06.09.2018 Dana Guth war zu Gast im Kreisverband Stade

Guth

Frau Dana Guth ist Landesvorsitzende der AfD Niedersachsen und Fraktionsvorsitzende der AfD im niedersächsischen Landtag sowie Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung. Sie berichtete in ihrem Vortrag über Aktuelles aus dem Landtag und den Umgang der Altparteien mit der neuen AfD-Fraktion. Außerdem erläuterte sie die Position der AfD zu landwirtschaftlichen Themen, z. B. zum Schächten, Glyphosat und zur diesjährigen Dürre.

AKTUELL: Antrag der AfD im Landtag zur Soforthilfe für Landwirte

DIE AKTUELLE MAEHTOO-KAMPAGNE DER AFD LANDTAGSFRAKTION NIEDERSACHSEN

DANA GUTH im Landtag Niedersachsen (VIDEOS)

Die AfD im Landtag Niedersachsen (VIDEOS)

Die AfD-Fraktion im Landtag Niedersachsen zum Thema Landwirtschaft

Unsere Landwirte sind selbstständige Unternehmer mit Sachverstand. Sie tragen die Verantwortung für die Versorgung unserer Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln. Zudem sollen sie unsere Kulturlandschaft pflegen und mit ihren Tieren und der Umwelt möglichst schonend umgehen. Die AfD ist sich sicher, dass dies am besten mit gesunden bäuerlichen Familienbetrieben gelingt, die in den Dörfern verwurzelt sind. Damit die Landwirte genug in den Fortbestand ihrer Höfe investieren können, müssen sie mit ihrer harten Arbeit ein gutes Einkommen erzielen.
Die AfD wendet sich deshalb u. a. gegen die Landspekulation und den Anstieg der Boden- und Pachtpreise in Deutschland. Diese schädliche Entwicklung wurde vor allem durch die exzessive Förderung „erneuerbarer Energien‟ wie Windkraft und Biogas verursacht. So wirft z. B. der Anbau von Mais für Biogasanlagen gesetzlich garantierte stabile Profite ab. Dies ist eine ungerechtfertigte Bevorzugung gegenüber Milchviehhaltern und Getreideproduzenten. Wir fordern daher die Abschaffung dieser Förderung, die zur Verspargelung und Vermaisung der Landschaft geführt hat.
Gefördert werden sollten im Gegenzug regionale Strukturen zur Veredelung und Vermarktung bäuerlicher Produkte. Dazu gehören unter anderem mittelständische Schlachthöfe und Molkereibetriebe.
Zudem brauchen die Landwirte wieder mehr Freiheit auf ihren Betrieben. Die AfD will die Gängelung durch die Brüsseler Bürokratie beenden und tritt für die Rückkehr der Landwirtschaft in die nationale Verantwortung ein. Aber auch in Deutschland darf es keine ausufernde Bevormundung geben.

Unsere Meinung zu häufig diskutierten Einzelfragen:


Glyphosat: Dieses Mittel bekämpft Unkraut und wird in den Medien als hochgefährlich dargestellt. Glyphosat muss natürlich kritisch hinterfragt werden, allerdings gibt es bislang kein taugliches Ersatzprodukt. Derzeit müssten mehrere Stoffe kombiniert werden, deren Wechselwirkungen unklar sind. Deshalb ist Glyphosat gegenwärtig unverzichtbar und muss nach Auffassung der AfD vorerst erlaubt bleiben.

Schächten: Das islamische Halal-Schlachten (“Schächten”) ist unserer Auffassung nach Tierquälerei und daher unvereinbar mit dem Staatsziel Tierschutz. Folglich lehnen wir das Schächten von Tieren grundsätzlich ab. Unser Antrag im niedersächsischen Landtag zum Verbot des Schächtens in Niedersachsen wurde von allen anderen Parteien abgelehnt.

Wolf: Der Wolf gehört nicht in unsere Kulturlandschaft und stellt eine Gefahr für Nutztiere und auch Menschen dar. Wir fordern daher die Aufnahme des Wolfes in das Landesjagdgesetz.

die Position der AfD zu landwirtschaftlichen Themen erläutern, z. B. zum Schächten, zu Tierschutz, Glyphosat, Schweinepest und Überdüngung

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