Zur Anfrage vom 14.12.2021 bzgl. der psychischen Auswirkungen der Coronamaßnahmen auf unsere Kinder teilte der Landrat  mit:

"Der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes ist für erwachsene Personen zuständig und erhält die von Ihnen erbetenen Daten nicht zur Kenntnis. Ob und warum Kinder oder auch Erwachsene in psychiatrischer Behandlung sind, unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht und wird dem Gesundheitsamt nicht mitgeteilt. Auch von erwachsenen Personen hat der Sozialpsychiatrische Dienst daher kein allumfassendes Bild."

Die Anfrage im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Seefried,
wir bitten um Auskunft des Psychologischen Dienstes des Gesundheitsamtes des Landkreises Stade über die Auswirkungen der Coronamaßnahmen (wie z.B. Maskenpflicht, Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen, Abstandsvorschriften) an den Schulen auf das psychologische Gleichgewicht, die Psychosomatik und das psychosoziale Verhalten der schulpflichtigen Kinder.

Weiterlesen: 17.12.2021 Anfrage/Antwort: Psychologische, psychosomatische und psychosoziale Auswirkungen der...

Sehr geehrter Herr Landrat,

aus einer Mitteilungsvorlage der Hansestadt Buxtehude vom 01.07.2021 (hier 2021/206-1) ist zu entnehmen, dass das Buxtehuder Tageblatt am 30.03.1933, also kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland, in geradezu widerwärtiger Weise die Politik der neuen Machthaber unterstützt hat.

Aus der Mitteilungsvorlage: „So unterstützte das Buxtehuder Tageblatt am 30.03.1933 ausdrücklich den Boykott jüdischer Geschäfte“.
Text aus dem Tageblatt: „Das Buxtehuder Tageblatt begrüßt den Abwehrkampf gegen die Greuel- und Lügenpropaganda und schließt sich der als Vergeltungsmaßnahme eingeleiteten Boykottbewegung der NSDAP rückhaltlos an.
Dem Aktionskomitee zur Durchführung des Boykotts stellen sich der Verlag und die Geschäftsleitung des Buxtehuder Tageblatts voll und ganz zur Verfügung."

Die AfD-Fraktion kann feststellen, dass mittlerweile per moralischen Druck fast jeder Kaninchenzuchtverein genötigt wird, seine Rolle während der Diktatur der Nationalsozialisten zu offenbaren. Diesen moralischen Druck gegenüber der Lokalpresse scheint es bisher nicht gegeben zu haben.

Weiterlesen: 13.12.2021 Kreistag Stade: Antrag - Aufforderung des Kreistages zur Geschichtsaufarbeitung an das...

Videotelefonie

Die AfD-Fraktion beantragt, kurzfristig und unbürokratisch Voraussetzungen zur Videotelefonie von stationär aufgenommenen Patienten in unseren Elbekliniken zu schaffen.

Das derzeitige Besuchsverbot in den Elbekliniken vergrößert für die meisten Patienten die leidvolle Erfahrung ihrer eigentlichen Krankheit. Dabei ist hinlänglich bekannt, dass Besuche und persönlicher Zuspruch für das Wohlbefinden wichtig sind und den Genesungsprozess beschleunigen. Gerade um Weihnachten, dem Fest der Nächstenliebe, empfinden Patienten und ihre Angehörigen und Freunde die Isolation in Krankenhäusern als besonders schmerzlich.

Das allein sollte reichen, um kurzfristig Anstrengungen zu unternehmen, die Elbekliniken beim Projekt Videotelefonie für Patienten zu unterstützen.

Konkret sollte es kurzfristig möglich sein, jeweils pro Station ein Tablet und einen ehrenamtlichen Videohelfer einzusetzen. 

Weiterlesen: 10.12.2021 Kreistag Stade: Eilantrag Videotelefonie für Patienten in Elbekliniken

Antwort des Landrates Kai Seefried (CDU):

Sehr geehrter Herr Julitz,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 23.11.2021 zum Thema „Messerattacken“.

Der Landkreis Stade hat keinen Zugriff auf die von Ihnen benannten Kriminalstatistiken und führt - mangels Informationen - auch keine eigenen Statistiken.

Die Kriminalstatistiken dürften im Bereich der polizeilichen Aufgaben vorliegen. Unter Umständen könnten auch Erhebungen im Bereich der Justiz vorhanden sein.

Hier sind aber auch keine auf das Gebiet des Landkreises bezogenen Statistiken bekannt.

Ich bedauere, Ihnen keine inhaltliche Antwort geben zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Kai Seefried

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Hier die Anfrage:

Sehr geehrter Herr Landrat,

Im Jahr 2018 beschlossen die Innenminister der Länder die statistische Erfassung von Messerangriffen als separate Kennziffer in die Kriminalstatistik aufzunehmen. Nach einem alarmierenden Bericht in der Tageszeitung „Die Welt“ über die Auswirkungen der gesellschaftlichen Transformation mit über 20.000 Messerattacken und mehr als 100 Todesopfern allein im Jahr 2020 in Deutschland, sieht sich die AfD-Fraktion veranlasst, diesbezüglich eine Anfrage zur Situation im Landkreis zu stellen.

Weiterlesen: 29.11.2021 Kreistag Stade: Antwort zur Anfrage i.S. Statistik über Messerattacken im Landkreis

Sehr geehrter Herr Landrat,

Im Jahr 2018 beschlossen die Innenminister der Länder die statistische Erfassung von Messerangriffen als separate Kennziffer in die Kriminalstatistik aufzunehmen. Nach einem alarmierenden Bericht in der Tageszeitung „Die Welt“ über die Auswirkungen der gesellschaftlichen Transformation mit über 20.000 Messerattacken und mehr als 100 Todesopfern allein im Jahr 2020 in Deutschland, sieht sich die AfD-Fraktion veranlasst, diesbezüglich eine Anfrage zur Situation im Landkreis zu stellen.

Weiterlesen: 25.11.2021 Kreistag Stade: Anfrage zur Statistik über Messerattacken im Landkreis