29.11.2016 Der Ausschuss für Kultur und Tourismus tagte

  • Es gibt einen neuen Geschäftsführer des Tourismusvereins, der hauptamtlich ab 01.01.17 befristet anfängt (Hr.Bergmann)
  •  Die Altländer Bimmelbahn unternimmt ab nächstes Jahr auch Fahrten durch die SG Lühe.

              –> Als Abfahrtorte sind Hollern-Twielenfleth und der Lüheanleger geplant.

  • Es werden weitere Fahrrad-Reparaturstationen geplant, ein Standort wird der Lüheanleger sein.
  •  Der Tidenkieker verkehrt ab 2017 von April-Oktober auch auf der Lühe.
  •  Der Welterbeverein sucht einen neuen Vorsitzenden / Vorsitzende.
  •  Die CD mit der neuen Altländer Hymne soll vom Tourismusverein beschafft und vertrieben werden.
  •  3000 € wurden aus dem Kulturetat für andere Zwecke gekürzt. Die Abstimmung hierüber war einstimmig.

            –> Vorgesehen ist es, mit diesen Betrag die umfangreichen Baumaßnahmen am Bassenflether Strand in 2017 zu unterstützen.

 

Der Haushaltsentwurf für 2017 wurde einstimmig verabschiedet.

28.11.2016 Offener Brief an die Klimaschutzmanagerin der Samtgemeinde Lühe

AZF Blau 200Sehr geehrte Frau Poppe,

 Auf Ihrer Webseite findet sich ein 142seitiges Klimaschutzkonzept, in dem die Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Alten Land um 20% bis zum Jahr 2020 als Ziel formuliert wird (2012 als Basis). Hierfür sollen öffentlichkeitswirksame Kampagnen durchgeführt werden. Der Klimaschutz soll in den Schulen „verankert“ werden. Sogar schon in den Kindergärten! Es drängt sich mir der Eindruck auf, dass unsere Kinder sehr einseitig informiert, um nicht zu sagen ideologisiert werden sollen. Die Tatsache, dass CO2 als ein schädliches Gas dargestellt wird, halte ich für äußerst bedenklich. Ich frage mich, ob unsere Kinder im Physik-Unterricht noch die Luftzusammensetzung lernen? Man braucht nicht mathematisch begabt zu sein, um zu erkennen, dass es bei einem CO2-Anteil von 0,04% und dem menschlich verursachten Anteil DAVON von ca. 5% absolut irrelevant ist, sich über den CO2-Ausstoß im Alten Land Gedanken zu machen. Hier wird Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen!

Ich hoffe außerdem, dass unsere Kinder im Biologie-Unterricht noch lernen, dass CO2 das Gas ist, das zur Photosynthese benötigt wird und zum Wachstum jeder Pflanze unabdingbar ist. Gärtner leiten CO2 in ihre Gewächshäuser, um das Wachstum zu verbessern! Im übrigen war die CO2-Konzentration und die Temperatur schon vor dem Industriezeitalter wesentlich höher als heute, ohne dass unsere Erde „gekocht“ hätte.

Des weiteren möchte ich auf folgende Artikel/Filme hinweisen, die das Thema Klimawandel / Energiewende von einer anderen Seite betrachten:

 Klimazustandsbericht 2016 (EIKE)

 Wer oder was ist eigentlich der „WELT-KLIMARAT“ (IPCC) und was tut er? (EIKE)

 Filmvortrag (CO2-Gehalt ist nicht Ursache sondern Folge von Erwärmung, u.a.)

 Kommentar zum Weltklimagipfel

Gesundheitsgefahr durch Windräder?

Ich bitte darum, dass bei Ihrer Kampagnenarbeit auch die o.g. Sichtweisen erwähnt werden, damit die Schüler angeregt werden, selbst zu recherchieren und nachzudenken.

Abschließend möchte ich noch feststellen, dass ich selbstverständlich Umweltschutz und die (wirtschaftliche!) Einsparung von Energie befürworte. Es geht mir um das rein ideologische Vorantreiben der Decarbonisierung unserer Gesellschaft. Folge dieser Agenda ist eine weitere Umverteilung des Vermögens (s. Stromrechnung-EEG!) in wenige Hände und eine Deindustrialisierung unseres Landes.

Astrid zum Felde,

stellv. Landesvorsitzende AfD Niedersachsen

Vorsitzende AfD Kreisverband Stade

Ratsmitglied Samtgemeinde Lühe

23.11.2016 Der Samtgemeinderat Lühe tagte

Der Haushaltsplan 2017 wurde vorgestellt!

Der Gesamtbetrag des Haushaltentwurfes der Samtgemeinde Lühe beträgt knapp 12 Mill. Euro. Es wird eine Kreditaufnahme von 3,15 Mill. Euro vorgeschlagen; damit würde sich die Verschuldung der Samtgemeinde zum Ende des Jahres 2017 auf gut 6,5 Mill. Euro erhöhen. Der Rathaus-Neubau in Steinkirchen ist mit 3,4 Mill. Euro veranschlagt, 2,4 Mill. davon werden in 2017 fällig.

Der Samtgemeinderat hat den Bürgermeister Michael Gosch gebeten, einen Brief an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil zu senden:

Unterstützung des Antrages der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag zur Anpassung des Niedersächsischen Deichgesetzes, sowie Stellungnahme des Gemeinderates der Samtgemeinde Lühe zum Thema „Deichsicherheit und Bestandsschutz in Einklang bringen – Existenzrecht historischer Dörfer anerkennen“,

s. HIER.

15.11.2016 SPD und GRÜNE verweigern im Landtag Bestandsschutz an ESTE und LÜHE

Bürgerinitiativen sind erstaunt über die Kehrtwende zur Anpassung des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG). Die SPD und das Umweltministerium (GRÜNE) im NDS-Landtag blockieren die Lösung  zur Absicherung des Bestandschutzes der historischen Deichhufendörfer an Este und Lühe. Die Wohnhäuser und Gebäude auf den Deichen der Flüsse im Alten Land sind durch ein anachronistisches Deichgesetz in ihrem Bestand gefährdet. Das betrifft ebenfalls Häuser hinter dem Deich in einer 50m-Zone.

Die CDU im Landtag möchte die kritischen Mankos mit einem Entschließungsantrag (Drucksache 17/4669) entschärfen und hat diesen in den niedersächsischen Landtag eingebracht. Doch z.Z. blockieren SPD und GRÜNE eine Änderung am Deichgesetz. Die Bürgerinitiativen an ESTE und LÜHE fordern nun endlich die Deichsicherheit und den Bestandsschutz der Bebauung in Einklang zu bringen. Das Existenzrecht historischer Dörfer gilt es anzuerkennen. Hierzu ist eine verbindliche Rechtsverordnung mit räumlicher Geltung für das Alte Land und mit Anbindung an das Deichgesetz zwingend erforderlich.


Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, hat eine Gruppe der IG-ESTE am 7.11.2016 im Umweltausschuss erneut Präsenz gezeigt.

Hier eine kurze Zusammenfassung zum Ausschuss von der IG-ESTE:

  1. Die CDU argumentierte, Bestandsschutz der Dörfer und eine wirkungsvolle Rechtssicherheit seien die Ausschlag gebenden Punkte. Dieses werde gerade durch eine Rechtsverordnung erreicht. Ansonsten hätte man sich weit auf SPD/Grüne zubewegt.

  2. Die SPD und Grüne argumentierten, eine Rechtsverordnung müsse im Gesetz vorgesehen werden und das sei zurzeit im NDG nicht der Fall. Dieses nennt man „Verordnungsermächtigung“. Also müsse man hier doch formal das Gesetz ändern. Und gerade das sei nach Meinung von SPD und Grünen ausgeschlossen.


Die unverständliche Logik der Regierungsparteien:

Außerdem wird damit aber auch für jeden Erlass gefordert, dass er im Einklang mit dem Gesetz stehen muss. „Aber wie soll man bei einer solch willkürlichen Vorgabe überhaupt etwas ändern?“ fragen die Initiativen.

Diese Position von SPD und GRÜNEN waren für die Teilnehmer der IG-ESTE schockierend, glaubte man doch aus den vorhergehenden Gesprächen und Kontakten mit beiden Parteien schon auf der Zielgeraden zu sein. Mit dieser Kehrtwende und quasi einer NULL-LÖSUNG war nicht zu rechnen.


Die Gegenargumente der IG-ESTE (Zitat):

  • Viele Gesetze enthalten eine Verordnungsermächtigung. Außerdem werden laufend in Hannover Gesetze angepasst. Also worin besteht das Problem, wenn man nur die Verordnungsermächtigung in das Gesetz nimmt?  Es ist hier ein vollkommen formales Argument benutzt worden, um in der Sache alles beim Alten zu lassen.

  • SPD und Grüne hatten bisher darauf gedrungen, dass man bei einem Bestandsschutz der Deichhufendörfer auch den ganzheitlichen Hochwasserschutz mit in die Ausschusserklärung aufnimmt. Ihr Argument damals: Das ganze Paket muss stimmen und aufeinander abgestimmt sein.

    Jetzt hat die CDU diese Teile eins zu eins aus dem Antrag der SPD/Grünen übernommen. Trotzdem wird jetzt eine Verordnung für einen wirkungsvollen Rechtsschutz abgelehnt.


IG-ESTE weiter:
Da darf man sich nicht wundern, wenn wir Betroffenen im Alten Land den Eindruck haben, wir sollen hier hintergangen werden.

  • Man hat den Eindruck, alle eindrucksvollen Argumente in der Anhörung durch die Gemeinden, Verbände und Bürger sind hier verpufft. Alle Lokaltermine vor Ort, die damals die Ausschussmitglieder aller Parteien beeindruckt haben, scheinen vergessen. Teilweise werden die Aussagen sogar umgedreht. Es werden jetzt Dinge so dargestellt, wie sie nie in der Anhörung vorgetragen wurden.  Fr.  Asendorf von den Grünen will unbedingt eine wirkungsvolle Lösung für das Alte Land verhindern. Sie lehnt Baugenehmigungen in der 50m-Zone als ungesetzlich ab. Das ist Zynismus pur angesichts der Siedlungsstrukturen im Alten Land.


Die AfD-Fraktion im Stader Kreistag unterstützt die Initiative der Bewohner an ESTE und LÜHE und wird deshalb in den kommenden Wahlkämpfen dieses Thema im Alten Land offensiv thematisieren.

Da sich zur Landtagswahl (Anfang 2018), die Mehrheitsverhältnisse im Landtag ganz sicher deutlich verändern werden, würde dieses Thema spätestens dann wieder auf die Agenda gesetzt werden. Aber vielleicht begreifen die Blockierer vorher, was sie sich damit antun.

Noch Ende Nov. ist ein weiterer Umweltausschuss im Landtag geplant,

vielleicht die letzte Chance auf eine bürgernahe Einigung.

13.11.2016 Tennet-Veranstaltung zum Südlink

Am 9.11.2016 fand in der BBS in Stade eine öffentliche Informationsveranstaltung des Netzbetreibers Tennet zum Thema „Südlink“ statt.

Allgemeines:

  • Der „SuedLink“ besteht aus zwei Verbindungen von Wilster in Schleswig-Holstein in den Raum Grafenrheinfeld in Bayern und von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein nach Großgartach (Leingarten) in Baden-Württemberg.
  • Länge: 2200 km/124 Korridorsegmente
  • Versorgung von 10 Mill. Haushalten (150.000 MW)
  • Der Ausbau der Wind- und Solarenergie verursacht eine Instabilität des Stromnetzes durch schwankende Einspeisungen
  • Zur Jahrtausendwende gab es drei manuelle Eingriffe in das Stromnetz PRO JAHR, heute sind es drei PRO TAG!
    • Kosten im letzten Jahr für diese Netzeingriffe: 1 Mrd. Euro – Steigerung auf 4 Mrd./Jahr nicht auszuschließen!
  •  „Suedlink“ soll gemeinsam mit dem „Nordlink“ (nach Norwegen) die Grundlastfähigkeit der „Erneuerbaren Energien“ verbessern (Speicherung der Energie in norwegischen Wasserkraftwerken)
  • 3 optionale Elbquerungen stehen zur Debatte, Evaluierung findet z.Z. statt
  • 1 km breite Vorschlagskorridore stehen zur Debatte (s. HIER)
  • Baubreite 40 m, später Schutzstreifen 30 m
  • Bauzeit eines Abschnittes 6 Wochen
  • Aushub generell 1,80 m, Kabel wird in Sandbett gelegt
  • Haltbarkeit der Trasse 40 Jahre
  • Kostenplan: 10 Mrd. €

Projektablauf:

  • Es wurden bereits 3 Jahre lang Freilandleitungen geplant, seit Jan. 2016 schreibt ein neues Gesetz Erdkabel vor und man musste mit den Planungen von vorn beginnen
  • Bis Anf. 2017 finden Info-Veranstaltungen für die Bevölkerung statt, jeder Bürger kann sich einbringen (s. HIER)
  • Anf. 2017 Beginn des Planfeststellungsverfahrens
  • 2020/21 Planfeststellungsbeschluss
  • 2025 Fertigstellung geplant

Risiken für den Obstbau im Alten Land:

  • Im Alten Land soll die Stromtrasse entlang der Hauptgräben verlaufen
  • Grabenräumstreifen als Teil des Arbeitsraumes
  • Um Beschädigungen durch Baumwurzeln zu vermeiden und Drainage und Gerüstbau nicht zu beeinträchtigen, wird das Kabel hier tiefer verlegt werden müssen
  • ggf. Unterbohrung mit HDD (Horizontal Direction Drilling = unterirdische Horizontalbohrung)
    • 400 m lang, 2-3m tief
  • Erdkabel erwärmt sich auf 40 Grad Celsius, bisher keine neg. Auswirkungen auf Landwirtschaft festgestellt
    • keine Erfahrung im Obstbau
  • Elektrische Felder werden durch Ummantelung und Boden abgeschirmt, magnetische Felder sind mit dem Erdmagnetfeld vergleichbar (FAQ)
  • Im Jan./Febr. 2017 findet ein Treffen zwischen Tennet und Obstbauverbänden statt

Weitere Informationen von Tennet HIER

ÜBERSICHTSKARTE der Trassenvorschläge

07.11.2016 Konstituierende Sitzung des Stader Kreistages

Auf der heutigen konstituierenden Sitzung des Landkreises Stade wurde H. Krusemark zum Kreistagsvorsitzenden gewählt. Der Kreistag besteht aus 58 Mitgliedern, die AfD entsendet fünf Mandatsträger. Im 10-köpfigen Kreisauschuss wird die Fraktion von Jens Dammann vertreten. In der AfD-Fraktion gibt es keinen Fraktionszwang. Jeder Abgeordnete ist nur seinem Gewissen verpflichtet.

Hier die AfD-Mandatsträger im Stader Kreistag

Offen, mit Sachlichkeit statt Ausgrenzung und möglichst großer Transparenz, so möchte die AfD-Kreisfraktion künftig arbeiten. Die Fachausschüsse und Gremien wurden wie folgt besetzt. Die AfD entsendet jeweils einen Vertreter:

Ausschüsse nach besonderen Rechtsvorschriften

  • Ausschuss für Schule und Bildung
    >> Lars Seemann
  • Jugendhilfeausschuss (beratende Stimme): 
    >> Jan Hensen

 

Besetzung der Kreisausschüsse

  • Ausschuss für Gesundheit, Soziales u. Sport
    >> Lars Seemann
  • Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen
    >> Jens Dammann
  • Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft u. Tourismus
    >> Elke-Heike Roitsch van Almelo
  • Bau- und Wegeausschuss
    >> Helmut Wiegers 
  • Ausschuss für Feuerschutz u. Ordnungsangelegenheiten
    >> Jan Hensen
  • Finanz- und Personalausschuss
    >> Jens Dammann
  • Kulturausschuss
    >> Elke-Heike Roitsch van Almelo

Gremien:

  • Verwaltungsrat der Kreissparkasse Stade
    >> Anke Lindszus
  • Wirtschaftsförderung Landkreis Stade GmbH
    >> Jens Dammann

Die AfD-Fraktion hätte nach d’Hondt um den 9. Zugriff (hier: Ausschuss für Schule und Bildung) mit der CDU losen müssen. Ein Ausschussvorsitzender moderiert die Sitzungen, kann aber in der Regel nicht thematisch an den Debatten teilnehmen. Das ist der Grund, warum die AfD-Fraktion auf das Losen verzichtet hat. Der Fraktionsvorsitzende Dammann:„Es macht für uns keinen Sinn, einen Ausschuss mit einem Mitglied als Vorsitzender zu führen. Bei uns hat die inhaltliche Arbeit eindeutig Priorität. Wir haben der CDU signalisiert, dass wir auf den Losentscheid verzichten.“

Das AfD-Fraktionsteam freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit!


Weitere Informationen zur Kreispolitik des Landkreises Stade