16.12.2022 ... und sie wiederholt sich doch ...

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Geschichte wiederholt sich nicht! Geschichte wiederholt sich nicht? Ich glaube doch, denn: Im 18. Jahrhundert war China ein großes Reich, das Reich der Mitte. Der Kaiser Chinas erlaubte es nicht, dass „unkultivierte“ Ausländer mit China Handel treiben dürfen. Aber Geschenke konnten sie abgeben und sie erhielten Geschenke dafür. Dazu bekamen diese „unkultivierten“ Mächte erst Anlegeplätze für ihre Schiffe, dann Stadtviertel, die sie nutzen durften, dann Bereiche, in denen ihr Recht statt des chinesischen Rechts galt. So entstanden z.B. Macao für Portugal und Hongkong für England.

Dann kam England auf die Idee, Opium nach China einzuführen. Die Chinesen sahen die verheerende Wirkung des Opiums auf ihr Volk und wehrten sich schließlich durch Beschlagnahme und öffentliches Verbrennen einer solchen Lieferung. Das erzürnte England und so schickte es Kriegsschiffe an die Küste und die großen Flüsse hinaus. Die Chinesen stellten fest, dass sie waffentechnisch und somit militärisch trotz ihrer Überzahl an Soldaten deutlich unterlegen waren. Das war der Opiumkrieg um 1850. Opium durfte nun legal eingeführt werden. Im Boxeraufstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts versuchten die Chinesen, sich gegen die „ungleichen Verträge“ zu wehren und verloren wieder den Krieg. Hongkong wurde nun für 99 Jahre an England verpachtet und kehrte erst vor rund 20 Jahren an China zurück.

In den letzten Jahrzehnten haben wir Geschenke an China gegeben (Entwicklungshilfe) und China kauft nun einen Teil des Hamburger Hafens. Auch ist China bei vielen wichtigen deutschen Industriekonzernen beteiligt und wir sind abhängig von chinesischen Importen, z.B. von Medikamenten. Unsere Regierung hat nun Haschisch fürs Volk freigegeben. An was erinnert mich das nur?

Religion ist Opium fürs Volk, so Karl Marx, da sie von den sozialen Problemen ablenkt und das Volk beschwichtigt. Die neue Religion heißt „Kampf dem menschgemachten Klimawandel“ und beschwichtigt werden wir mit kleinen Geldzahlungen (Corona-Hilfe, Gas-Hilfe, Doppel-Bazooca). Wer etwas zum Guten verändern will, der muss hellwach und bereit sein. Gewerkschaften und Arbeitervereine haben im 19. Jahrhundert die Rechte und den Wohlstand auch für die Arbeiter friedlich erkämpft. So blieb uns die blutige Revolution erspart.

Die einen so, die anderen so ...

In China steigen die Bürger gerade vom Fahrrad auf das Auto um. In Deutschland schwärmen die Grünen und ihre Blockparteien gerade davon, wie gut es wäre, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Müssen wir dann auch die blauen Mao-Anzüge tragen?

Ihr Arndt Zedef