Der sächsische Landtagsabgeordnete Carsten Hütter war am Mittwoch Abend zu Gast im AfD Kreisverband Stade. Er ist u.a. Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission des sächsischen Landtages sowie des NSU-Untersuchungsausschusses. In seinem Vortrag erläuterte er zunächst allgemein die Aufgaben der Geheimdienste  (HIER) und der Polizeibehörden.

Deutschland hat drei große Geheimdienstbereiche:

BND - Auslandsgeheimdienst

MAD - militärischer Geheimdienst

Verfassungsschutz - Inlandsgeheimdienst

Wobei der Verfassungsschutz unterteilt ist in das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Landesämter für Verfassungsschutz. Die Geheimdienste werden ergänzt durch das Bundeskriminalamt (BKA) und die jeweiligen Landeskriminalämter (LKA) in den Bundesländern, die sich u.a. mit der Verbrechensbekämpfung im Bereich der organisierten Kriminalität, Drogendelikten, Falschgeld, etc. befassen. Bzgl. der Koordination und Kommunikation zwischen den Diensten und Behörden stellte Herr Hütter fest, dass hier ein erhebliches Verbesserungspotential besteht. So wurde z.B. eine Wohnung im NSU-Umfeld von zwei verschiedenen Behörden gleichzeitig beobachtet.

In seinen Ausführungen zum NSU machte Herr Hütter deutlich, dass die Entwicklung des NSU-Trios, welches aus dem rechtsextremen “Thüringer Heimatschutz” hervorging, zumindest mittelbar vom Verfassungsschutz unterstützt wurde. Die Einschleusung und Finanzierung einer großen Anzahl von V-Leuten, die hier ohne Konsequenzen kriminelle Handlungen ausführen konnten, wirft Fragen auf (s. HIER). Zudem befanden sich bei mehreren NSU-Morden V-Leute in unmittelbarer Nähe des Tatortes während der Tatzeit.

Der Verfassungsschutz behindert die Arbeit der Untersuchungsausschüsse mit aller Kraft und mit Rückendeckung des Bundesinnenministeriums. So wurden nicht nur Akten gezielt vernichtet, sondern auch wichtige Ermittlungsergebnisse den Ausschüssen vorenthalten.

Kurz nach der Explosion ihrer Wohnung wurde Frau Zschäpe von einem Polizisten per Diensthandy angerufen. Inhalt des Gespräches und Anrufer lassen sich bis heute nicht ermitteln, da sich 10 Polizisten (!) ein Handy teilten. Auch die Todesumstände von Uwe Böhnhard und Uwe Mundlos in einem brennenden Wohnwagen sind dubios. Die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute berichteten, sie seien direkt nach dem Einsatz angewiesen worden, zu schweigen. Sie hätten sofort ins brennende Wohnmobil eindringen wollen, seien aber von der Polizei daran gehindert worden. Später, als das Fahrzeug gelöscht war, hätten sie zwei Personen im Wohnmobil gesehen, die anders lagen, als auf den Polizeifotos vom Tatort. Die Einsatzbeamten, die als erste beim Wohnmobil waren, berichteten, sie hätten darin keine Waffen gesehen. Laut Staatsanwaltschaft wurden im Wohnmobil dagegen mehrere Waffen gefunden, darunter die Dienstwaffen der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter und ihres angeschossenen Kollegen.

Zu all den “Ungereimtheiten” kommt ein rätselhaftes “Zeugensterben”, der letzte plötzliche Todesfall ereignete sich vor wenigen Wochen (s. HIER). Besonders spektakulär ist der Tod eines jungen Mannes, der sich auf dem Weg zur Zeugenaussage angeblich selbst in seinem Auto verbrannte. Nur einen Tag später wollte die Polizei sein ausgebranntes Auto verschrotten. Die Geschwister verhinderten dies und fanden darin Schlüssel, Laptop, Waffen, eine Machete und Tabletten, die die Polizei weder beschlagnahmt noch untersucht hatten.

 

Fazit des Referenten Hütter: Eine Reform des Verfassungsschutzes ist nötig!

 

Als Zuhörerin des Vortrages frage ich mich, ob sich das Verhalten des Verfassungsschutzes noch mit der Vertuschung von evtl. Fehlleistungen oder Irrtümern erklären lässt. Nach meiner Ansicht zeigt sich hier eine staatliche Schwerkriminalität, die sich jeglicher parlamentarischen Kontrolle entzieht und die angebliche Existenz unseres Rechtsstaates einmal mehr in Frage stellt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

 

Eine DOKUMENTATION auf 3sat verdeutlicht dies sehr eindrucksvoll.

 

PS: Das Stader Tageblatt ergänzte die Pressemitteilung des AfD Kreisverbandes Stade: 'Der Katholik und Vater von fünf Kindern (Carsten Hütter) sagt: „Jugendliche Flüchtlinge brauchen keine Familien.“' Leider hat man hier „vergessen“ zu erwähnen, dass er dabei (wie explizit angegeben) Rupert Neudeck zitiert, den Gründer der Flüchtlingshilfsorganisation Cap Anamur. Nachzulesen zum Beispiel in der Rheinischen Post online vom 09. Februar 2016 (HIER). Mit dem abschließenden Satz "Weitere Informationen gibt’s im Internet." überlässt das Tageblatt seinen Lesern die Recherche. Das nennt man dann wohl "Qualitätsjournalismus"?

 

Astrid zum Felde, Vorsitzende des AfD Kreisverbandes Stade

2015-01-13 Daogbo 1Am Vortragsabend des AfD Kreisverbandes Stade am 13.1.2016 zum Thema "Wege aus der Flüchtlingskrise" nahmen ca. 65 Interessierte teil. Wegen Krankheit des Referenten Achille Demagbo wurde sein Vortrag als Video vom Dezember 2015 gezeigt:

Herr Demagbo ist 35 Jahre alt und kam vor elf Jahren zum Zweck des Studiums aus dem westafrikanischen Benin nach Deutschland. Er ist Linguist und Dolmetscher/Übersetzer. Im März 2013 trat er in die AfD einund ist nun 1. Beisitzer im AfD Landesvorstand Schleswig-Holstein, Landesbeauftragter für Migrations- und Integrationspolitik und Kreisvorsitzender der AfD Kiel.

 

Link zum VORTRAG

Weiterlesen: 14.01.2016 Vortragsabend "Wege aus der Flüchtlingskrise"

tilmann nagelDer Islamwissenschaftler Prof. Tilman Nagel hielt am gestrigen Freitag Abend vor ca. 50 Zuhörern einen Vortrag zum Thema

"Was ist der Islam?"

Den Islam gibt es gar nicht!“ Diesen Satz hört man immer wieder, wenn man nach der Kernbotschaft dieser Religion fragt. Herr Prof. Nagel zeigte anhand von Originalbelegen, vorzugsweise aus dem Koran, dass es sehr wohl den Islam gibt. Nagel legte den Kern der Botschaft Mohammeds frei und beschrieb deren religiösen und gesellschaftlichen Gehalt, der bereits gegeben war, noch ehe sich nach Mohammeds Tod in einem bis in die Gegenwart andauernden Prozess die unterschiedlichen Richtungen des real existierenden Islams herausbildeten. Sie alle bewahren diese Kernbotschaft, die im übrigen auch das Verhalten der Muslime in einer nichtislamischen Umgebung prägt.

Diese Kernbotschaft besagt, dass der Islam die Religion ist, die als einziges und wahres Endziel für alle Menschen der Erde zu betrachten ist, während alle anderen Religionen lediglich Etappen auf dem Weg zu diesem Ziel sind. Ein gläubiger Muslim ist verpflichtet, den Islam zu verbreiten, wobei die Wahl der Mittel (friedlich bis gewalttätig) ihm selbst überlassen ist. Das Leben eines Muslims besteht aus völliger Hingabe an Allah, der alle Bereiche des Lebens, vom Moment der Zeugung an, überwacht und regelt. Die genaue Einhaltung der Riten ist fester Bestandteil des täglichen Ablaufes, ebenso wie die Anwendung der Scharia (des islamischen Rechtes).

Aus diesen Erläuterungen ergibt sich, dass der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, da er in seinem Kern keine anderen Regeln und Gesetze als die eigenen akzeptiert. Ein säkularer Staat widerspricht somit dem islamischen Glauben.

Herr Prof. Nagel führte aus, dass er bisher vergeblich versucht hat, die verantwortlichen Politiker auf diese Widersprüche hinzuweisen. Als Mitglied der Islamkonferenz hatte er Einblicke in die politischen Abläufe und musste feststellen, dass kritische Teilnehmer schlicht nicht wieder eingeladen wurden.

 Der Vortrag zum Nachlesen HIER (24 MB!)

Über den Referenten:

Prof. Nagel (Jahrgang 1942) lehrte und forschte von 1981 bis 2007 als Professor für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Göttingen und war Mitglied der deutschen Islamkonferenz. Er hat wichtige Standardwerke der Islamwissenschaft verfasst. Sein summum opus ist die im Jahre 2008 erschienene, über 1000 Seiten umfassende Biographie Mohammeds. Im November 2014  wurde sein neuestes Werk  "Angst vor Allah?"  veröffentlicht.

Herr Peter Würdig, Dipl. Ing. der Physik, hielt einen

Vortrag zur Energiepolitik

Seit Jahren wird uns die neue, schöne, sonnige Energie-Welt verkündet, doch allmählich wird klar, es sind wohl eher windige Versprechen. Jeder merkt es, Strom wird erst mal ordentlich teurer, die sichersten Kernkraftwerke der Welt werden abgeschaltet, denn den fehlenden Atom-Strom kann man ja aus dem Ausland importieren. Die dann noch als sicher verbleibenden Kohle-Kraftwerke werden auch verteufelt, und damit stehen viele tausende Arbeitsplätze in Gefahr, und nicht nur diese. Unsere schöne Landschaft wird hemmungslos verspargelt, Eigenheime, für die man ein Leben lang gespart hat, haben einen drastischen Wertverfall, ohne jede Rücksichtnahme. Viele Fachleute warnen seit langem, die sog. "Energiewende" wird uns noch teuer zu stehen kommen.

Was ist wirklich dran an dieser Szenerie ? Der technische Physiker Peter Würdig hat sich über Jahre mit dem Thema befasst und trug die Hintergründe dazu für jeden verständlich vor.


 

Heiner Rehnen, Schriftführer des AfD Landesverbandes Niedersachsen war am Mittwoch zu Gast in unserem Kreisverband und hielt einen sehr interessanten

Vortrag "Die Herren der Geldschöpfung und das demokratische Geldsystem"

Er ging hierbei u.a. auf die Giralgeldschöpfung ein, d.h. die freie Schöpfung des Geldes durch die Geschäftsbanken bei der Vergabe von Krediten. welche in diesem VIDEO sehr gut erklärt wird. Im Anschluss präsentierte Herr Rehnen einen Vorschlag für ein alternatives Geldsystem, das sog. Vollgeldsystem, welches vom Verein Monetative e.V. entwickelt wurde.

Das Vollgeldsystem sieht vor:

- Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der Zentralbank

- die Beendigung jeglicher Bankengeldschöpfung

- die Inumlaufbringung neuen Geldes durch öffentliche Ausgaben

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