04.03.2022 Ukraine-Krieg und Energiepolitik: Zeit zum Umdenken!

"Noch können sich die Deutschen im Wohlgefühl ihrer Solidarität mit der geschundenen Ukraine zurücklehnen und eifrig „Zeichen setzen“. Über kurz oder lang werden uns die Kriegsfolgen in Form von Turbulenzen bei unserer Energieversorgung einholen...

In der Nacht auf den 21.02.22 um 02:00 Uhr wurde tatsächlich der gesamte Bedarf (45 GWh) Deutschlands zeitweise ausschließlich aus erneuerbaren Energien gedeckt. Dabei lieferte die Windkraft 43 GWh. Weil konventionelle Kraftwerke nicht einfach für ein paar Stunden komplett runtergefahren werden können, kam es zu einer Überproduktion von 20 GWh.

Es kam zu einer Überproduktion, die fast die Hälfte unseres damaligen Strombedarfs betrug. Der Strompreis an der Börse fiel auf nahe Null, riesige Mengen mussten zwangsweise ohne Vergütung, also mit Verlust – den wir Verbraucher mit unserer Stromrechnung zu bezahlen haben – exportiert werden."

Siehe BEITRAG bei Vera Lengsfeld