30.10.2018 Angela Merkel in ihrem Lauf…

Angela Merkel will als „Staatsdienerin“ Kanzlerin bleiben. Parallelen zu Hans Modrow, dem letzten SED-Regierungschef, der sich selbst zum „Hoffnungsträger“ erklärte, drängen sich auf.

Ein GASTBEITRAG von Angelika Barbe bei Vera Lengsfeld

(beide waren Bürgerrechtlerinnen in der DDR)

29.10.2018 SG Lühe: AWO wird Träger der neuen Kita im Rathaus

Der Rat der Samtgemeinde Lühe hat in einem nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung am 19.09.2018 bschlossen, die Trägerschaft für die geplante Kindertagesstätte im alten Rathaus der Samtgemeinde Lühe an die AWO zu vergeben. Die Abstimmung fand nichtöffentlich statt, da die Bewerbung der drei zur Auswahl stehenden Träger AWO, DRK und Ev. Kirche finanzielle Aspekte enthielt. Es darf gesagt werden, dass das Angebot des DRK erhebliche finanzielle Vorteile gegenüber den anderen beiden Bewerbern aufwies. Das Abstimmungsergebnis des Rates fiel allerdings mit deutlicher Mehrheit für die AWO aus.

Am 12.9.2018, also vor der Ratssitzung, habe ich folgende E-Mail an alle Ratsmitglieder verschickt.

“Liebe Ratsmitglieder,

zum Thema “Trägerschaft Kindertagesstätte im Rathaus” habe ich zu den sich abzeichnenden Alternativen “AWO” und “DRK” ein wenig recherchiert und möchte auf folgende Texte hinweisen:

Bausteine zum vielfaltssensiblen Formulieren

–> Dieser Text dokumentiert, dass die AWO zu den Organisationen gehört, die die “Politische Korrektheit” in unserem Land ins Unerträgliche treiben.

z.B. S.7: “Weil  unser  gesamter  Sprachgebrauch  durchzogen  ist  von  rassistischen  Bildern und Vorstellungen, ist es unmöglich, sich immer so auszudrücken, dass niemand sich   verletzt,   bevormundet   oder   ausgegrenzt   fühlt.” 

 –>  Zigeunerschnitzel und Negerkuß lassen grüßen.

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“Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt beginnt im Kindes– und Jugendalter” ???

s. S. 44 HIER

https://www.awo.org/themen/sexuelle-vielfalt

–> Ich möchte nicht, dass bereits im Kindergarten über sexuelle Vielfalt nachgedacht wird.

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“Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt: Eine Frage des verbandlichen  Überlebens”?

https://www.awo.org/sites/default/files/2018-01/AWO_Gleichstellungsbericht_2018_barrierefrei.pdf

–> die AfD lehnt Frauenquoten grundsätzlich ab. Das Geschlecht einer Person sollte kein Qualifikationsmerkmal sein.

Wie weit der Irrsinn in diesem Land bzgl. Frauenquote bereits gediehen ist, kann man HIER lesen.

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 Die Frage, ob ein “Wohlfahrtsverband” so unverhohlen und eindeutig “Haltung” zeigen sollte, muss gestattet sein (s. S. 12):

 https://www.awo.org/sites/default/files/2017-03/AWO%20Ansicht_1_2017.pdf

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Die Grundsätze des DRK erscheinen mir da wesentlich bodenständiger und angebrachter, s. HIER.

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Fazit:

Man mag argumentieren, dass die AWO-Repräsentanten vor Ort nicht unbedingt die o.g. Prioritäten setzen (sie tauchen ja auch in der Präsentation vor dem Sozialausschuss nicht auf).

Trotzdem halte ich es nicht für sinnvoll, einer solchen Organisation die Trägerschaft einer Kindertagesstätte in der SG Lühe zu übertragen. Hier kann sich nun jeder ein eigenes Urteil bilden.

Hinzu kommen ja auch noch die finanziellen Vorteile beim DRK, die wir angesichts unseres Schuldenstandes nicht ignorieren sollten.”

 

Astrid zum Felde, AfD Fraktionsvorsitzende der Samtgemeinde Lühe

26.10.2018 Petitionsausschuss lehnt Petition zum „Global Compact for Migration“ ab

Der stellvertretende AfD-Bundessprecher MdB Albrecht Glaser kritisiert die Ablehnung einer Petition zum „Global Compact for Migration“ durch den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages:

„Der Ausschussdienst des Petitionsausschusses will eine von einem AfD-Mitglied eingereichte Petition zum ‚Global Compact for Migration‘ wohl aus offensichtlich vorgeschobenen Gründen nicht annehmen und demgemäß auch auf der Internetseite www.bundestag.de/petition nicht veröffentlichen. Die Ablehnung wird von der Verwaltung wie folgt begründet: ‚Dass der Global Compact for Migration die Migration in die Länder des Westens befördert, deren nationale Identitäten verwischt und eine multi-kulturelle Gesellschaft schafft, die noch zu keiner Zeit an keinem Ort funktioniert hat, ist zunächst Ihre persönliche Meinung. Eine Veröffentlichung dieser Ansicht auf der Internetseite des Deutschen Bundestages kann die erwähnten Folgen haben.‘ Gemeint ist mit dieser Aussage, dass die Petition und ihre Begründung ‚den interkulturellen Dialog belaste‘.

Was hier abläuft, ist Gedanken- und Sprachpolizei, verkörpert durch die Bundestagsverwaltung in Deutschland. Bei dieser Ablehnung drängt sich der Verdacht auf, dass es dienstliche Weisungen gibt, so zu verfahren. Selbst das Petitionsrecht, ein durch das Grundgesetz gewährtes Recht, soll der ‚politischen Korrektheit‘ untergeordnet werden. Zudem will man wohl verbergen, dass die  Bundesregierung beabsichtigt dem ‚Global Compact for Migration‘ im Dezember in Marokko beizutreten. Die Alternative für Deutschland lehnt den ‚Global Compact for Migration‘ ab. Wir fordern die Bundesregierung auf, dem Pakt nicht beizutreten. Deshalb haben wir die Kampagne https://www.afd.de/migrationspakt-stoppen/ gestartet. Das UNHCR (das Flüchtlingshilfswerk der UN) verfolgt mit diesem Vorgehen die Absicht, jedwede weltweite Migration zu institutionalisieren, zu legalisieren und unter besonderen Schutz der Staatengemeinschaft zu stellen. Alle Hoheitsrechte von souveränen Staaten, Migrationsfragen selbst zu regeln, sollen auf diese Weise beseitigt werden.“

24.10.2018 Der Atlantic Council bläst zu Zensur und Bestrafung abweichender Meinungen

Im September veröffentlichte der Atlantic Council im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums eine Broschüre mit dem vielsagenden (übersetzten) Titel „Wessen Wahrheit?: Souveränität, Desinformation und wie man die Schlacht um das Vertrauen gewinnt“. Hauptempfehlung: Nicht staatstragende, unbequeme Meinungen und Informationen sind zu zensieren, am besten auf indirektem, unauffälligem Wege.

Frau Merkel am 17.10.2018 dazu im Deutschen Bundestag:

„Innere Sicherheit beginnt natürlich erst einmal zuhause. Sie ist aber nachhaltig heute nur noch international sicherzustellen und kein Staat kann das alleine gewährleisten. Er kann nicht gewährleisten, dass Wahlmanipulatoren oder Cyber-Kriminelle agieren, denn die machen vor Grenzen nicht halt.  (…) Wir wollen Leitlinien für den Umgang mit Parteien schaffen, die in ihren Kampagnen aktiv Desinformation betreiben – und das bedeutet in letzter Konsequenz auch, in solchen Fällen über finanzielle Sanktionen nachzudenken.“

Siehe BEITRAG auf cashkurs.com

21.10.2018 Rassismus in der Apotheke?

Thema Kopftuch am Arbeitsplatz:

Am 14.03.2017 verkündete der EuGH das Urteil C-157/15 und ermöglichte Privatunternehmen grundsätzlich die Wahl zwischen Religionsfreiheit oder unternehmerischer Freiheit am Arbeitsplatz. Über 22 Mio. Arbeitgeber in 27 EU-Ländern können jetzt eine Neutralitätsregel aufstellen und ihren Mitarbeitern mit Sichtkontakt zu Kunden der Firma verbieten: „Am Arbeitsplatz sichtbare Zeichen ihrer politischen, philosophischen oder religiösen Überzeugungen zu tragen und/oder jeglichen Ritus, der sich daraus ergibt, zum Ausdruck zu bringen“. – Nur informieren IHK, Ärztekammer, etc. die Arbeitgeber nicht über dieses Urteil.

Ein BEITRAG zu diesem Thema bei Vera Lengsfeld

20.10.2018 Sie kommen, um Dein Auto zu holen

“Unversehens sind wir in eine Dynamik geraten, an deren Ende das Automobil für die Mehrheit der Menschen als Verkehrsmittel nicht mehr existieren könnte. Denn es läuft gegenwärtig eine Kettenreaktion ab, in der ein „Sachzwang“ zum nächsten führt…

Am Ende der Kettenreaktion wird das Auto nur noch als exklusives Gut vorhanden sein. Der motorisierte Individualverkehr wird zum Privileg werden. Das aber wäre ein Einschnitt in die gesamte räumliche Organisation der Wirtschaft und der persönlichen Lebensführung. Die Alternativen und Ausweichmöglichkeiten, die es heute für private, wirtschaftliche und politische Standortentscheidungen gibt, würden fundamental eingeschränkt. Das wäre eine Einschränkung unserer Freiheit, wie wir sie uns heute noch kaum vorstellen können.”

Siehe BEITRAG auf achgut.com

17.10.2018 Schul-Klassenkampf: Darf ich als Schüler mal was sagen?

“Es herrscht Aufregung in der Schulwelt: Die AfD Hamburg und nun auch die AfD-Landtagsfraktion von Baden-Württemberg haben Meldeportale im Internet eingerichtet, mit denen man politisch unausgewogene Lehrer und deren Unterricht melden kann. Die Kritik: Es handele sich hierbei um Denunziation.”

Ein 17jähriger Gymnasiast äußert sich zu dem Thema auf achgut.com, s. HIER

16.10.2018 Der Sonntagsfahrer: Mein alternativer Klimabericht

“Der Weltuntergang ist mein ständiger Begleiter, seit ich mich mit dem Thema Klima beschäftige. Eigentlich war ich der Meinung, die Apokalypse sei qua Definition ein einmaliges Ereignis. Die Welt kann doch nicht zweimal untergehen. Aber wir schreiben das Jahr 2018. Da geht sowas.

Ich habe eine kleine Sammlung von Zeitungsbeiträgen der letzten 30 Jahre und weiß gar nicht, wie viele „letzte Chancen“, „Fristen“ und „Kipppunkte“ ich inzwischen munter überlebt habe. Mein Favorit ist „Bild“ vom 3. Februar 2007 mit der Überschrift „Unser Planet stirbt!“ und der Zusatzzeile: „Jetzt amtlich“.”

Siehe BEITRAG auf achgut.com

15.10.2018 Kreistag Stade: Die Krux mit der EU und den Naturschutzgebieten in den Landkreisen

S DammannDie Behandlung der noch ausstehenden Flächen zur Umwandlung in NATURSCHUTZGEBIETEN (NSG) im Landkreis Stade stoßen immer häufiger auf den Widerstand der betroffenen Eigentümer, Landpächter und Bürger. Sie sehen sich in der Bewirtschaftung ihrer Flächen eingeschränkt.

Die EU hat hier Kreise und Kommunen vor sehr langer Zeit (1992-1994) im fernen Brüssel aufgefordert, FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat) zu benennen. Das wurde damals auch entsprechend umgesetzt.

Nun wird mit Druck gefordert, diese Gebiete bis zum Jahresende größtenteils in Naturschutzgebiete umzuwandeln. Teilweise sind diese Gebiete heute schon LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIETE (LSG), die aber bislang mit erträglichen Einschränkungen einhergehen, weil sie in der Regel für Landwirte und Eigentümer genug Optionen zur regelmäßigen Bewirtschaftung ihrer Flächen und damit zur Existenzsicherung lassen.


Für die Nutzung der Flächen in einem NSG hingegen hat die EU weitaus härtere Restriktionen vorgegeben, die in den Verordnungen zu den verschiedenen Teilgebieten festgelegt werden und von Beschlüssen des Kreistages verbindlich gemacht werden sollen.

Für die betroffenen Landwirte konnen diese hohen Anforderungen teilweise existenzbedrohend sein. Entsprechend hoch artikuliert sich der Widerstand.

Das Problem: Die Stader Kreisverwaltung nimmt viele Einwände der Betroffenen nicht ernst genug und orientiert sich hart an den Vorgaben der EU-Richtlinien.

Bis Ende 2018 müssten nach den Vorgaben der EU alle Gebiete im Landkreis gewandelt sein, was kaum bürgernah möglich sein wird in Anbetracht der Komplexität der Materie und der Vielzahl der zu behandelnden Bürgereinsprüche .

Es stehen in 2018 noch folgende Gebiete auf der Tagesordnung des Kreistages:

  • BRAKEN und HARSELAH, Nähe Ahlerstedt

  • ASSELER SAND, bei Assel an der Elbe

  • TIDE ESTE, die Este unterhalb von Buxtehude

  • AUENIEDERUNG und NEBENTÄLER, entlang der Aue

  • UNTERE ESTE, die Este oberhalb von Buxtehude

  • ELBE und INSELN, die Flächen an der Elbe und auf Elbinseln

  • OSTE SCHLEIFEN, Flächen entlang der Oste

Einige Gebiete sind nicht nur unter den Eigentümern und Pächtern, sondern auch unter den Abgeordneten im Kreistag hart umstritten. Um weitere Verzögerungen bei der Behandlung im Ausschuss zu vermeiden (siehe Beispiel Gebiet BRAKEN und HARSELAH), muss es – nach Meinung der AfD – bereits in der frühen Phase Verhandlungen zwischen der Kreisverwaltung und den betroffenen Einwendern geben. Das ist notwendig, um ein Verständnis für die Probleme der Landwirtschaft zu erhalten. Dazu gehört auch, im Streitfall Ortstermine mit Politik und Einwendern auf den betroffenen Flächen durchzuführen.

Abgeordnete sind gewählt, um die Bürger zu vertreten. Das ist ihre ureigenste Aufgabe in einem Parlament.
Sie sollten es gerade in kritischen Situationen bürgernah wahrnehmen.


Jens Dammann
Mitglied im Ausschuss Regionalplanung und Umwelt des Kreistages Stade