03.09.2026 Landrat Kai Seefried (CDU) – Parteipolitischer Missbrauch der Landkreisverwaltung

Landrat Kai Seefried und das Thema Verwaltung sind schon etwas Besonderes. Unter seiner Ägide wurde diese nicht nur enorm aufgeblasen, nein, es ist auch sehr erstaunlich, womit sich diese Verwaltung so beschäftigt.
Seine Verwaltung hat sich beispielweise intensiv darum bemüht, Mitgliedern der AfD den „Kleinen Waffenschein“, also die Erlaubnis zum Besitz einer Schreckschusswaffe, zu entziehen. Die Begründungen dafür waren mehr als lächerlich. Auf so eine blödsinnige Idee kann man doch nur kommen, wenn man die Realität völlig ausblendet. Mit nur ein wenig Nachdenken hätte diese Verwaltung begreifen müssen, dass diejenigen, denen man den Kleinen Waffenschein entziehen wollte, morgen zu einer Wehrübung und Ausbildung an Kriegswaffen einberufen werden könnten. Ganz zu schweigen, von Beamten der Polizei, Zoll usw., die ja auch Dienstwaffen benötigen. Es sind nicht gerade wenige Personen, die Mitglied in der AfD sind oder sie wählen, in den Bereichen Militär und innere Sicherheit tätig.
Diese Landkreisverwaltung, die in der Bevölkerung ganz gewiss nicht für schnelles Handeln bekannt ist, hat gezeigt, dass sie blitzschnell reagieren kann, wenn es um wirklich „wichtige Dinge“ geht. Ein Bauzaunbanner der AfD, welches reales Handeln der Verwaltung zum Thema Einbürgerung grafisch darstellt, erregte Missfallen bei politischen Gegnern. Vermutlich auf deren Zuruf wurde man unverzüglich aktiv und bemängelte, dass der Hinweis auf die Datenquelle, hier die Kreisverwaltung, nicht den Rechtsvorschriften entspräche. Sofort wurde eine Korrektur gefordert und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 € angedroht. Selbst von Gefängnisstrafe war im Schreiben der Verwaltung die Rede. Dumm gelaufen für die Drohbriefschreiber: Über den QR-Code auf dem Plakat war die Quellenangabe vollständig ablesbar.
Noch ein weiteres Beispiel für sinnlose Beschäftigung in der Verwaltung: Da gibt es beispielweise ein „Bildungsbüro“, ausgestattet mit 8,25 Stellen, die den
Steuerzahler jährlich (Vollkosten) grob geschätzt mindestens eine halbe Million Euro kosten. Bildung ist aber eine Aufgabe der Länder. Eine Erklärung, was im Landkreis ohne dieses Bildungsbüro zusammenbrechen würde, hat dieser Landrat aber nicht.
Fazit: Bürokratieabbau fängt bei den Bürokraten an.

Maik Julitz, Vorsitzender AfD Kreisverband Stade