20.08.2017 Absurde Dieselpanik

Höchst offiziell sind am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als „Maximale Arbeitsplatz-Konzentration“ (MAK) erlaubt. Das ist 20 Mal so hoch wie für Stickstoffdioxid auf Straßen – und zwar acht Stunden täglich und 40 in der Woche.

Siehe BEITRAG im Focus

Merkels Ausstieg aus dem Automobilbau – Spiegel

Dirk Müller: Der Masterplan zum Angriff auf die Deutsche Automobilindustrie

10.08.2017 Bericht aus dem Bauausschuss der Stadt Buxtehude

Es klang wie eine gute Idee von der Fraktion „Die Linke“ die „Einführung von Pfandringen bzw. Pfandkörben“ an den Abfallbehältnissen in Buxtehude vorzuschlagen. Die Begründung war teilweise noch nachvollziehbar.

Mal ganz davon abgesehen, dass es eine Schande für ein angeblich so reiches Land wie Deutschland ist, dass hier und auch in Buxtehude Menschen gezwungen sind, mit dem Durchwühlen der Abfallkörbe nach Pfandflaschen eine winzige Verbesserung ihrer materiellen Situation zu erreichen. Mein Eindruck war, mit diesen Menschen hat offenkundig niemand vorher die Idee der Pfandkörbe besprochen.

Wir von der AfD haben genau das gemacht und waren über die Antworten erstaunt. „Die durch die Pfandringe problemlose Erreichbarkeit der Pfandflaschen würde die Anzahl der Personen erhöhen, die auf Pfandflaschen zugreifen“.  Im Ergebnis also eine zusätzliche Konkurrenzsituation für Menschen am Existenzminimum. Dass wir im Rat der Hansestadt Buxtehude über ein solches Thema diskutieren müssen, ist schon traurig genug. Völlig absurd wird es aber, wenn das Ergebnis dieser Debatte genauer betrachtet wird.

Die Verwaltung schätzt für den Versuch, an einigen ausgewählten Standorten dieses System für ein Jahr zu erproben, Kosten von ca. 2000,–€ ohne internen Verwaltungsaufwand. Eine normale Pfandflasche hat einen Wert von 8 Cent. Grob geschätzt müssen 20.000 bis 25.000 Pfandflaschen das System durchlaufen damit ein Gegenwert für den Aufwand von 2000,–€ bei den Flaschensammlern erreicht wird. Die Idee ist vielleicht gut  gemeint, aber der völlig falsche Ansatz und schon gar nicht bis zu Ende gedacht.

Helmut Wiegers, AfD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Hansestadt Buxtehude

04.08.2017 Panikartige Furcht vor einer öffent­lichen Diskussion des Klima­wandels

Der Wissenschaftler Steven Koonin, Professor an der New York Universität, hat kürzlich eine öffentliche Diskussion des Klimawandels vorgeschlagen, in der Argumente für oder gegen menschengemachte Erderwärmung in für die Öffentlichkeit verständlicher Weise ausgetauscht werden sollten.
Die Reaktion der etablierten Klimaforschung, die sich in allen US Medien äußerte, war unisono des gleichen Inhaltes: Eine öffentliche Diskussion dieses Themas dürfe es auf keinen Fall geben. Sie untergrabe das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft.

Für den Fachkundigen kommt dies nicht ganz unerwartet, allenfalls hätte man etwas intelligentere Ausreden erwartet. Natürlich ist den Vertretern der offiziellen Klimaforschung bekannt dass:

  1. Es immer noch keinen wissenschaftlichen Beleg für einen menschlichen Einfluss auf das Erdklima gibt. Selbst der Weltklimarat, welcher doch die Aufgabe hat, nachzuweisen, dass der Mensch das Klima nachhaltig beeinflusst, spricht angesichts fehlender Belege nur von „hohen Wahrscheinlichkeiten“ und kann diese nicht begründen wie es in jeder referierten Fachveröffentlichung unabdingbar wäre.
  2. Es über 1000 wissenschaftliche Arbeiten gibt, veröffentlicht nach Bestätigung ihrer Richtigkeit durch die Fachgutachter, welche, jede Einzelne, die offiziellen Behauptungen widerlegen (hier und hier)
  3. Dass die Zahlen, mit denen offiziell hantiert wird, sich vielfach widersprechen.

Siehe BEITRAG bei EIKE

02.08.2017 Wie geht es weiter mit dem Hochwasserschutz im ALTEN LAND ?

(jd) Seit Nov. 2016 gibt es Gespräche zur Umsetzung der wissenschaftlichen KLEE-Studie (TU-Harburg) und erste Initiativen des Landrates zum Thema Hochwasserschutz-Partnerschaften an der Este und Lühe. Im Ausschuss REGIONALPLANUNG und UMWELTFRAGEN am 24.05.2017 wurde das Thema von der AfD erneut auf die Tagesordnung gebracht und diskutiert. Bis dato gibt es für die betroffenen Bürger noch keinen Lichtblick in Sachen Hochwassersicherheit an den Flüssen Este und Lühe. Wie schnell Bürger betroffen sein können, zeigen die Ereignisse im Harz.

Die verheerenden Überschwemmungen in den Regionen Goslar und Hildesheim  haben aufgezeigt  und bewusst gemacht, was tagelange Regenfälle bewirken und wie schnell große Gebiete mit Wohnhäusern und Gewerbebetrieben unter Wasser stehen. Die Schäden für die Betroffenen gehen in die Millionen. Die Initiativen an der Este und Lühe weisen seit Jahren auf die hohen Risiken an unseren Flüssen hin. Besonders gefährdet sind die Stadt Buxtehude und die Estegemeinden der Untereste. Die verantwortlichen Verwaltungen sind u.E. zu langsam, um hier endlich überregional einen ganzheitlichen Hochwasserschutz zu initiieren.

Der nächste mehrtägige Starkregen kann ähnliche Schäden auch im Landkreis Stade anrichten. Man hat den Eindruck, bei den verantwortlichen Behörden und Kommunen fehlt es immer noch an an der notwendigen Sensibilität bezüglich der Risiken.

Dem Ausbau bzw. die Schaffung von Retentionsraum für Niederschlagswasser muss in den Verwaltungen der Flußanlieger nicht nur auf dem Papier, sondern auch in den Köpfen oberste Priorität eingeräumt werden. Je mehr Flächen durch Bebauung an den Flüssen und Zuflüssen versiegelt werden, desto größer wird die Hochwassergefahr bei Starkregen. Wichtig ist, nicht nur regional, sondern auch kreisübergreifend zusammenzuarbeiten. Dies muss nun endlich mit der nötigen Priorität initiiert werden. Eigene Vorteile einer Kommune beim Hochwasserschutz, die zu Lasten anderer Ortschaften flussabwärts gehen, müssen dabei vermieden werden.

Es ist jetzt an der Zeit das Heft des Handelns zu ergreifen, bevor wir an unseren Flüssen ähnliches erleben wie die Bewohner im Harz und Umland.

27.007.2017 Schweden ein “Failed State”?

“Die Sicherheitslage in Schweden ist heute so kritisch, dass der nationale Polizeichef Dan Eliasson die Öffentlichkeit um Hilfe gebeten hat. Die Polizei ist nicht in der Lage, die Probleme alleine zu lösen. Im Juni veröffentlichte die schwedische Polizei einen neuen Bericht, “Utsatta områden 2017“, (“Verletzliche Gebiete 2017”, allgemein bekannt als “No-Go-Zonen” oder gesetzlose Gebiete). Er zeigt, dass die 55 No-Go-Zonen von vor einem Jahr jetzt auf 61 angestiegen sind.”

Siehe BEITRAG beim Gatestone Institute

25.07.2017 Visa bezahlt Restaurants dafür, Bargeldannahme zu verweigern

“Das weltweit führende Kreditkartenunternehmen Visa, Gründungsmitglied der Better-Than-Cash-Alliance, die zusammen mit der US-Regierung, der Weltbank und den G20 an der weltweiten Bargeldabschaffung arbeitet, hat im Rahmen einer „Cashless Challenge“ Prämien für Restaurants ausgelobt, die sich verpflichten, kein Bargeld mehr anzunehmen. Es ist die bewährte Abba-Museums-Methode, die da auf eine höhere Ebene gehoben wird.”

Siehe BEITRAG auf norberthaering.de

24.07.2017 SG Lühe: Sanierung der Sporthalle wurde beraten

Am Donnerstag, 13.7.2017 um 18 Uhr tagte der Bau-, Wege-, Planungs- und Umweltausschuss öffentlich in der Sporthalle der Oberschule in Steinkirchen, um über die Sanierung der Sporthalle zu beraten. Diese ist dringend erforderlich, da u.a. Fenster und Türen verrottet sind. Das Brandschutzkonzept muss ebenfalls aktualisiert werden und mit entsprechenden Maßnahmen umgesetzt werden.

Der Architekt Christoph Frenzel von der Arbeitsgemeinschaft Architektenbüro Böhme und Frenzel aus Harsefeld stellte das Sanierungskonzept vor, welches umfangreiche Baumaßnahmen vorsieht, u.a. komplette Vorhangfassaden sowie eine Neueindeckung des Daches mit verbesserter Dämmung.

Die vorhandende Gasheizung von 1988 soll durch eine Pelletheizung ersetzt werden. Die gesamten vorgeschlagenen Maßnahmen wurden mit 1,44 Mio. € veranschlagt, wobei die Lüftungsanlage noch nicht berücksichtigt ist.

Es können Fördergelder in Höhe von bis zu 850.000 € beantragt werden, allerdings nur, wenn durch die entsprechenden Baumaßnahmen die geforderten CO2-Einsparungen erreicht werden. Außerdem soll das Projekt als Leuchtturmprojekt des Klimaschutzes beworben und öffentlichkeitswirksam dargestellt werden.

Die AfD-Fragen hat folgende Fragen zum Konzept eingereicht, mit der Bitte, diese im Protokoll zu beantworten bzw. in das Konzept einzuarbeiten:
 
 
1.2.6. Sind 1,05 m als Fluchtwegbreite ausreichend? Gibt es ein Evakuierungskonzept/Evakuierungsberechnung?
 
 
5.1
“Gemäß VORIS 28000, Abschnitt 4.2 sind somit 140t CO2 – Aquivalent pro Jahr je 1.000.000,00 Euro Investitionssumme einzusparen”
–> welchen Sinn ergibt diese Vorschrift? Die Einsparung müsste sich z.B. auf umbautes Raumvolumen beziehen? Konjunkturprogramm?
 
 
Zu 5.2. Eckdaten Bestand
 
Zur konkreten Beurteilung der finanziellen Aspekte bitte Angaben für die letzten 5 Jahre:
 
Heizöl-Verbrauch/Jahr
Gas-Verbrauch/Jahr
Heizöl-Preis / Gas-Preis
Wartungskosten/Jahr
–> Summe für Wartung+Öl-/Gasverbrauch/Jahr
 
 
Zu 5.4 Katalog Modernisierung
 
Feuerwiderstandsklasse der Dämmstoffe zu 1 bis 5 ?
Gibt es DIN Sicherheitsdatenblätter zu 1 bis 5?
Aktuelle Feuerwiderstandsklasse der Wände/des Daches?
 
7 Kostenschätzung
 
7.1
Energetische Sanierung der Außenhülle 996.000 €:
Kosten bitte unterteilen in Dach / Außenhülle und jeweilige Energieeinsparung (würde es evtl. reichen, nur das Dach zu dämmen?)
 
 
Pellet-Heizung:
Welche Erfahrungswerte liegen mit Heizungsanlagen dieser Art in öffentlichen Gebäuden vor?
Wo werden die Pellets gelagert?
Wie hoch sind die Anschaffungskosten für das Pelletlager?
Kostenentwicklung der Pellets in den letzten 5 Jahren?
 
Wie hoch werden die jährlichen Kosten sein für Wartung/Verbrauch an Pellets?
 
Thema Herkunft der Pellets (Aholzung der Wälder):
 
 
Bitte als Vergleich einfügen:
Was würde eine moderne Gastherme in der Anschaffung sowie jährliche Wartung/Verbrauch kosten?
 
 
8.1 Energiebilanz
 
Wurden bei der Berechnung der Energiebilanz die Produktion/Entsorgung der Dämmmaterialien einbezogen (Aluminium ist in der Produktion sehr teuer)?
 
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Lüftungsanlage
 
Die Lüftungsanlage wurde noch nicht begutachtet/berechnet
 
1. Ist durch die geplanten Dämmmaßnahmen Schimmelbildung zu erwarten?
 
2. Gibt es langjährige Erfahrungen mit dem geplanten Dämmmaterial bei vergleichbaren Projekten?
 
3. Wäre evtl. eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sinnvoller als die Dämmung der Außenwände?
 
(Die AfD Fraktion hat am 24.7.2017 den Antrag gestellt, als Alternative ein gasgetriebenes Blockheizkraftwerk und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zu berechnen)
 
 
Fördermittel:
Gäbe es Fördermittel, die sich nicht nach der CO2-Einsparung / 1 Mill. Investition richten?
 
 
Die AfD-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass nur wirtschaftlich sinnvolle Ausgaben getätigt werden, auch wenn es sich um Fördergelder handelt (auch das sind unsere Steuergelder!) und nicht der völlig unsinnigen CO2-Einsparung zuliebe gewaltige Summen ausgegeben werden. Wir haben der Weiterverfolgung des Sanierungskonzeptes zunächst zugestimmt, sehen aber noch erheblichen Beratungsbedarf. Die Pelletheizung sehen wir kritisch, da sie einen erhöhten Bedarf an Wartung/Pflege erfordert.