17.11.2018 Resolution zum globalen Migrationspakt

Gemeinsame Erklärung des Kreisvorstandes und der
AfD-Fraktionen im Landkreis Stade

Wir sagen NEIN zum globalen Pakt zur Steuerung der Migration.

(Deutsche Übersetzung des Vertrages)

 Auf der UN-Konferenz in Marrakesch am 10. und 11. Dezember soll der Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration (auch UN-Migrationspakt genannt) – welcher alle Aspekte der Migration regeln soll – als umfassendes Abkommen verabschiedet werden.

Wir fordern vom Bundestag und der Regierung, diesen globalen Pakt zur Steuerung der Migration (GLOBAL COMPACT for MIGRATION [GCM]) nicht zu unterzeichnen und die weiteren Aktivitäten hierzu einzustellen.

Begründung:

  • Wir halten es für inakzeptabel, daß die Bundesregierung die Unterzeichnung dieses Dokumentes ohne Beteiligung des Volkes und des Deutschen Bundestages und ohne eine vorherige umfassende, öffentliche Information und Debatte beabsichtigt.
  • Auch wenn dieses Abkommen offiziell nicht bindend sein soll, wird jedes der 23 angestrebten Ziele mit der Formulierung eingeleitet “Wir verpflichten uns …” (s. TEXT des Vertrages).
  • Wir lehnen insbesondere jede Verwässerung zwischen legaler und illegaler Migration ab.
  • Wir verteidigen die grundgesetzlich garantierte Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit und lehnen jegliche staatliche Eingriffe in die Berichterstattung zugunsten einer bestimmten Migrationspolitik ab, sei es durch Gewährung oder Entzug von staatlicher Förderung (s. Ziel Nr. 17).
  • Wir wollen als demokratischer Bundesstaat, als Rechtsstaat, unter Einhaltung der in innerstaatlichen Gesetzen und völkerrechtlichen Verträgen festgehaltenen Menschenrechte selber und souverän über alle Aspekte der Migration in unser Land bestimmen
  • Der Petitionsausschuss hat die Behandlung und Veröffentlichung mehrerer Petitionen zum Thema Migrationspakt abgelehnt. Es ist bezeichnend für das Demokratie- und Verfassungsverständnis der Altparteien, dass eine solch elementare Debatte unterdrückt werden soll.
  • Wir befinden uns mit der Ablehnung der Unterzeichnung in guter Gesellschaft der demokratischen Staaten Australien, Dänemark, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Tschechien, Bulgarien, USA, Ungarn, Schweiz und Israel.
    Diese Länder sind bereits aus dem Pakt ausgestiegen oder beabsichtigen es. Weitere könnten noch folgen.

Für die AfD im Landkreis Stade:

  Der AfD Kreisvorstand Stade,

die AfD Fraktion im Kreistag Stade,

die AfD Fraktion im Stadtrat Buxtehude,

die AfD Fraktion der Samtgemeinde Horneburg,

die AfD Fraktion der Samtgemeinde Lühe.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

16.11.2018 Strafanzeige gegen die Hessenwahl

„Laut Presseberichten mussten allein in Frankfurt in sage und schreibe 88 der insgesamt 490 Wahlbezirke Korrekturen vorgenommen werden. In einem Wahlbezirk in Sachsenhausen holte die CDU zunächst nur 6,9 Prozent – nach Korrektur wanderten dann 100 Stimmen von den Grünen zur CDU. Ein „Kommunikationsfehler“ habe vorgelegen. Aber wenn es sich immer „nur“ um Pannen gehandelt hat, müssten ja alle Parteien mehr oder weniger gleichermassen davon betroffen sein.“

Der für die FDP im Kreistag des Main-Taunus-Kreises wirkende Ramin Peymani und der Hamburger Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel haben Strafanzeige wegen Wahlfälschung bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt erstattet. Und zwar sowohl gegen Unbekannt wie gegen die namentlich verantwortlichen Wahlleiter.

Siehe BEITRAG auf achgut.com

13.11.2018 Blackout – wie sicher ist die deutsche Stromversorgung ?

„Derzeit liegt der Anteil der Erneuerbaren an der Stromproduktion bei rund 36 Prozent. Doch dieser Anteil schwankt mit dem Wetter, klettert mal auf 90 Prozent oder sinkt zehn Prozent. Skeptiker fürchten deshalb, dass das europäische Stromnetz mit dem weiteren Ausbau des Ökostroms an Stabilität verlieren könnte, weil sich das schwankende Angebot dann immer stärker auf das Stromnetz auswirkt – und weil immer weniger „klassische“ Kraftwerke bei Bedarf stabilisieren. Weil sozusagen kein Stein mehr auf dem anderen bleibt, scheint das Stromnetz, das für ganz andere Verhältnisse konzipiert und gebaut worden ist, oft am Rande seiner Leistungsfähigkeit zu operieren:

„Also, ich kann dazu nur sagen, oft ist untertrieben. Das ist inzwischen schon leider Tagessituation“, urteilt Amprion-Manager Klaus Kleinekorte.“

Siehe BEITRAG im Deutschlandfunk

12.11.2018 Ohne Asylkosten könnten die Renten in Deutschland um 15% steigen

„Senioren jubeln, weil sie ab 2019 bis 3,9% mehr Rente bekommen. Die „gönnerhafte“ Politik will bei ihnen einmal wieder punkten. Die Beschenkten übersehen, dass auch nach dieser Wohltat ihre Nettorente (860 €) in dem Land, in dem wir „alle gut und gerne leben“ unter dem internationalen Durchschnitt und unter der Armutsgrenze bleibt…“

Siehe BEITRAG auf philosophia perennis

BEITRAG in der nzz zum Thema Flüchtlingskosten

12.11.2018 Hilferuf aus der Ausländerbehörde

Eine Mitarbeiterin der Ausländerbehörde schreibt an eine CDU-Bundestagsabgeordnete:

„…Wir haben hier KEINE funktionierende Kontrolle mehr. Wir in der Ausländerbehörde verstehen längst nicht mehr, was beim BAMF läuft, sehen eher, was nicht oder falsch läuft. Sie haben mir gesagt: Die (vorübergehend) Schutzberechtigten müssten zurück, wenn in der Heimat wieder Friede sei. Die Realität ist anders. Das BAMF widerruft die Bescheide nicht…“

Siehe BEITRAG bei Vera Lengsfeld

08.11.2018 Bundestag: Aktuelle Stunde zum Migrationspakt

Global Compact AufkleberDer Bundestag debattierte heute über den Globalen Migrationspakt, der im Dezember in Marrakesch unterzeichnet werden soll (Informationen s. HIER). Die Verteidiger des Paktes widersprachen sich gegenseitig.

Die ganze DEBATTE im Bundestag (Video)

Die REDE von Alexander Gauland (Video)

Ein KOMMENTAR von Vera Lengsfeld

„Daß dieser Migrationspakt, und Pakt ist nun einmal das lateinische Fremdwort für Vertrag, durchaus bindenden Charakter haben soll, folgt zwanglos daraus, daß sein Text insgesamt 54 mal die Formulierungen: „Wir verpflichten uns“ bzw. „Um diese Verpflichtung zu verwirklichen,“ enthält.“

Siehe BEITRAG von Rainer Thesen