24.08.2018 Pressemitteilung zu Veränderungen im Kreisvorstand

Am 22.08.2018 wurde in Buxtehude auf einem außerordentlichen Kreisparteitag der Alternative für Deutschland, Kreisverband Stade, eine Veränderung im Vorstand mit großer Mehrheit beschlossen. Nachdem im vergangenen Jahr bereits Lars Seemann aus dem Vorstand abgesetzt wurde, ist jetzt durch ein konstruktives Misstrauensvotum mit einer Mehrheit von 25 zu 3 Stimmen das Vorstandsmitglied Jan Hensen abgewählt und durch Karsten Kohls ersetzt worden.


Karsten Kohls ist Mitglied des AfD-Stadtverbandes Buxtehude, von Beruf Diplom-Biologe und zurzeit hinzugewähltes Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Ortschaftsangelegenheiten im Rat der Hansestadt.

Nach dem Tageblattartikel „Der AfD-Vorstand will Rebell Jan Hensen loswerden“ hatten viele Leser den Eindruck, dass die AfD vor dem Verwaltungsgericht klagt. Das ist falsch. Richtig ist, dass Lars Seemann der Kläger ist. Diese Klage ist aus nicht bekannten Gründen vor dem Hauptsacheverfahren von Seemann abgebrochen worden. Weiter war aus dem Bericht nicht eindeutig erkennbar, wer sich in einem Rechtsstreit mit der „taz“ befindet. Auch hier ist der Kläger Seemann und nicht die AfD.

Es wurde zwar berichtet, dass der Polizeibeamte Lars Seemann auch vor dem Oberlandesgericht in der Strafsache „Flyeraffäre“ gescheitert ist. Nicht berichtet wurde, dass gegen kein weiteres Mitglied des Vorstandes in dieser Sache jemals ermittelt wurde und für die Verurteilung von Seemann noch nicht einmal eine Zeugenaussage früherer Vorstandsmitglieder erforderlich war. Damit wird seine Aussage, er „sieht aber auch den Kreisvorstand als Schuldigen mit im Boot“ ad absurdum geführt.


Helmut Wiegers,

Pressesprecher des AfD Kreisverbandes Stade

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