01.12.2018 Leserbrief an das TAGEBLATT: AfD-Kandidatin fällt bei Wahl durch.

Datum der Veröffentlichung im TAGEBLATT: 18.12.2018

Nach dem ersten AfD-Kandidaten für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten, Albrecht Glaser, ist nun auch die zweite AfD-Kandidatin, Mariana Harder-Kühnel, nicht zur Bundestagsvizepräsidentin gewählt worden. Dabei steht der AfD als drittstärkster Bundespartei dieses Amt gemäß der Regularien zu. Auch das Abstimmungsergebnis im Bundestag zeigt, wie unsere Mitbewerber im Bundestag (CDU-SPD-FDP-GRÜNE-LINKE) mit der Demokratie und dem Wählerwillen umgehen.

Die AfD wurde bei der Bundestagswahl 2017 zur größten Oppositionsfraktion gewählt. Gemäß den Vorgaben im Bundestag steht jeder Fraktion ein Amt als Bundestagsvizepräsident zu. Leider haben unsere pseudo-demokratischen Mitbewerber es nicht gemäß den Regeln umsetzen wollen und ein schwaches Demokratieverständnis bewiesen.

Wie schrieb der Kommentator im Tageblatt: „Ein überflüssiges Spielchen im Umgang mit der AfD“. Recht hat er!

Der erste Bewerber (A. Glaser) wurden in drei Wahlgängen in 2017 nicht gewählt. Eine abgestimmte Mobbing-Einlage der Altparteien.

Nun wurde eine neue Bewerberin (Mariana Harder-Kühnel; Juristin) zur Wahl gestellt. Auch hier haben mehrere Fraktionen die Wahl im ersten Wahlgang verhindert. Sie haben oder konnten nicht einmal triftige Gründe für ihr undemokratisches Verhalten benennen.

Im Dezember wird es für die AfD-Kandidatin Frau Harder-Kühnel einen zweiten Wahlgang geben. Hoffen wir, dass die Abgeordneten der Altparteien bis dahin einmal tiefgründig über das Wesen von demokratischen Gepflogenheiten und den Sinn und Zweck eines Wählervotums gründlich nachdenken.

Jens Dammann, stellv. Vors. AfD Kreisverband Stade

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