30.05.2016 Offener Leserbrief an Jorker Bürgermeister und Wochenblatt

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hubert, sehr geehrte Redakteure,

der Pressebericht im WOCHENBLATT am 28.05.2016 hat uns zum Schmunzeln gebracht. Es geht hier um das Angebot der AfD im Jorker Ferienpass (Fahrt zum Miniaturwunderland in Hamburg). Um den Bericht aus unserer Sicht zu kommentieren, haben wir uns zu einem offenen Leserbrief entschieden:

Die Vorgeschichte



2016 05 28 WB FAUXpas

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Kinderferien mit der AfD

Mit dem Untertitel: „Dummheit muss eine Demokratie aushalten“
Eine Schmierenkomödie mit drei Hauptdarstellern

Man hat es ja nicht so leicht als Dorfdrogist auf dem Bürgermeisterstuhl. Was machen, wenn man nichts auf die Reihe bekommt, was wirklich wichtig ist? Als kluger Mann der Tat tritt er die Flucht nach vorne an und bringt das zurzeit wichtigste Thema im Dorf, im Land und im Bund vor den Verwaltungsausschuss der von ihm regierten Gemeinde - das Kinderfreizeitprogramm für die Sommerferien. Dieses politisch hochbrisante Thema, es geht konkret um eine Fahrt in das Miniaturwunderland in Hamburg, scheint das Wohl der Kinder aufs äußerste zu gefährden. So scheint es der Bürgermeisterdarsteller zu sehen, um dann zu der genialen Erkenntnis zu kommen, dass es dafür „kein Verbot gibt“. Sowas dummes aber auch, dass das Miniaturwunderland in Hamburg selbst für Säuglinge zugelassen ist. Da sitzt der arme Mann nun da, mit tiefen Sorgenfalten im Gesicht und grübelt und sinniert, wie er sein weltbewegendes Problem gelöst bekommt. Wenn schon sein Verwaltungsausschuss ihm nicht helfen kann, wer dann?

Doch Hilfe naht hier von bewährter Seite. Ein Werbeblättchen aus dem Umfeld, fachkundig und motiviert bis unter die Haarspitzen in der Bekämpfung politisch unliebsamer Zeitgenossen, greift dem Bürgermeisterdarsteller unter die Arme. Es wird mal ganz locker eine Pro- und Kontra-Show inszeniert. Die geht dann auch sofort an den Kern der Sache des drogistischen Bedenkenträgers. Da könnten sich ja die Veranstalter von der AfD bei unbedarften Kinderseelen „einschmeicheln“, so der eine Darsteller. Der andere Zeitungsschreiber kommt auf die grandiose Idee, dass es „keine behördliche Legitimation für einen Boykott“ gibt, um danach eine weitere Erkenntnis zum Besten zu geben: „Dummheit muss eine Demokratie aushalten“. Dazu kann die AfD dem Zeitungsschreiberling nur einen herzlichen Glückwunsch aussprechen. Das sehen wir exakt auch so und deshalb noch einmal das so überaus treffende Zitat: „Dummheit muss eine Demokratie aushalten“.

Die Geschichte zeigt uns, dass die drei Hauptdarsteller nahezu nichts über die AfD Stade wissen.
Um diesem Manko abzuhelfen, stehen wir immer für ein Gespräch zur Verfügung.
So könnte man sich umfassend aus erster Hand über unseren Kreisverband informieren. 

Wir freuen uns auf das Gespräch!

Der AfD Kreisvorstand Stade

 

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