussagen in den Raum, sondern bewies das Scheitern der Einsätze in Afghanistan, Kosovo und Mali. Er demaskierte die MINUSMA-Mission in Mali, wies auf die Uran-Vorkommen hin, erläuterte die französischen Interessen, die deutsche Beteiligung.
In seinem emotionalen Vortrag wurde die Sorge um die Soldaten deutlich, der Ärger über die Tragödien mit der maroden Technik, des fehlenden Splitterschutzes, die Erläuterung von Wehrhaftigkeit und Rückbesinnung auf Kameradschaft, die dagegenstehenden aktuellen Trendwenden in der Bundeswehr.


Hampel„Wir sind nicht mehr von Freunden umgeben!“
Dann übernahm das Mikrofon der Bundestagsabgeordnete Paul Hampel, viel ruhiger als gewohnt aufgrund der Trauer um ein an diesem Tag verstorbenen Mitglieds. Doch nach seiner Laudatio kam das Kämpferische des ehemaligen Chefreporters und Auslandskorrespondenten zurück. Paul Hampel begründete die Zerstrittenheit der EU, den verlorenen Respekt der Nachbarländer aufgrund der Merkel-Politik, stellte Maas-Wunschdenken dem polnischen Klartext gegenüber. Er erzählte, dass Konrad Adenauer während seines Griechenland-Besuches von 7 Polizisten geschützt wurde, während Angela Merkel 7000 benötigte. Er enthüllte Macrons Ambitionen, kritisierte zu Recht den fehlenden deutschen Aufschrei, erläuterte Trumps Weitsicht in Bezug auf den maritimen Sperrriegel bei der Straße von Malakka, der für Stabilität und Handelsrouten wichtigen Meerenge in Südostasien. Paul Hampel erinnerte an die Vertragstreue der Russen bzw. Sowjets und an die gern unerwähnten arabischen Sklavenhändler, die relativ erfolglos gebliebene Entwicklungshilfe in Afrika und zeigte vielversprechende Alternativen auf.

Hampel Kestner


„Wir wollen ein Europa der Vaterländer!“
Denn das zeichnete alle Referenten aus – die reihten nicht nur eine Horrormeldung an die nächste und rechneten mit der aktuellen Politik ab, wie es sich für eine Oppositionspartei gehört.
Maik Julitz, Jens Kestner und Paul Hampel gaben mit ihren leidenschaftlichen Statements auch Alternativen an sowie sinnvolle Vorschläge, um wieder die Regierungsthesen zu diskutieren und damit aus der jetzigen Schrott-Bundeswehr eine Verhandlungsmasse zu formen, Recht und Gesetz wiederherzustellen, die Wirtschaft zu fördern, Kunst und Kultur zu bewahren, Partner und Freunde zurückzugewinnen.
Daher lohnt sich für interessierte Bürger die Teilnahme an der Hampel-Kestner-WahlkampfTour durchaus – da auch der Abschluss der Veranstaltung mit Diskussionsrunde und Einhalten des Zeitplans absolut professionell war.

E. Nitschke, Schriftführerin des AfD Kreisverbandes Stade

10.03.2019 Opferstatus in Permanenz

Was sich daran in den letzten beiden Generationen geändert hat, ist weniger auf Bewußtseinswandel und den Siegeszug des Feminismus zurückzuführen. Eher auf eine Reihe von Erfindungen, die Männer gemacht haben: von der Servolenkung bis zur Pille. Seither hat die Mutterschaft entscheidend an Prestige verloren und Frauen richten ihren Ehrgeiz darauf, neben der informellen Macht, die sie seit je ausübten, auch die formelle in die Hand zu bekommen.“

Eine Polemik zum Weltfrauentag in der Jungen Freiheit

09.03.2019 Schluss mit dem Gender-Unfug!

„Die lächerlichen Sprachgebilde: Die Radfahrenden, die Fahrzeugführenden sind schon in die Straßenverkehrsordnung vorgedrungen, die Studierenden haben die Universitäten erobert, die Arbeitnehmenden viele Betriebe. Der Große Duden treibt die Gendergerechtigkeit inzwischen so weit, dass er Luftpiratinnen als eigenes Stichwort verzeichnet und Idiotinnen auch. Und dazu kommt in jüngster Zeit als weitere Verrenkung noch der seltsame Gender-Stern.

Nicht durchzuhalten: Wie kommt der Bürgermeister dazu, sich bei den Wählerinnen und Wählern zu bedanken – ohne einzusehen, dass er sich natürlich „Bürgerinnen- und Bürger­meister“ nennen müsste? Wie lange können wir noch auf ein Einwohnerinnen- und Einwohnermeldeamt verzichten? …“

In einer Petition hat der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) nun „Schluss mit dem Gender-Unfug“ gefordert. Initiatoren sind die bekannte Schriftstellerin Monika Maron, der VDS-Vorsitzende Walter Krämer und der langjährige Präsident des Lehrerverbandes (und TE-Autor) Josef Kraus. Sie warnen vor „zerstörerischen Eingriffen in die deutsche Sprache“, siehe HIER

05.03.2019 Windräder töten auch Insekten

„Aktuell ist das „große Insektensterben“ und „Bienensterben“ in aller Munde. Weder von den Grünen, noch von „Ökoinstituten“, oder dem Umweltbundesamt wird aber das Insektensterben durch die Rotorblätter von Windkraftanlagen thematisiert, geschweige denn werden Feld-Studien dazu in Auftrag gegeben. Auch die Presse interessiert das Thema nicht.“

Siehe BEITRAG auf science-skeptical.de

STUDIE zum Thema im Original

04.03.2019 China: Hopp oder Top!

„China erinnert mich an einen Marathonläufer, der nach dem Startschuss losspurtet, als sei es ein 400 Meter-Lauf. Während der ersten 500 Meter staunen die Beobachter nur sprachlos, die Mitläufer wissen gar nicht, wie ihnen geschieht und versuchen anfangs irgendwie mitzuhalten, bis sie schließlich akzeptieren, dass ihnen da einer heillos überlegen ist.“

Siehe BEITRAG von Dirk Müller auf cashkurs.com

03.03.2019 Klimaprognosen

„Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie sich auf die Zukunft beziehen, erkannte seinerzeit schon Mark Twain und heute wohl auch eine der Lichtgestalten der Klimaretter, M. Latif. Er verlautete im Jahre 2000, dass es in unseren Breiten keine kalten Winter mit Schnee wie in den Jahren davor geben werde. Man weiß, welche Kälterekorde und Schneekatastrophen seither eintraten… Ähnlich bemerkt man, dass die Prognosen, die die Klimaretter geben, selten bis nie eintreten. Mehrfach ist untersucht worden, ob die Temperaturprognosen (Modelle) die Entwicklung richtig voraussehen.
Über 95 % der Prognosen liegen in ihren Temperaturerwartungen über der seit dem gemessenen Realität. Die Prognosequalität des Hahnes auf dem Mist ist besser.

Siehe BEITRAG bei Vera Lengsfeld

 

27.02.2019 Kreistag Stade: Erlebnisse mit den Altparteien in den Ausschüssen

Heute tagten zwei Kreisausschüsse in Stade

– TEIL 1 –

Am Vormittag stand das Thema „Ausbauflächen für weitere Windkraftanlagen im Landkreis Stade“ auf der Tagesordnung. Die AfD sieht aufgrund von Recherchen das Thema Windenergie sehr kritisch und hat sich auf wissenschaftlicher Grundlage über die Fakten, Hintergründe und Zusammenhänge informiert.

Genau zu diesem Schwerpunkt wurde ein Antrag eingereicht, der die Politik über die Realität der deutschen Energieerzeugung aus Windkraft – im Fachjargon auch „Flatterstrom“ genannt – informieren sollte. Dazu wurden die Fraktionen vorab im Antrag auf Untersuchungen und Berechnungen von norwegischen Wissenschaftlern und Physikern hingewiesen. Diese Forscher hatten die Output-Leistungen der “deutschen Flatterenergie” erfasst, verdichtet, visuell dargestellt und das Ergebnis wissenschaftlich bewertet.

Hier die hochinteressanten Ergebnisse der Studien: LINK

Die Ergebnisse der zwei Präsentationen, d.h. die nüchterne Wahrheit, muss für die GRÜNE Fraktionsvorsitzende so schlimm gewesen sein, dass sie offensichtlich befürchtete, ihr ideologisches Weltbild – die Erde sei eine Scheibe – werde zusammenbrechen, wenn diese harten Fakten in die Öffentlichkeit geraten.

Was macht eine GRÜNE, um das Problem aus der Welt zu schaffen? TRICK 1: Antrag auf Nichtbefassung! Dieser wurde mit den üblichen Lügen, Beleidigungen und Verleumdungen von einer “schwarz-braunen” Politik kräftig untermauert. Der Antrag ging dann mehrheitlich durch, da auch die anderen Fraktionen offensichtlich Angst hatten, dass die Realität  ihrer jahrzehntelange Energiepolitik heftig Schaden nehmen könnte. Hierzu wurde sogar von der Ausschussvorsitzenden (CDU) mehrfach die Geschäftsordnung (GO) des Kreistages verletzt. (Siehe weiter unten)

Wenn man keine Argumente mehr hat, hilft nur noch denunzieren und totschweigen:

  • Tenor von Frau Verena Wein-Wilke:
    ´Diese seien schwarz-braun gefärbt, es seien selbst ernannte Wissenschaftler und AfD-Mitglieder´.
    (Die GRÜNE Dame sprach hier auch von EIKE, die leider nichts mit der norwegischen Experten zu tun hat. Hier hat sie offensichtlich einiges durcheinander gebracht. Wir können nur rätseln???)

  • AfD-Fraktion:
    „Wer das Rot-Grüne energiepolitische Glaubensbekenntnis in Frage stellt, kann nur ein schwarz-braun gefärbter Wissenschaftler mit AfD-Mitgliedschaft aus Norwegen sein.
    Da erübrigt sich jede Diskussion. So einfach funktioniert die Gedankenwelt der Gläubigen.“

 

– TEIL 2 –

Am Nachmittag trat der Schulausschuss zusammen. Wegen der aktuellen Demos und Zeitungsberichte unter dem Motto “Schule schwänzen für den Klimaschutz” hatte die AfD-Fraktion hierzu eine Anfrage an die Verwaltung gestellt. Es ging im Kern um die Frage, ob Schulen bzw. Schüler im Verantwortungsbereich der Kreisverwaltung an solchen Demos während der Schulzeit teilgenommen haben. Dies ist nach den niedersächsischen Richtlinien für Schulen verboten. Mit dieser einfachen Frage hatte nun sogar der erste Kreisrat Probleme. Genaue Zahlen waren ihm nicht zu entlocken. Überraschende Hilfe kam von einem anderen Ausschussmitglied (ein Lehrer), der die Frage exakt mit 3 Teilnehmern (von ca. 1100 Schülern) beantwortete und sogar ergänzte, dass diese anschließend von der Schule ermahnt wurden.

Damit war eigentlich die Anfrage soweit beantwortet, hätte nicht die AfD auf der verteilten Anfrage, rein informativ für die Ausschussmitglieder, ein paar Links zu Daten und Fakten zum Klimawandel eingefügt. Darunter auch die Studie der norwegischen Wissenschaftler. Nun wurden wieder einige Fraktionen „unruhig“. Wie verhindert man nun, dass diese Informationen hier diskutiert werden, was seitens der AfD gar nicht geplant war. TRICK 2: Antrag auf Ende der Debatte von der CDU. Auch dieser Antrag ging durch und es trat wieder Beruhigung bei den Politikern ein.

Die Angst bei den Altparteien muss sehr groß sein, dass hier etwas mehr Realität zum Thema Windkraft und die Folgen dieser Politik für die Bürger an die Öffentlichkeit gelangt. Anders kann man das Verhalten einiger Mitbewerber nicht interpretieren.

Es wird zwar immer bekundet, die AfD politisch zu stellen, doch alle Altparteien haben Angst, in den Ring zu steigen. Die Tricks mit den Anträgen zur GO sind dann oft die letzte Rettung für die Altparteien, um den öffentlichen Diskurs zu vermeiden.

Die AfD wäre nicht die AfD, wenn sie sich mit derart primitiven politischen Machenschaften abfinden würde. Da haben wir immer noch ein paar  Pfeile im Köcher, die jetzt zur Information der Bürger im Kreis eingesetzt werden.

Die Bürger haben die finanzielle Lasten dieser desaströsen Energiepolitik ohne Zukunftsperspektive zu tragen. Es ist uns wichtig, die betroffenen Stromkunden über die Folgen dieser GRÜNEN Politik zuinformieren. Es soll später keiner sagen, er habe es nicht gewusst.

 

Fortsetzung folgt im nächsten Planungsausschuss zum Thema Windkraft!

 

Die wiederholten Verletzungen der GO müssen schnellstens wieder in verlässliche Bahnen gebracht werden. Hier hat der Landrat nun eine Aufgabe. Er muss jetzt kurzfristig die Regelverletzungen in den Ausschüssen adressieren und abstellen.

Mitteilung an den Landrat

 

Die AfD-Fraktion im Kreistag Stade