23.11.2018 Zur Gleichstellung der Frau

aszufe2Die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Lühe, Frau Britta Courtault, hatte zum 12.11.2018 zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ins Rathaus der Samtgemeinde Lühe eingeladen. Die Referentin Dr. Ines Weber, Politikwissenschaftlerin aus Kiel, sprach zum Thema:

"100 Jahre Frauenwahlrecht: Erfolge, Probleme, Herausforderungen"

Nach einem interessanten historischen Abriss, in dem sie die Meilensteine des Feminismus skizzierte, ging die Referentin auf die noch zu lösenden Aufgaben und Herausforderungen bzgl. der Gleichberechtigung/-stellung der Frau ein.

Sie beklagte z.B., dass Frauen in den höher bezahlten MINT-Studiengängen nicht ausreichend vertreten seien, dafür aber in den sozialen, schlechter bezahlten Bereichen überproportional zu finden sind. Hierzu möchte ich anmerken, dass eine höhere Bezahlung sozialer Berufe (Erzieherin, Altenpflege, etc.)  auf jeden Fall anzustreben ist, ebenso wie eine finanzielle Anerkennung der Erziehungszeiten beim Rentenerwerb. Allerdings halte ich es nicht für erforderlich, dass Frauen mit allen Mitteln in die MINT-Fächer befördert werden. Sie haben heutzutage alle Möglichkeiten, jedes gewünschte Fach zu studieren. Vielleicht möchten Sie es schlicht nicht, da die Interessen und Fähigkeiten von Männern und Frauen IM SCHNITT unterschiedlich sind? Auf meine Anmerkung dazu führte die Referentin aus, dass die unterschiedlichen Interessen/Neigungen von Jungen und Mädchen hauptsächlich anerzogen seien durch entsprechenes Spielzeug, etc.. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die in diesem ARTIKEL erwähnten Studien hinweisen, die diese Behauptung widerlegen.

Ein weiteres Thema es Abends war die Frauenquote in Vorstandsetagen und in der Politik. Hierzu möchte ich  folgenden Artikel empfehlen:

Ende einer Genderphantasie: Die “Gläserne Decke” in Scherben

In der Bundesregierung wird z.Z. überlegt, auch im Bundestag eine Frauenquote einzuführen. Ich halte dies für äußerst problematisch, da hierdurch die durchschnittliche Intelligenz und Kompetenz der Abgeordneten nach unten gedrückt würde. Dies lässt sich durch ein einfaches Rechenbeispiel belegen: Da Frauen, aus welchen Gründen auch immer, weniger Interesse an Politik zeigen (es hindert sie niemand, sich zu engagieren!), wird die Anzahl der weiblichen Bewerber für eine Wahlliste geringer sein als die Anzahl der männlichen Bewerber. Um eine paritätische Wahlliste aufzustellen, würden z.B. von 100 Männern die 10 besten Kandidaten gewählt und von 30 Frauen die 10 besten Kandidatinnen. Angenommen, beide Gruppen haben die gleiche durchschnnittliche Intelligenz, so wird die durchschnittliche Intelligenz der 10 weiblichen Kandidaten geringer sein als die er Männer.

Das Geschlecht sollte also kein Kriterium sein. Man könnte z.B. auch den Beruf oder das Alter als Kriterium einführen? Warum sind Beamte und Juristen so überdurchschnittlich im Bundestag vertreten (s. HIER)? Es sollte nach meiner Ansicht die Intelligenz, Qualifikation und charakterliche Eignung ausschlaggebend sein.

Ein wichtiges, aktuelles Thema wurde in dem Vortrag  m.E. ausgeklammert:

Durch die Masseneinwanderung der letzten Jahre sind die Errungenschaften des Feminismus in Deutschland in Gefahr. Viele Migranten kommen aus Staaten, in denen die Gleichberechtigung der Frau ein frommer Wunschtraum ist. Kinder- und Zwangsehe, Beschneidung und Kopftuchzwang wären sinnvolle Tätigkeitsfelder für Feministinnen. Dann könnte man auf so irrsinnige Auswüchse wie diese verzichten:

"Das Studentenparlament der Humboldt-Universität hat eine neue Regel aufgestellt. Sie nennt sich „harte Quotierung“ und bedeutet, dass jede Debatte beendet wird, wenn sich nur noch Männer zu Wort melden, aber keine Frauen (s. HIER)."

 Zum Abschluss eine Information zum Thema "Gender Studies":

"Der Anglizismus „Gender Studies“ bezeichnet in Deutschland faktisch Frauenforschung, also Forschung von Frauen über Frauen für Frauen. Es gibt sie seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Zahl der Gender - Professuren beträgt mittlerweile ca. 250. Sie binden finanzielle Ressourcen in entsprechender Höhe. Das ist nicht der einzige, aber doch ein Grund, nach dem wissenschaftlichen Output dieser Forschungen zu fragen.
In Niedersachsen ist 2013 eine Forschungsevaluation zum Thema Gender Studies durchgeführt worden. Möglicherweise handelt es dabei um die erste und einzige Untersuchung ihrer Art. Der Ergebnisbericht dieser Evaluation wird hier dargestellt und kritisch kommentiert. Das Ergebnis der Kritik lautet, dass gar keine Evaluation des Forschungs-Outputs vorgenommen worden ist, sondern dass es der beauftragten Kommission nur darum ging, die Input-Strukturen zu stärken, indem mehr Stellen, mehr finanzielle Mittel und noch weniger Kontrollen gefordert wurden."

Den gesamten Text finden Sie HIER

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