05.06.2020 Stadtrat Buxtehude: Antrag zur "Gendersprache"

Verzicht auf die Verwendung der sog. „Gendersprache“ in der öffentlichen Verwaltung


Sehr geehrte Frau Oldenburg-Schmidt,
der Rat der Hansestadt Buxtehude möge auf seiner nächsten Sitzung beschließen, der durch den Souverän nicht legitimierten Einführung der sog. „Gendersprache“ in der öffentlichen Verwaltung keinen Vorschub zu leisten und zur herkömmlichen deutschen Sprache und Grammatik zurückzu-kehren.
Aus dem Gesetz zur Förderung der Gleichstellung der Frau in der Rechts- und Verwaltungssprache von 1989 lässt sich keine Legitimation zur generellen Einführung einer Gendersprache oder -schrift ableiten.


Dieses Gesetz schreibt lediglich die Nennung beider Geschlechter in Vordrucken des Landes und seiner untergeordneten Körperschaften vor (s. §3). Der Beschluss des Landesministeriums über Grundsätze für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Rechtssprache vom 9.7.1991 empfiehlt dieses den untergeordneten Körperschaften für Rechts-und Verwaltungs-vorschriften, soweit dies sinnhaft ist (S.911, 6.2).

Die Sprache und Schrift eines jeden Volkes stellt ein zu schützendes Kulturgut dar und sollte nicht für ideologische Experimente und Erziehungsmaßnahmen einer Minderheit missbraucht werden.

Laut einer Umfrage von Infratest-Dimap spricht sich lediglich 1/3 der Befragten für diese Verunstaltung der deutschen Sprache aus. Das Hauptargument der Befürworter, durch die Sprache eine Geschlechtergerechtigkeit herstellen zu müssen, findet nicht einmal bei der Mehrheit der Frauen in diesem Land Zustimmung (Quelle).

Deshalb fordert die AfD-Fraktion den Verzicht auf die sog. „Gendersprache“, wie z.B. das „Gendersternchen“, in jeglicher Form in der Verwaltung der Hansestadt Buxtehude.

 Mit freundlichem Gruß

           Maik Julitz

AfD-Fraktion Buxtehude

Nachtrag:

  1. Auch die Stadt Münster hat diesen Beschluss bereits im vergangenen Jahr gefasst, s. HIER.
  1. Der Verein Deutsche Sprache hat eine Umfrage zu dem Thema durchgeführt, die die Umfrage der „Welt am Sonntag“ bestätigt, s. HIER.

Der ANTRAG als PDF