29.08.2020 Kundgebung: LANDWIRTSCHAFT OHNE ALTERNATIVE ???

Von Brüssel drangsaliert, von Hannover verraten – wir zeigen Alternativen!

 

Limmer

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Sylvia Limmer, MdEP

Ausschuss für Umweltfragen,

öffentliche Gesundheit

und Lebensmittelsicherheit,

Ausschuss für Landwirtschaft

und ländliche Entwicklung (Stellv.)

Öffentliche Kundgebung

am Sa. 29.08.2020

um 10 Uhr

Am Sande

 

in Stade

Guth

 

 

 

 

 

 

 

 

Dana Guth, MDL

AfD Fraktionsvorsitzende,

Ausschuss für Ernährung,

Landwirtschaft,

Verbraucherschutz

und Landesentwicklung

Kommen Sie zur Kundgebung mit Frau Dr. Sylvia Limmer aus dem EU-Parlament und Frau Dana Guth aus dem niedersächsichen Landtag.

Lassen Sie sich die Entscheidungsprozesse erläutern, Alternativen aufzeigen und treten Sie in den Dialog.

Das agrarpolitische Leitbild der AfD Bundestagsfraktion finden Sie HIER

 

Im Zuge der Corona-Krise haben viele Landwirte – wie andere Branchen auch – enorme Umsatzeinbrüche erleiden müssen. Landwirte und kleine Unternehmen im ländlichen Raum, die landwirtschaftliche Erzeugnisse verarbeiten, sind mit finanziellen Schwierigkeiten und Liquiditätsproblemen konfrontiert. Während für die meisten Wirtschaftssektoren die Nationalstaaten die krisenbedingten Unterstützungsleistungen eigenständig beschließen können, wird die Landwirtschaftspolitik – leider – primär in Brüssel gestaltet. Entsprechend müssen kurzfristige Unterstützungsmaßnahmen auf EU-Ebene beschlossen werden. Um die Landwirte nicht in eine noch dramatischere Lage zu versetzen, die neben der Corona-Krise durch die Gängelung von Seiten der EU-Kommission in Form immer neuer Verbote und Beschränkungen (wie zuletzt die „Vom-Hof-auf-den-Tisch-Strategie“) verursacht wurde, und um eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Wirtschaftsbranchen zu vermeiden, hat Frau Dr. Limmer dem Vorhaben zugestimmt, nach festgelegten Kriterien befristet den Landwirten Unterstützungsmaßnahmen in Höhe von maximal 7000 Euro pro Hof zu gewähren

Frau Dana Guth, Fraktionsvorsitzende und landwirtschaftspolitische Sprecherin der AfD Fraktion im niedersächsischen Landtag, fokussiert sich in der parlamentarischen Arbeit auf zwei Grundpfeiler: Zum Einen fordert sie mehr Entscheidungssouveränität der Landespolitik in Niedersachsen, die weitestgehend dem Bürokratiemonster EU zum Opfer gefallen ist. Die Folge ist eine Überregulierung aus Brüssel, deren Auswirkungen nunmehr die niedersächsischen Landwirte an den Rand ihrer Existenz drängt. Zum andern ist sie der festen Überzeugung, dass effiziente Landwirtschaft sowie Tier- und Umweltschutz nicht im Widerspruch stehen. Dies – so Guth – zeige schließlich die Arbeit der niedersächsischen Bauern, die diese Anforderungen in ihrer täglichen Arbeit unter einen Hut bringen. Die ständig wachsenden Ansprüche stehen allerdings in einem permanenten Konflikt zwischen Bürokratie, Preiskampf und inner- und außereuropäischen Wettbewerbsverzerrungen. Neben Planungssicherheit benötigen die Landwirte eine faire Preisstruktur und gesellschaftliche Anerkennung. Dies zu ermöglichen, ist Aufgabe einer verantwortungsbewussten Politik.

Egal ob Bauernmilliarde, Tierschutz, Ferkelkastration oder Schlachtviehtransporte und Schlachthöfe, Guth bietet Antworten auf die Fragen der Zukunft.

Unsere Meinung zu häufig diskutierten Einzelfragen:

Glyphosat: Dieses Mittel bekämpft Unkraut und wird in den Medien als hochgefährlich dargestellt. Glyphosat muss natürlich kritisch hinterfragt werden, allerdings gibt es bislang kein taugliches Ersatzprodukt. Derzeit müssten mehrere Stoffe kombiniert werden, deren Wechselwirkungen unklar sind. Deshalb ist Glyphosat gegenwärtig unverzichtbar und muss nach Auffassung der AfD vorerst erlaubt bleiben.

Schächten: Das islamische Halal-Schlachten („Schächten”) ist unserer Auffassung nach Tierquälerei und daher unvereinbar mit dem Staatsziel Tierschutz. Folglich lehnen wir das Schächten von Tieren grundsätzlich ab. Unser Antrag im niedersächsischen Landtag zum Verbot des Schächtens in Niedersachsen wurde von allen anderen Parteien abgelehnt.

Wolf: Der Wolf gehört nicht in unsere Kulturlandschaft und stellt eine Gefahr für Nutztiere und auch Menschen dar. Wir fordern daher die Aufnahme des Wolfes in das Landesjagdgesetz.

 

Einen Rückblick unserer bisherigen Veranstaltungen finden Sie HIER.