05.03.2026 Kolumne: Der große und der kleine Fritz

KolumneVor rund 250 Jahren regierte Preußen ein Mann von kleiner Gestalt namens Friedrich. Er sorgte wie sein Vater für eine starke Armee, für ausgeglichene Staatsfinanzen, legte einen Staatsschatz an, legte den Oderbruch trocken, führte die Kartoffel als neues Grundnahrungsmittel ein und er verbesserte das Schulwesen. Preußen wurde durch seine Kriege und die polnischen Teilungen stark vergrößert. All diese Leistungen führten dazu, dass er Friedrich der Große genannt wird.

Heute regiert in Berlin wieder ein Friedrich, Kanzler Friedrich Merz. Er ist ein Mann von großer Gestalt. Leider hat er nicht den Mut oder die Kraft sich gegen die SPD durchzusetzen. So kam es trotz gegenteiliger Versprechen bis dato nicht zu einer Politik für ein freies, sicheres und wohlhabendes Deutschland.

Vielleicht sollte er einmal über seinen Amtseid in dem es unter anderem heißt „Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“ nachdenken.

Meine Empfehlung, lieber Friedrich, lautet: Wer nicht die Kraft oder den Mut hat, in einer Koalitionsregierung zumindest die meisten seiner Wahlversprechen durchzusetzen, der sollte zurücktreten.

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