07.04.2016 Vortrag Linksextremismus

Am Mittwoch, dem 06.04.2016, hielt der Politikwissenschaftler Dr. Karsten Dustin Hoffmann von der Hamburger Forschungsgruppe Extremismus und Militanz auf Einladung der AfD Landkreis Stade in Grünendeich einen wissenschaftlichen Vortrag über den militanten Linksextremismus. Die Veranstaltung war mit über 40 Zuhörern, davon zur Hälfte keine Parteimitglieder, gut besucht.


Anlässlich eines Demonstrationseinsatzes am linksautonomen Veranstaltungszentrum “Rote Flora” in Hamburg entschloss sich der damalige Bereitschaftspolizist, über Linksextremismus zu forschen und zu promovieren. Dazu mußte Hoffmann zunächst ein unerwartetes Hindernis überwinden: An keiner Universität fand er für dieses brisante Thema einen Professor, der bereit gewesen wäre, ihn zu unterstützen. Er mußte bis nach Chemnitz ausweichen.
Die Quellenlage war dünn und musste von ihm selbst erarbeitet werden. Mit einigem Erstaunen stellte Hoffmann zu Beginn seiner Arbeit fest, daß es zwar massenweise Literatur über Rechtsextremismus und Arbeiten von Rechtsextremismusexperten gab, jedoch so gut wie keine wissenschaftlichen Arbeiten über Linksextremismus, entsprechend auch so gut wie keine Literatur zu dem Thema.
Karsten Hoffmann ging in die Höhle des Löwen und forschte einige Jahre selbst im Schanzenviertel. Hierbei führte er zahlreiche Gespräche mit Linksextremisten und Sympathisanten der linken Szene. Sein Fazit: Die Motive der Linksextremisten sind zunächst ehrenwert: Ungerechte Einkommensunterschiede in Deutschland und der Welt und die Meinung, daß die Länder der Dritten Welt ausgebeutet und unterdrückt werden.
Die linksextreme Ideologie strebt eine sozialistische, “herrschaftsfreie” Gesellschaftsordnung an, ohne Machtträger wie Polizisten, Richter usw. und vertritt die Ansicht, dass alle anstehenden Entscheidungen und  Konflikte durch Diskutieren zu lösen seien. Dies wurde inzwischen ein wenig aufgeweicht, indem man eine 75%ige Zustimmung auf linken Versammlungen als “Konsenslösung” begreift und auf eine 100%ige Zustimmung verzichtet.


Vertreter der linksextremen Ideologie nehmen für sich das Recht in Anspruch, Gewalt auszuüben gegen Vertreter der demokratischen Gesellschaft, wie z.B. Polizisten, sowie Gewalt gegen Andersdenkende. Hauptziel ist zur Zeit die AfD, als konsequentester Verfechterin von Demokratie und Rechtsstaat.
Die Linksextremisten/Autonomen sind überwiegend Schüler, Studenten und studentische Subkultur, die z.B. in der Roten Flora große Veranstaltungen mit Jan Delay oder „Fettes Brot“ durchführen, keine Steuern für ihre Einnahmen abführen, vermummt (Schwarzer Block) demonstrieren und Straftaten begehen.
Nach Ende der Ausbildung bzw. Ende des Studiums ziehen sich Linksextremisten in der Regel vom Straßenkampf zurück und treten in ein “normales” Leben ein.
Rechtsextremisten und Linksextremisten halten sich zahlenmäßig in Deutschland etwa die Waage,
Die Zahl der Straftaten der Rechtsextremisten ist weitaus höher als die der Linksextremisten; dies ist der Tatsache geschuldet, daß unsere Justiz keine linksextremistischen Propaganda-Delikte verfolgt “Deutschland verrecke”, wohl aber rechtsextremistische Propaganda-Delikte, wie z.B. Hakenkreuze.
Bei der Zahl der Gewalttaten und Körperverletzungen haben die Linksextremisten die Rechtsextremisten übertroffen – gleichwohl wird von medialer Seite eher eine rechte Gefahr gesehen und propagiert.
Der Ehrenkodex der Linksextremisten untersagt eine Tötung von Gegnern, bejaht allerdings auch die Gewalt gegen Andersdenkende – und schert damit aus der demokratischen Gesellschaft aus.
In der anschließenden Diskussion äußerten die AfDler und die interessierten Zuhörer ihre Besorgnis über eine Entwicklung der linksextremistischen Szene in Richtung RAF und beklagten, daß linke Politiker nicht rechtsstaatlich genug gegen die Straf- und Gewalttaten der linken Extremisten vorgehen.
Nach meiner Ansicht ist es notwendig, die Kuscheloptik gegenüber den Linksextremisten, wie sie besonders durch Grüne, Linke und SPD betrieben wird, zu beenden, ohne dabei die  Gefahr durch Rechtsextreme und Islamisten aus den Augen zu verlieren.

Bernd Luge, Beisitzer des AfD Kreisverbandes Stade

10.03.2016 Vortrag zum Thema Geheimdienste/NSU

Der sächsische Landtagsabgeordnete Carsten Hütter war am Mittwoch Abend zu Gast im AfD Kreisverband Stade. Er ist u.a. Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission des sächsischen Landtages sowie des NSU-Untersuchungsausschusses. In seinem Vortrag erläuterte er zunächst allgemein die Aufgaben der Geheimdienste  (HIER) und der Polizeibehörden.

Deutschland hat drei große Geheimdienstbereiche:

BND – Auslandsgeheimdienst

MAD – militärischer Geheimdienst

Verfassungsschutz – Inlandsgeheimdienst

Wobei der Verfassungsschutz unterteilt ist in das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Landesämter für Verfassungsschutz. Die Geheimdienste werden ergänzt durch das Bundeskriminalamt (BKA) und die jeweiligen Landeskriminalämter (LKA) in den Bundesländern, die sich u.a. mit der Verbrechensbekämpfung im Bereich der organisierten Kriminalität, Drogendelikten, Falschgeld, etc. befassen. Bzgl. der Koordination und Kommunikation zwischen den Diensten und Behörden stellte Herr Hütter fest, dass hier ein erhebliches Verbesserungspotential besteht. So wurde z.B. eine Wohnung im NSU-Umfeld von zwei verschiedenen Behörden gleichzeitig beobachtet.

In seinen Ausführungen zum NSU machte Herr Hütter deutlich, dass die Entwicklung des NSU-Trios, welches aus dem rechtsextremen “Thüringer Heimatschutz” hervorging, zumindest mittelbar vom Verfassungsschutz unterstützt wurde. Die Einschleusung und Finanzierung einer großen Anzahl von V-Leuten, die hier ohne Konsequenzen kriminelle Handlungen ausführen konnten, wirft Fragen auf (s. HIER). Zudem befanden sich bei mehreren NSU-Morden V-Leute in unmittelbarer Nähe des Tatortes während der Tatzeit.

Der Verfassungsschutz behindert die Arbeit der Untersuchungsausschüsse mit aller Kraft und mit Rückendeckung des Bundesinnenministeriums. So wurden nicht nur Akten gezielt vernichtet, sondern auch wichtige Ermittlungsergebnisse den Ausschüssen vorenthalten.

Kurz nach der Explosion ihrer Wohnung wurde Frau Zschäpe von einem Polizisten per Diensthandy angerufen. Inhalt des Gespräches und Anrufer lassen sich bis heute nicht ermitteln, da sich 10 Polizisten (!) ein Handy teilten. Auch die Todesumstände von Uwe Böhnhard und Uwe Mundlos in einem brennenden Wohnwagen sind dubios. Die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute berichteten, sie seien direkt nach dem Einsatz angewiesen worden, zu schweigen. Sie hätten sofort ins brennende Wohnmobil eindringen wollen, seien aber von der Polizei daran gehindert worden. Später, als das Fahrzeug gelöscht war, hätten sie zwei Personen im Wohnmobil gesehen, die anders lagen, als auf den Polizeifotos vom Tatort. Die Einsatzbeamten, die als erste beim Wohnmobil waren, berichteten, sie hätten darin keine Waffen gesehen. Laut Staatsanwaltschaft wurden im Wohnmobil dagegen mehrere Waffen gefunden, darunter die Dienstwaffen der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter und ihres angeschossenen Kollegen.

Zu all den “Ungereimtheiten” kommt ein rätselhaftes “Zeugensterben”, der letzte plötzliche Todesfall ereignete sich vor wenigen Wochen (s. HIER). Besonders spektakulär ist der Tod eines jungen Mannes, der sich auf dem Weg zur Zeugenaussage angeblich selbst in seinem Auto verbrannte. Nur einen Tag später wollte die Polizei sein ausgebranntes Auto verschrotten. Die Geschwister verhinderten dies und fanden darin Schlüssel, Laptop, Waffen, eine Machete und Tabletten, die die Polizei weder beschlagnahmt noch untersucht hatten.

Fazit des Referenten Hütter: Eine Reform des Verfassungsschutzes ist nötig!

Als Zuhörerin des Vortrages frage ich mich, ob sich das Verhalten des Verfassungsschutzes noch mit der Vertuschung von evtl. Fehlleistungen oder Irrtümern erklären lässt. Nach meiner Ansicht zeigt sich hier eine staatliche Schwerkriminalität, die sich jeglicher parlamentarischen Kontrolle entzieht und die angebliche Existenz unseres Rechtsstaates einmal mehr in Frage stellt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Eine DOKUMENTATION auf 3sat verdeutlicht dies sehr eindrucksvoll.

 

PS: Das Stader Tageblatt ergänzte die Pressemitteilung des AfD Kreisverbandes Stade: ‚Der Katholik und Vater von fünf Kindern (Carsten Hütter) sagt: „Jugendliche Flüchtlinge brauchen keine Familien.“‘ Leider hat man hier „vergessen“ zu erwähnen, dass er dabei (wie explizit angegeben) Rupert Neudeck zitiert, den Gründer der Flüchtlingshilfsorganisation Cap Anamur. Nachzulesen zum Beispiel in der Rheinischen Post online vom 09. Februar 2016 (HIER). Mit dem abschließenden Satz „Weitere Informationen gibt’s im Internet.“ überlässt das Tageblatt seinen Lesern die Recherche. Das nennt man dann wohl „Qualitätsjournalismus“?

Astrid zum Felde, Vorsitzende des AfD Kreisverbandes Stade

14.01.2016 Vortragsabend „Wege aus der Flüchtlingskrise“

2015-01-13 Daogbo 1Am Vortragsabend des AfD Kreisverbandes Stade am 13.1.2016 zum Thema „Wege aus der Flüchtlingskrise“ nahmen ca. 65 Interessierte teil. Wegen Krankheit des Referenten Achille Demagbo wurde sein Vortrag als Video vom Dezember 2015 gezeigt:

Herr Demagbo ist 35 Jahre alt und kam vor elf Jahren zum Zweck des Studiums aus dem westafrikanischen Benin nach Deutschland. Er ist Linguist und Dolmetscher/Übersetzer. Im März 2013 trat er in die AfD einund ist nun 1. Beisitzer im AfD Landesvorstand Schleswig-Holstein, Landesbeauftragter für Migrations- und Integrationspolitik und Kreisvorsitzender der AfD Kiel.

 

Link zum VORTRAG

 

Fazit des Abends, das von den Teilnehmern der Veranstaltung mit großer Mehrheit geteilt wurde:

 

  • die gegenwärtige Masseneinwanderung von Menschen aus Kulturkreisen, die mit unserem inkompatibel sind, gefährdet unsere nationale Identität sowie unsere innere Sicherheit

  • eine Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft und unseren Arbeitsmarkt ist in dieser Anzahl nicht möglich

  • unsere verantwortlichen Politiker, allen voran Frau Merkel, brechen Recht und Gesetz und machen sich schuldig an unserem Land – Frau Merkel muss baldigst abgelöst werden!

Folgende Maßnahmen sind erforderlich:

 

  • sofortige Schließung unserer Grenzen

  • konsequente Abschiebung krimineller Ausländer und abgelehnter Asylbewerber

  • Aufnahme der Kriegsflüchtlinge in den Nachbarländern des Bürgerkriegslandes und dortige Unterstützung, keine Einreise in die EU

  • Asylanträge in deutschen Botschaften

2015-01-13 Daogbo 2

10.10.2015 Vortrag zum Thema Islam

tilmann nagelDer Islamwissenschaftler Prof. Tilman Nagel hielt am gestrigen Freitag Abend vor ca. 50 Zuhörern einen Vortrag zum Thema

Was ist der Islam?

Den Islam gibt es gar nicht!“ Diesen Satz hört man immer wieder, wenn man nach der Kernbotschaft dieser Religion fragt. Herr Prof. Nagel zeigte anhand von Originalbelegen, vorzugsweise aus dem Koran, dass es sehr wohl den Islam gibt. Nagel legte den Kern der Botschaft Mohammeds frei und beschrieb deren religiösen und gesellschaftlichen Gehalt, der bereits gegeben war, noch ehe sich nach Mohammeds Tod in einem bis in die Gegenwart andauernden Prozess die unterschiedlichen Richtungen des real existierenden Islams herausbildeten. Sie alle bewahren diese Kernbotschaft, die im übrigen auch das Verhalten der Muslime in einer nichtislamischen Umgebung prägt.

Diese Kernbotschaft besagt, dass der Islam die Religion ist, die als einziges und wahres Endziel für alle Menschen der Erde zu betrachten ist, während alle anderen Religionen lediglich Etappen auf dem Weg zu diesem Ziel sind. Ein gläubiger Muslim ist verpflichtet, den Islam zu verbreiten, wobei die Wahl der Mittel (friedlich bis gewalttätig) ihm selbst überlassen ist. Das Leben eines Muslims besteht aus völliger Hingabe an Allah, der alle Bereiche des Lebens, vom Moment der Zeugung an, überwacht und regelt. Die genaue Einhaltung der Riten ist fester Bestandteil des täglichen Ablaufes, ebenso wie die Anwendung der Scharia (des islamischen Rechtes).

Aus diesen Erläuterungen ergibt sich, dass der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, da er in seinem Kern keine anderen Regeln und Gesetze als die eigenen akzeptiert. Ein säkularer Staat widerspricht somit dem islamischen Glauben.

Herr Prof. Nagel führte aus, dass er bisher vergeblich versucht hat, die verantwortlichen Politiker auf diese Widersprüche hinzuweisen. Als Mitglied der Islamkonferenz hatte er Einblicke in die politischen Abläufe und musste feststellen, dass kritische Teilnehmer schlicht nicht wieder eingeladen wurden.

Über den Referenten:

Prof. Nagel (Jahrgang 1942) lehrte und forschte von 1981 bis 2007 als Professor für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Göttingen und war Mitglied der deutschen Islamkonferenz. Er hat wichtige Standardwerke der Islamwissenschaft verfasst. Sein summum opus ist die im Jahre 2008 erschienene, über 1000 Seiten umfassende Biographie Mohammeds. Im November 2014  wurde sein neuestes Werk  „Angst vor Allah?“  veröffentlicht.

08.07.2015 Vortrag zur deutschen Geschichte

TassisAlexander Tassis, Historiker M.A.

Stellv. Vorsitzender des AfD Landesverbandes Bremen

 ist zu Gast in unserem Kreisverband!

am Mi. 08.07.2015 um 19 Uhr

Hotel zur Eiche

Harsefelder Straße 64 
21614 Buxtehude-Hedendorf

 

 Vortrag: „Welterfahrung und Selbstbewusstsein: Positive Traditionen der deutschen Geschichte“

Der Bremer Historiker Alexander Tassis referiert über zwei prägende Strukturlinien der deutschen Geschichte, die aufgrund der 68er Bewegung an den Rand gedrängt worden sind. Erstens: Die deutsche Philosophie als Mitbegründerin des nationalen Selbstbewusstseins in seinen unmittelbaren Nachbarstaaten. In der heutigen Zeit des EU-Zentralismus kein ganz unwichtiger historischer Strang!

Noch bedeutender ist vielleicht nur noch der globale Gesichtspunkt, der Aspekt der deutschen Welterfahrung. Im Gegensatz zu den Kolonialmächten des Westens, zielte die Politik des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation stets darauf ab, die Eigenentwicklung fremder Völker auch auf anderen Kontinenten zu befördern.

Diese beiden Strukturlinien halten unser geliebtes, gemeinsames Vaterland in aller Welt in hohem Ansehen, obwohl wir dabei sind, vieles zu verspielen… Alexander Tassis möchte Hoffnung machen und freut sich auf spannende Diskussionen im Anschluss seines etwa 45minütigen Vortrags.

Herr Tassis ist außerdem AfD-Abgeordneter der Bremer Bürgerschaft und wird uns dazu berichten!

 

Wir tagen an jedem 2. Mittwoch im Monat öffentlich,

Gäste sind herzlich willkommen!

Alle unsere Veranstaltungen werden immer hier im Internet (www.AfD-STD.de) angekündigt.

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