07.08.2020 Schändung – welch eine Schandtat!

KolumneFoto: pixabay

Wir stellen immer häufiger fest, dass Symbole unserer Geschichte und Kultur, seien es Denkmäler, Kirchen, aber auch Straßennamen Opfer von Angriffen werden. Teilweise erfolgen diese Angriffe auf Denkmäler und Kirchen durch rohe Gewalt, wie z.B. Besprühen, Feuer legen oder Scheiben einwerfen, teilweise geschehen sie aber vorab auch verbal.

Da wird argumentiert, dass die Kirchen früher Hexen verfolgt haben, dass Martin Luther ein Antisemit gewesen sein soll oder Otto von Bismarck ein Kriegstreiber u.v.m. bis hin zu "Black lives matter".

Aber ist das wirklich so?

Hexenverfolgung hat es aus Aberglauben gegeben. Alle Leute glaubten damals, dass es Hexen gebe und sie gefährlich seien. Heute glauben „alle Leute“ an die weit überdurchschnittliche Gefährlichkeit von Corona-Viren und an das Weltende wegen des Klimawandels. Fakten, dass es mutierende Erkältungsviren mit hohem Ansteckungspotential und Gefährlichkeit für Immungeschwächte schon immer gab (2017/2018 über 20.000 Grippe-Tote in Deutschland) oder dass sich seit Millionen von Jahren Warmzeit und Eiszeit mit internen Schwankungen immer wieder ablösen, zählen bei dieser Hysterie nicht.

Auch war Martin Luther kein Antisemit, denn er hatte nichts gegen die Juden als Rasse, sondern er war als überzeugter Christ natürlich gegen den jüdischen Glauben. Toleranz im Glauben im heutigen Sinne gab es damals weltweit kaum – weder im Judentum, noch im Islam oder Christentum. Toleranz kam im Christentum erst durch die Religionskriege und die Aufklärung. Otto von Bismarck, Kanzler des Königreich Preußen und später des deutschen Reiches, war auch kein Kriegstreiber, sondern half den Fürstentümern Schleswig und Holstein, da Dänemark sie gegen alle Verträge annektierte. Und der Krieg gegen Frankreich? Nun, es war Frankreich, das Deutschland den Krieg erklärte – nicht umgekehrt. Wie viele Kriege aber führten Frankreich, England oder Russland in den 100 Jahren zwischen 1815 und 1914 – deutlich mehr. Auch ist ganz klar, dass schwarze Leben zählen, was denn sonst, aber andere Leben zählen eben auch (wäre “black lives matter, too” nicht besser?). Aber ist das wirklich ein Problem in den USA, wo Schwarze Präsident, erfolgreiche Schauspieler, Sänger und Unternehmer wurden? Oder sind Frauenrechte in Deutschland, wo eine Frau Kanzlerin, eine andere EU-Kommissionspräsidentin ist und viele Frauen erfolgreiche Führungskräfte oder Unternehmer sind, wirklich in Gefahr?

So könnten wir über unzählige Personen und Institutionen weiter argumentieren, aber den Denkmalstürmern geht es um etwas anderes. Es ist ein Kulturkampf! Sie wollen die abendländische Kultur, unsere Geschichte in den Dreck ziehen, was ihnen aber nicht gelingen wird.

Dreck aber haben sie selbst mehr als Genug am Stecken. Denn wer sind diese Bilderstürmer? Es sind Sozialisten aller Farben. Ob grüne, braune oder rote Sozialisten, sie alle haben in 103 Jahren über 100 Millionen Tote und Not und Elend verursacht. Die Sozialisten wollen weiter im Namen ihrer Ideologie versuchen, unsere Demokratie und unseren Staat zu beschädigen. Leider sind wir schon weit gekommen, wenn diskutiert wird, das Bismarck-Denkmal abzubauen, aber Denkmäler für Karl Marx in Trier und Oberhausen aufgebaut werden. Denkmäler für einen Mann, in dessen Namen ca. 100 Millionen Menschen zu Tode kamen und heute noch über 1 Milliarde Menschen (China, Vietnam, Kuba, Venezuela usw.)  in Knechtschaft leben. Aber diese Sozialisten wollen nicht diskutieren, um den besten Weg in einem demokratischen Diskurs zu finden – sie verfahren nach dem Motto des Diktators Lenin „wer nicht für uns ist, der ist gegen uns“ (und muss ins Gulag oder wird erschossen –  Kasseler Parteikonferenz der Partei Die Linke März 2020). Dagegen müssen wir, die besonnenen und klugen Bürger, uns wehren. Denn, es ist doch eine Selbstverständlichkeit, dass Kritik am Verhalten einer Person der Geschichte immer an den Verhältnissen in der Zeit gemessen werden muss. Oder war Sokrates ein dummer Mensch, weil er noch nichts von der  Relativitätstheorie gehört hatte? Wohl kaum. Nur dumme Menschen würden so denken. Aber das ist ja das Ziel der Sozialisten: Sie brauchen, da ihre Heilslehre noch nie funktionierte, den gläubigen Menschen.

Je ungebildeter das Volk ist, desto leichter können Sozialisten regieren. Deshalb verbrannten die braunen Sozialisten Bücher, verboten die roten Sozialisten Bücher und deshalb veröffentlichen die linken Medien unliebsame Tatsachen nicht oder verfälschen sie ins Unkenntliche.

Deshalb, keine Bilder- oder Denkmalstürmerei, keine Bücherverbrennung oder -verbote!

Stattdessen freie Medien für freie Bürger, damit offen und frei über die beste Lösung diskutiert werden kann!

Mit Vernunft und Rechtsstaatlichkeit – darum AfD

 

Arndt Zedef